Das Thema: „The Next Frontier of Discovery – Von Suchergebnissen zu Antworten, Aktionen und Momenten.“

Wir bei KLIXPERT betreiben seit Jahren exponentielles Growth Marketing, wobei SEO und Content Marketing als essenzieller Treibstoff für unser Wachstum fungieren. Genau deshalb war diese Session ein absolutes Highlight für mich: Bastian sprach nicht über Vanity Metrics, sondern über fundamentale Systemänderungen, die genau diesen Wachstumsmotor betreffen.
Bastian hat den Finger tief in die Wunde gelegt – und gleichzeitig die Medizin präsentiert. Hier sind die Punkte, die mich als Tech-Unternehmer am meisten getriggert haben:
Das ist eine These, die provoziert, aber technisch absolut Sinn ergibt. Die klassische Website als primärer Touchpoint verliert an Bedeutung. Stattdessen wird Generative AI zum Interface. Die Kommunikation verschiebt sich radikal von Mensch <> Interface zu Mensch <> Maschine (und bald Maschine <> Maschine). Für uns Developer bedeutet das: Wir bauen nicht mehr nur für Browser, wir bauen für KI-Modelle, die unsere Inhalte interpretieren, neu zusammensetzen und als direkte Antwort ausliefern.
Ehrlicherweise bereitet mir genau dieser Punkt aktuell auch die eine oder andere schlaflose Nacht. Man ist oft noch viel zu sehr in alten Strukturen und Marotten gefangen, die über Jahre funktioniert haben. Diese Denkmuster jetzt radikal aufzubrechen, ist schmerzhaft, aber absolut notwendig, um relevant zu bleiben.
Das war Musik in meinen Ohren. Wir bewegen uns weg von einfachen Chatbots hin zu Level 3 Agenten und sogenannten Blended Teams. Das sind Szenarien, in denen KI-Agenten autonom Aufgaben erledigen und nur bei Bedarf menschliche Expertise hinzuziehen. Bastian sprach von „Agenturen als Risikopartner“. Das deckt sich zu 100 % mit meinem Ansatz des Agentic Thinking. Wir müssen lernen, Systeme zu bauen, in denen Agents operativ tätig werden, während wir die strategische Leitplanke bilden.
Seit Juni sehen wir eine Stagnation bei den AI Overviews in den SERPs. Aber lass dich davon nicht täuschen. Im Hintergrund passiert Gewaltiges. AI Discoverability wird zur neuen Währung. Wer nicht versteht, wie LLMs (Large Language Models) Informationen extrahieren und verarbeiten, wird unsichtbar. Bastian betonte: Data ist der Treibstoff. Aber nur, wenn Qualität, Struktur und Governance stimmen. Ein unstrukturierter Datenhaufen ist für einen Agenten wertlos. Wir brauchen saubere Ontologien und semantische Klarheit.

Die Grenzen verschwimmen. Ob durch Google AP2 oder Project Mariner – die Suche wird multimodal und immersiv. Das „Natural Language Web“ (NLWeb) bedeutet, dass wir das Web so nutzen, wie wir sprechen. Die Technologie tritt in den Hintergrund, die „Action“ oder der „Moment“ in den Vordergrund.
Bastian hat einige spannende Technologien und Projekte gedroppt, die du auf dem Radar haben musst:
Bastian Grimms Keynote war für mich ein Volltreffer. Vieles von dem, was er skizziert hat – insbesondere die Entwicklung hin zu Agentic AI und die Notwendigkeit von Systemverständnis – bestätigt meine tägliche Arbeit und die Gesrpäche mit Paul und dem Team bei KLIXPERT.
Aber es gab auch klare News: Die Stagnation der AI Overviews ist nur die Ruhe vor dem Sturm der Agenten. Dass die Website in ihrer jetzigen Form an Relevanz verliert, ist kein Untergangsszenario, sondern ein Aufruf zur Innovation. Wir müssen unsere Datenarchitektur (Data Governance!) jetzt aufräumen, um „AI Ready“ zu sein.
Die Keynote war extrem gut vorbereitet und bot einen tiefen, realistischen Markteinblick. Keine Hypes, sondern technologische Realität. Ich gehe hier raus mit der Bestätigung: Wer jetzt nicht anfängt, in Systemen und Agenten zu denken, wird bald nur noch Zuschauer sein.
Als CEO der Peak Ace AG und „Search Personality of the Year“ (2019) ist er keiner, der Trends nur beobachtet – er operationalisiert sie. Mit einem Team aus über 25 Nationen und Kunden wie Airbnb oder TUI versteht Bastian, dass Technologie ohne kulturelles und strategisches Verständnis wirkungslos bleibt. Peak Ace hat allein 2024 über 20 Awards abgeräumt. Wenn Bastian spricht, hören (fast) alle zu, denn er verbindet die technische Tiefe mit der nötigen Business-Relevanz.
Meine Posts zur SEOkomm 2025
Die SEOkomm und die OMX (Online Experts Days) sind die beiden zentralen Fachkonferenzen der sogenannten „Online Expert Days“ (OXD), die jährlich in Salzburg stattfinden und als führende Weiterbildungsveranstaltung für die digitale Marketingbranche im deutschsprachigen Raum gelten. Die OMX, welche am ersten Tag (27. November 2025) stattfindet, konzentriert sich auf das breite Feld des Online Marketings – inklusive E-Commerce, Social Media, SEA (Search Engine Advertising), B2B Marketing und mehr. Die SEOkomm am darauffolgenden Tag (28. November 2025) legt den Fokus dezidiert auf die Suchmaschinenoptimierung (SEO) und behandelt Themen wie Technical SEO, Content-Strategien, KI im Digital Marketing sowie aktuelle Trends und Tools.
David hat nicht nur an der Oberfläche gekratzt, sondern ist tief in die Workflows eingestiegen. Hier sind meine Takeaways aus Software-Engineering- und Growth-Perspektive.

David startete mit einer simplen, aber treffenden Metapher: Die klassische Auto-Navigation. Früher Karte lesen (manuell, fehleranfällig), heute Ziel eingeben und optimierte Route fahren (automatisiert, datenbasiert).
Genau an diesem Punkt stehen wir im SEO.
Wir brauchen Daten – nicht für uns, sondern als Treibstoff für Agentic Workflows. Aber die Beschaffung und Verarbeitung darf keine manuelle Zeit mehr kosten. Hier sehe ich ganz klar uns Developer in der Pflicht: Wir müssen die Agentic Architecture bauen. Es ist unsere Aufgabe, API-Schnittstellen bereitzustellen – und hier kommen MCPs (Model Context Protocols) ins Spiel. Es gibt bereits hervorragende Anbindungen, die wir nutzen können, um autonome Agents direkt und standardisiert operieren zu lassen. Damit befreien wir das Marketing-Team aus der Excel-Hölle und dem Tool-Chaos. Das Ziel? Systeme, die selbstständig agieren, damit wir uns auf die strategischen Entscheidungen konzentrieren können.
Ein Punkt, der voll auf meine „Pre-Mortem“-Mentalität einzahlt: Bevor du auch nur eine Zeile Code schreibst oder einen Agent aufsetzt, brauchst du ein Playbook. Könnte bei dem einen oder anderen in meinem Team für Stirnrunzeln sorgen – nicht immer gibt es einen Plan 
Du musst dich fragen: Was genau kann ich überhaupt automatisieren?
Wer ohne Plan automatisiert, skaliert nur das Chaos. Davids Ansatz ist hier strikt logisch: Prozess verstehen, Schritte definieren, dann die Maschine anwerfen. Das ist Agentic Thinking in Reinform. Pre-Mortem klingt hart aber man muss auch scheitern einplanen! STRG+A+Entf und von vorne Starten.
Das wichtigste Learning für alle, die noch versuchen, ChatGPT mit einem 2000-Wörter-Prompt dazu zu bringen, einen perfekten Artikel inklusive Keyword-Recherche zu schreiben: Lass es.
David propagiert (zu Recht) Granularität. Wir brauchen keine „One-Size-Fits-All“-Lösung, sondern viele spezialisierte Agents, die Fragmente erledigen.
Das deckt sich 1:1 mit unseren Erfahrungen bei KLIXPERT. Modularität ist der Schlüssel zu wartbaren und skalierbaren Systemen.
Technisch wurde es spannend beim Einsatz von DataForSeo via MCP (Model Context Protocol). Das war Balsam für meine Entwickler-Seele, da wir DataForSeo bei uns in der Company bereits intensiv für diverse Growth-Hacks nutzen. Es zeigt, dass wir technologisch auf dem richtigen Dampfer sitzen.

Interessant war der Rückgriff auf TF-IDF (Termlabs). Ein Klassiker – „Old but Gold“. Das hat mich direkt an eine Diskussion mit Bernhard aus meinem Team erinnert; wir haben früher Xovi genau dafür genutzt. Dass diese Metriken in einer AI-Welt immer noch ihren Platz haben, um Relevanz messbar zu machen, ist ein wichtiges Signal. AI erfindet das Rad nicht neu, sie dreht es nur schneller.
Ein weiteres Highlight: Der Performance Score. Die Idee, AI zu nutzen, um die menschliche Bewertungsperspektive zu simulieren („Würde ein User das gut finden?“), ist smart. Wir nutzen LLMs also nicht nur zur Erstellung, sondern auch als Quality Gate.
Davids Session gab einen soliden Einblick in den Aufbau moderner Tool-Chains. Wenn ich zurückblicke und realisiere, dass wir diesen ganzen Prozess vor 1-2 Jahren noch händisch, manuell und schmerzhaft langsam durchgeführt haben, ist das schon krass.
Die Vorstellung, dass wir diese stupiden, repetitiven Tasks jetzt dauerhaft an Maschinen delegieren können, ist Balsam für die Seele. Es gibt uns die Freiheit, uns wieder auf Strategie, Kreativität und echte Innovation zu fokussieren.
Um die technischen Aspekte des Recaps einzuordnen, hier eine kurze Erklärung der genannten Tools und Konzepte:
David berät Unternehmen dabei, ihre Sichtbarkeit in einer hybriden Suchlandschaft aus klassischen Algorithmen und KI-Systemen zu sichern. Bei Kosch Klink Performance entwickelt er datengetriebene SEO- und AI-Search-Strategien. Er analysiert Plattformen wie Google, Gemini und Perplexity nicht nur oberflächlich, sondern mit technischer Tiefe. Sein Fokus liegt darauf, komplexe Mechanismen in umsetzbare Empfehlungen zu übersetzen – von neuen SERP-Formaten bis hin zu generativen Assistenten.
Meine Posts zur SEOkomm 2025
Die SEOkomm und die OMX (Online Experts Days) sind die beiden zentralen Fachkonferenzen der sogenannten „Online Expert Days“ (OXD), die jährlich in Salzburg stattfinden und als führende Weiterbildungsveranstaltung für die digitale Marketingbranche im deutschsprachigen Raum gelten. Die OMX, welche am ersten Tag (27. November 2025) stattfindet, konzentriert sich auf das breite Feld des Online Marketings – inklusive E-Commerce, Social Media, SEA (Search Engine Advertising), B2B Marketing und mehr. Die SEOkomm am darauffolgenden Tag (28. November 2025) legt den Fokus dezidiert auf die Suchmaschinenoptimierung (SEO) und behandelt Themen wie Technical SEO, Content-Strategien, KI im Digital Marketing sowie aktuelle Trends und Tools.
Klingt nach Zukunftsmusik? Nicht ganz. Der entscheidende Unterschied zwischen dem Erstellen von Inhalten und dem autonomen Handeln macht dies möglich. Wenn du tiefer in diesen Paradigmenwechsel eintauchen möchtest, lies meinen Beitrag – GenAI vs Agentic AI.
Mit aktuellen Frameworks wie CrewAI können wir die Struktur und die Arbeitsabläufe einer solchen Agentur bereits heute konzipieren und simulieren.
Dieser Artikel ist der Bauplan für eine vollständig von KI-Agenten betriebene Marketing-Agentur – von der Marktforschung bis zur Erfolgsmessung.
Wir strukturieren unsere Agentur mit dem rollenbasierten Ansatz von CrewAI, bei dem jeder Agent eine klar definierte Aufgabe hat. Jeder dieser Agenten ist ein komplexes System für sich. Um zu verstehen, wie sie „unter der Haube“ funktionieren, schau dir meinen Deep Dive in an – Anatomy von AI Agents.
Das Team von „Synapse Marketing“ besteht aus:
Zeit für eine kleine Zeitreise. Stell dir vor, es ist Montagmorgen, 8:47 Uhr. Stefan, Geschäftsführer der Brauerei „Mountain Brew“, tippt eine Nachricht in sein Dashboard: „Launch für unser neues Alpen-IPA. Ziel: 15% Umsatzsteigerung in Q4. Budget: 50.000€.“
Während Stefan sich noch den ersten Kaffee holt, ist Marcus bereits am Werk. In den nächsten 47 Minuten passiert etwas, was traditionelle Agenturen in 3-4 Wochen schaffen – falls sie es schaffen.
Marcus übernimmt und delegiert sofort. Luna stürzt sich auf die Daten: Craft-Bier-Markt in DACH, Konkurrenzanalyse von 23 IPA-Marken, Social Media Trends der letzten 90 Tage. Während Menschen noch über Zielgruppen-Definitionen diskutieren würden, hat Luna bereits 847 relevante Datenpunkte analysiert.
Lunas Findings: „IPA-Markt wächst um 23% jährlich. Primäre Zielgruppe: Männer 28-42, urbane Gebiete, Überdurchschnittliches Einkommen. Konkurrenz setzt auf ‘Tradition’ – Opportunity für ‘Alpine Moderne’. Beste Performance-Zeiten: Donnerstag 18-21 Uhr, Samstag 15-19 Uhr.“
Viktor übernimmt Lunas Intel und baut daraus eine chirurgisch präzise Strategie. Nicht „Zielgruppe: Bierliebhaber“, sondern 9 hochspezifische Audience-Segmente mit jeweils angepassten Botschaften.
Viktors Masterplan:
Kanäle: Meta (60% Budget), Google Ads (25%), TikTok (15% für Gen Z Crossover). Creative-Tests: 5 Headlines x 3 Visuals x 3 CTAs = 45 Anzeigen-Varianten.
Emma und Leo arbeiten parallel an der Umsetzung. Emma produziert Headlines wie:
Leo designt parallel dazu Visuals: Schneebedeckte Gipfel mit modernen Bierglas-Silhouetten, Alpine Sonnenuntergänge mit Craft-Bier-Ästhetik, urbane Dachterrassen mit Bergpanorama im Hintergrund.
Beide wissen exakt, welche Farbpsychologie bei der Zielgruppe funktioniert, welche Schriftarten die höchste Conversion haben und wie Gesichtsausdrücke in Anzeigen die Klickrate beeinflussen.
Alex übernimmt die 45 fertigen Anzeigen-Varianten und startet sie gleichzeitig auf allen Plattformen. Keine manuellen Uploads, keine Tippfehler, keine vergessenen Zielgruppen-Settings. Jede Anzeige wird mit präzisen A/B-Test-Parametern ausgestattet.
09:34 Uhr – Stefan bekommt die Nachricht: „Alpen-IPA-Kampagne live. 45 Anzeigen-Varianten, 9 Zielgruppen, 3 Plattformen. Erste Performance-Daten in 4 Stunden.“
Zara meldet: „Variante #23 (‘Berg-Bier für Stadtentdecker’ + Alpine Sunset Visual) hat 3,2x höhere CTR bei 40% niedrigeren CPC. Audience Segment ‘Urban Pioneers’ konvertiert 67% besser als erwartet.“
Marcus reagiert sofort: Budget-Shift von schwachen Varianten zur #23. Alex pausiert 12 Underperformer und erhöht das Budget der Top-5-Performer um 200%. Emma bekommt den Auftrag: „Analysiere Variante #23 und erstelle 5 neue Headlines nach diesem Muster.“
17:45 Uhr – Erste Zwischenbilanz: 1.247 Klicks, 89 Website-Besucher, 23 E-Mail-Signups, 7 Vorkäufe. CPC: 0,67€ (Branchendurchschnitt: 1,43€). Kampagne lernt und optimiert sich selbst – 24/7.
Dieser Kreislauf aus Messen, Analysieren und Anpassen läuft kontinuierlich, 24/7, ohne menschliches Zutun.
Bevor wir uns in der Zukunftsvision verlieren: Lass uns ehrlich über die aktuellen Grenzen sprechen. Diese fiktive Agentur ist nicht komplett Science Fiction, aber auch nicht morgen umsetzbar.
Auch in unserer fiktiven Agentur braucht es Menschen – nur in anderen Rollen:
Trotz aller aktuellen Limitationen: Die Geschäftsvorteile wären brutal:
Zynische Zukunftsprognose? Hier ist, was in den nächsten fünf Jahren passieren wird – und warum 80% der heutigen Marketing-Jobs verschwinden werden.
Performance-Marketing-Agenturen entlassen 40% ihrer Junior-Mitarbeiter. Grund: Ein einzelner Agent-Operator betreut jetzt 50 Kampagnen statt 5. Social Media Manager werden zu „Agent-Supervisors“ umgeschult oder verschwinden. Die ersten reinen AI-Marketing-Firmen entstehen und unterbieten traditionelle Agenturen um 70%.
Mittelständische Unternehmen kündigen ihre Agentur-Verträge. Warum 15.000€/Monat für eine Agentur zahlen, wenn ein AI-System für 2.000€/Monat bessere Ergebnisse liefert? Die ersten traditionellen Agenturen gehen pleite. Marketing-Ausbildungen werden komplett überarbeitet – statt Kampagnen-Planung lernt man Agent-Engineering.
Es gibt nur noch zwei Arten von Marketing-Profis:
Die restlichen 80%? Arbeiten in anderen Branchen oder sind arbeitslos. Marketing-Agenturen haben im Durchschnitt 3-7 Mitarbeiter statt 30-50. Ein einziges AI-System generiert mehr Umsatz als die größten Agenturen von 2024.
Während wir heute noch über „KI als Helfer“ diskutieren, baut die nächste Generation bereits Systeme, die uns komplett ersetzen. Die Frage ist nicht, ob diese Zukunft kommt. Die Frage ist: Gehörst du zu den 20%, die überleben, oder zu den 80%, die überrascht werden?
Der Unterschied zwischen beiden Gruppen? Die einen lernen heute schon, wie man Agenten baut. Die anderen diskutieren noch, ob das alles nicht etwas übertrieben ist.
Genug Weltuntergangs-Szenarien. Zeit für deinen praktischen Fahrplan in die Agent-Ära:
Vergiss CTR und CPC. In der Agent-Ära zählen andere Metriken:
| Metrik | Definition | Zielwert |
| Agent Efficiency Ratio | Ausgeführte Aufgaben pro Stunde vs. menschliche Baseline | 10x-50x |
| Autonomous Decision Accuracy | % der Agent-Entscheidungen, die manuell korrigiert werden müssen | < 5% |
| Human-in-Loop Ratio | % der Prozesse, die noch menschliche Intervention brauchen | < 20% |
| Cost Per Decision | API-Kosten pro Agent-Entscheidung | < 0,50€ |
| Learning Velocity | Tage bis Agent-Performance um 10% steigt | < 14 Tage |
Mit großer Automation kommt große Verantwortung. Diese Fragen musst du dir stellen:
Bottom Line: Die Technologie ist neutral. Du entscheidest, ob du sie für bessere Kundenerlebnisse oder manipulative Optimierung einsetzt.
Verschwindet der Mensch im Marketing? Nein, aber deine Rolle verlagert sich dramatisch. Du wirst vom ausführenden Organ zum strategischen Dirigenten – zum „Kunden“ der KI-Agentur.
Deine Kernkompetenzen der Zukunft sind nicht mehr das manuelle Ausführen von Kampagnen, sondern das Setzen der richtigen Ziele, das Stellen der richtigen Fragen und die kritische Bewertung der Leistung des Agenten-Systems.
Die Frage ist nicht mehr, ob solche autonomen Systeme kommen. Die Frage ist: Gehörst du zu denen, die sie bauen und kontrollieren, oder zu denen, die von ihnen ersetzt werden?
Spoiler aus 2029: Die Marketing-Profis, die heute anfangen zu experimentieren, werden morgen die Branche dominieren. Alle anderen werden eine sehr lange Liste an Bewerbungen schreiben.
]]>Zielgruppe dieses Artikels: Entwickler:innen, technische Führungskräfte und Product Owner, die KI-Agenten verstehen und in ihre Systeme integrieren möchten. Grundlegende Programmierkenntnisse und Verständnis von APIs sind hilfreich.

Bevor wir in die einzelnen Komponenten eintauchen, müssen wir das grundlegende Funktionsprinzip verstehen. Jeder KI-Agent operiert in einem kontinuierlichen Kreislauf, der sein „Betriebssystem“ darstellt. Dieser Zyklus ermöglicht es ihm, zu lernen und sich anzupassen:
Das Herzstück jedes Agenten ist ein leistungsstarkes Sprachmodell (LLM), das als „Gehirn“ oder Reasoning Engine dient. Aber ein Gehirn allein reicht nicht aus; es braucht einen Denkprozess.
Nicht alle LLMs sind gleich geschaffen für agentische Anwendungen. Hier die wichtigsten Kriterien und Empfehlungen:
| Modell | Stärken | Schwächen | Beste Anwendungsfälle |
| GPT-4o / GPT-4-turbo | Exzellente Tool-Nutzung, Function Calling API, robuste Reasoning-Fähigkeiten | Kosten (~$10-30/1M Token), Latenz | Kritische Business-Entscheidungen, komplexe Multi-Tool-Orchestrierung |
| Claude 3.5 Sonnet | Starke Analyse-Fähigkeiten, gute Code-Generation, 200k Token Kontext | Begrenzte native Tool-Integration | Recherche-Agenten, Code-Analyse, lange Dokumente |
| Llama 3.1 (70B+) | Open Source, on-premise deploybar, anpassbar | Benötigt eigene Infrastruktur, schwächeres Tool-Calling | Compliance-kritische Anwendungen, Datenhoheit |
| Mistral Large | EU-basiert (DSGVO), gutes Preis-Leistungs-Verhältnis | Kleinere Community, weniger Integrationen | Europäische Unternehmen, mittlere Komplexität |
Praxistipp: Für Production-Agenten empfiehlt sich ein Hybrid-Ansatz: Günstigere Modelle (z.B. GPT-3.5-turbo) für einfache Routing-Entscheidungen, leistungsstärkere Modelle für kritische Reasoning-Schritte.
Der De-facto-Standard dafür ist das ReAct-Framework (Reason + Act). Anstatt nur eine Antwort auszuspucken, denkt der Agent laut nach, bevor er handelt. Der Zyklus sieht so aus:
Dieser Prozess macht die Entscheidungen des Agenten nachvollziehbar und transparent – ein riesiger Vorteil gegenüber Blackbox-Systemen.
Spotify setzt seit 2023 KI-Agenten im Kundensupport ein. Der „DJ X“ Agent kann nicht nur Fragen beantworten, sondern aktiv Probleme lösen:
# Beispiel ReAct-Ablauf des Spotify Support Agents
User: "Meine Playlists sind verschwunden nach dem Update"
Thought: User meldet verschwundene Playlists nach Update. Ich muss zuerst den Account-Status prüfen.
Action: check_account_status(user_id="12345")
Observation: Account aktiv, Premium-Status, letztes Update: iOS App v8.8.98
Thought: Update wurde erfolgreich durchgeführt. Prüfe Playlist-Synchronisation.
Action: check_playlist_sync(user_id="12345")
Observation: Sync fehlgeschlagen - Fehlercode: SYNC_CONFLICT_2024
Thought: Synchronisationskonflikt erkannt. Initiiere manuelle Wiederherstellung.
Action: restore_playlists_from_backup(user_id="12345", backup_date="2024-01-14")
Observation: 12 Playlists erfolgreich wiederhergestellt
Final Answer: Ich habe Ihre 12 Playlists erfolgreich wiederhergestellt. Sie sollten jetzt wieder in Ihrer App sichtbar sein.
Ergebnis: Reduktion der durchschnittlichen Lösungszeit, höhere Kundenzufriedenheit.
LLMs sind von Natur aus vergesslich. Jeder API-Aufruf ist isoliert. Um effektiv zu sein, benötigen Agenten daher explizite Speichermodule. Die technische Implementierung ist entscheidend für die Performance:
| Memory-Typ | Technologie | Implementierung | Retention |
| Working Memory | In-Memory Cache (Redis) | Key-Value Store mit TTL, max. 32KB pro Session | 15-60 Minuten |
| Episodic Memory | PostgreSQL mit pgvector | Embeddings (1536 dim), Cosine-Similarity-Search | 7-30 Tage |
| Semantic Memory | Pinecone / Weaviate | Hierarchische Vektor-Indizes, 100M+ Vektoren | Permanent |
| Procedural Memory | Fine-tuned Models | LoRA/QLoRA Adapter, kontinuierliches Learning | Modell-Updates |
# Beispiel: Vektordatenbank-Integration mit LangChain
from langchain.memory import ConversationSummaryBufferMemory
from langchain.vectorstores import Pinecone
from langchain.embeddings import OpenAIEmbeddings
class AgentMemory:
def __init__(self):
self.embeddings = OpenAIEmbeddings(model="text-embedding-3-small")
self.vector_store = Pinecone(
index_name="agent-memory",
embedding=self.embeddings,
namespace="user_preferences"
)
self.working_memory = ConversationSummaryBufferMemory(
llm=llm,
max_token_limit=2000,
return_messages=True
)
def store_interaction(self, user_input, agent_response, metadata):
# Embedding generieren und speichern
self.vector_store.add_texts(
texts=[f"User: {user_input}\nAgent: {agent_response}"],
metadatas=[metadata]
)
def retrieve_relevant_context(self, query, k=5):
# Semantisch ähnliche vergangene Interaktionen finden
return self.vector_store.similarity_search(
query=query,
k=k,
filter={"user_id": self.current_user}
)
Performance-Tipp: Nutze Embedding-Caching und Batch-Processing. Bei 1000+ Anfragen/Minute spart das bis zu 70% API-Kosten.
Ohne Gedächtnis wäre jeder Agent ein digitaler Goldfisch, der nach drei Sekunden alles vergisst.
DSGVO-Herausforderungen:
Ein Agent ohne Werkzeuge ist in seiner digitalen Welt gefangen. Werkzeuge sind seine Schnittstellen zur Außenwelt, seine „Hände und Sinne“. Technisch gesehen sind das meist einfach API-Aufrufe an andere Systeme.
Beispiele für Werkzeuge sind:
search_web('aktuelle KI-News')send_email(to, subject, body)query_database('SELECT * FROM customers WHERE region="EU"')execute_code('print("Hello World")')Das „Gehirn“ entscheidet, welches Werkzeug mit welchen Parametern aufgerufen wird. Das Ergebnis (die Beobachtung) fließt dann direkt in den nächsten ReAct-Zyklus ein und informiert die nächste Entscheidung.
Ein produktiver Agent muss mit Ausfällen, unerwarteten Inputs und Edge Cases umgehen können. Hier die kritischen Patterns:
from tenacity import retry, stop_after_attempt, wait_exponential
import circuit_breaker
class RobustAgent:
def __init__(self):
self.breaker = circuit_breaker.CircuitBreaker(
failure_threshold=5,
recovery_timeout=60,
expected_exception=APIError
)
@retry(
stop=stop_after_attempt(3),
wait=wait_exponential(multiplier=1, min=4, max=10)
)
@self.breaker
def call_llm(self, prompt):
try:
response = llm.invoke(prompt)
return self.validate_response(response)
except RateLimitError:
# Fallback auf alternatives Modell
return self.fallback_llm.invoke(prompt)
except InvalidResponseError:
# Selbstheilung durch Reformulierung
refined_prompt = self.refine_prompt(prompt)
return self.call_llm(refined_prompt)
Studien zeigen: 15-20% der Agent-Outputs enthalten Halluzinationen. So erkennst und vermeidest du sie:
Manche Aufgaben sind zu komplex für einen einzelnen Agenten. Hier kommt die Idee des Multi-Agenten-Systems ins Spiel – quasi ein Team von hochspezialisierten Agenten, die zusammenarbeiten. Du hast zum Beispiel einen Recherche-Agenten, einen Schreib-Agenten und einen Korrektur-Agenten.
Damit dieses Team nicht im Chaos versinkt, braucht es einen Orchestrator – eine übergeordnete Logik oder einen Manager-Agenten, der den Arbeitsablauf steuert, Aufgaben delegiert und die Ergebnisse am Ende zusammenfügt.
Verschiedene Frameworks haben hier unterschiedliche Philosophien:
| Framework | Stärken | Schwächen | Production-Ready? | GitHub Stars |
| LangChain | Größtes Ökosystem, 100+ Integrationen, aktive Community | Steile Lernkurve, Breaking Changes | Ja, mit LangSmith | 75k+ |
| CrewAI | Intuitive Rollenmetapher, schneller Einstieg | Weniger flexibel, begrenzte Tool-Auswahl | Beta | 12k+ |
| AutoGen | Microsoft-Support, gute Multi-Agent-Konversation | Komplex für einfache Use Cases | Ja, Enterprise | 20k+ |
| LangGraph | Deterministisch, visual debugging, state machines | Verbose, mehr Boilerplate-Code | Ja, sehr robust | 3k+ |
| Haystack | Fokus auf RAG, europäisch (deepset) | Weniger Agent-Features | Ja, Production | 11k+ |

Um die Anatomie greifbar zu machen, schauen wir uns an, wie ein Framework wie CrewAI diese Konzepte in Code übersetzt. CrewAI denkt in der Metapher eines Unternehmens, was den Aufbau sehr intuitiv macht.
| Komponente | Beschreibung | Zweck & Anglizismen |
| AI Agents | Die spezialisierten Teammitglieder. | Jeder Agent hat eine role (z.B. „Marktforscher“), ein goal (sein Ziel) und eine backstory (seine Expertise). Sie können Aufgaben delegieren (delegation). |
| Tasks | Die einzelnen Arbeitsaufträge. | Jede Task hat eine klare description und ein expected_output. Sie wird einem spezifischen Agenten zugewiesen. |
| Tools | Die Fähigkeiten der Agenten. | Werkzeuge (Tools) ermöglichen den Zugriff auf externe Systeme, z.B. über APIs, um im Web zu suchen oder Daten abzufragen. |
| Process | Die Art der Zusammenarbeit. | Der Process definiert, wie die Agenten zusammenarbeiten, z.B. sequential (nacheinander) oder hierarchical (mit einem Manager). |
| Crew | Das gesamte Team. | Die Crew ist die oberste Organisationseinheit, die die Agenten, Tasks und den Prozess zusammenführt, um das Gesamtziel zu erreichen. |
Tabelle: Die Kernkomponenten eines Agenten-Systems nach dem CrewAI-Framework.
Um die Anatomie eines Agenten in einen praktischen Geschäftsplan zu überführen, kannst du ein Agentic AI Lean Canvas verwenden. Es ist ein strategisches Werkzeug, das dir hilft, deine Agenten-Idee schnell zu skizzieren und zu validieren.
| Feld | Beschreibung |
| Problem | Welches schmerzhafte, manuelle Problem löst dein Agenten-System? |
| Lösung (Agenten-Crew) | Welche Rollen übernehmen deine KI-Agenten? (z.B. Rechercheur, Analyst, Kommunikator) |
| Schlüssel-Aufgaben | Welche konkreten Aufgaben führen die einzelnen Agenten aus? |
| Benötigte Werkzeuge | Auf welche Systeme, Daten oder APIs müssen die Agenten zugreifen? (z.B. CRM, Google Suche) |
| Human-In-The-Loop | An welchen kritischen Punkten ist eine menschliche Freigabe oder Korrektur nötig? |
| Erfolgsmetriken | Woran misst du den Erfolg? (z.B. Zeitersparnis, höhere Konversionsrate) |
| Risiken & Annahmen | Was sind die größten Unbekannten, die den Erfolg gefährden könnten? |
| Kostenstruktur | Welche Kosten fallen an? (z.B. API-Nutzung, Entwicklungszeit) |
| Umsatzströme | Wie generiert das System Wert oder Umsatz? (z.B. Effizienzsteigerung, neue Dienstleistung) |
Tabelle: Das Agentic AI Lean Canvas zur Strukturierung von Agenten-Projekten.
| Risiko | Auswirkung | Mitigation |
| Bias-Amplifikation | Diskriminierung in automatisierten Entscheidungen | Bias-Testing, diverse Trainingsdaten, Human Review |
| Verantwortungsdiffusion | Unklar, wer für Fehler haftet | Klare Governance, Audit-Trails, Versicherungen |
| Job-Displacement | Automatisierung von Wissensarbeit | Upskilling-Programme, Human-AI-Collaboration |
| Security-Exploits | Prompt Injection, Data Leakage | Input-Validation, Sandboxing, Zero-Trust-Architektur |
„Es gibt eine lange Reihe von Dingen, die unterschiedlich schlimm sein könnten. Ich denke, am äußersten Ende steht die Angst im Stil von Nick Bostrom, dass eine AGI die Menschheit vernichten könnte. Ich kann keinen prinzipiellen Grund erkennen, warum das nicht passieren könnte.“
— Dario Amodei, CEO Anthropic
Geeignet für Agenten:
Noch nicht geeignet:
Ein autonomer Agent ist kein Zufallsprodukt. Er ist das Ergebnis des präzisen Zusammenspiels von LLM-basiertem Denken, einem robusten Gedächtnis, vielseitigen Werkzeugen und einer intelligenten Orchestrierung. Die Zukunft liegt nun darin, diese Komponenten weiter zu verfeinern – insbesondere in der Fähigkeit von Agenten, selbstständig zu lernen und ihre eigenen Prozesse zu verbessern.
Kurzer Reality Check: Ein mittelständisches E-Commerce-Unternehmen hat kürzlich seine Campaign-Setup-Zeit von drei Tagen auf zwei Stunden reduziert. Die Conversion Rate? Plus 23 Prozent. Der Trick: Die KI optimiert rund um die Uhr, während das Marketing-Team schläft. Das ist Agentic AI.
Kling nach einer These? Ist aber bereits Realität!
Genau hier betritt Agentic AI die Bühne. Und bevor du jetzt denkst „noch ein Buzzword“ – das ist kein kleines Upgrade. Wir bewegen uns von einer reaktiven KI, die auf unsere Befehle wartet, zu einer proaktiven KI, die selbstständig Ziele verfolgt. Dieser Artikel schneidet durch den Hype und zeigt dir den entscheidenden Unterschied zwischen „Erschaffen“ und „Handeln“ auf.
Spoiler: Die intelligente Kombination beider wird deinen Arbeitsalltag komplett umkrempeln.
Stell dir Generative KI (GenAI) als einen hochqualifizierten Assistenten vor. Seine Kernkompetenz ist die Mustererkennung und Inhaltserstellung – das technische Fundament dafür sind übrigens Transformer-Modelle, aber das ist hier zweitrangig. Gib ihm einen Auftrag – „Schreibe einen Marketing-Text für ein neues Craft Beer vom Fass“ – und er liefert einen beeindruckenden Entwurf. Er ist unverzichtbar für Brainstorming, das Zusammenfassen von Berichten oder das schnelle Erstellen von Social-Media-Content.
Doch hier liegt auch seine entscheidende Schwäche: GenAI ist passiv und reaktiv. Er braucht für jeden einzelnen Schritt einen menschlichen Anstoß. Er kann einen perfekten Plan für eine Social-Media-Kampagne schreiben, aber er kann ihn nicht ausführen. Er kann eine überzeugende E-Mail entwerfen, aber er kann sie nicht versenden, den Posteingang auf Antworten überwachen und basierend darauf eine Folgeaktion planen. Er ist ein Werkzeug, das du führen musst.

Agentic AI ist ein völlig anderes Kaliber. Stell dir keinen Assistenten vor, sondern einen autonomen Mitarbeiter oder sogar ein ganzes Team. Einem agentischen System gibst du kein Kommando, sondern ein Ziel: „Erhöhe die Online-Verkäufe unseres neuen ‚Hopfen-Himmel IPA‘ im nächsten Quartal um 15 %.“.
Das System beginnt daraufhin selbstständig zu arbeiten. Es zerlegt das große Ziel in kleinere, handhabbare Aufgaben, erstellt einen Plan und führt diesen aus.
Stell dir vor: Montag morgen, 9 Uhr. Du checkst deine Mails und dein AI-Agent hat übers Wochenende bereits 47 Kundenkommentare beantwortet, drei underperformende Ads pausiert und das Budget auf die Gewinner umverteilt. Science Fiction? Nein, das passiert bereits heute.
Um das zu können, besitzt ein Agent drei Kernkomponenten:
Agentic AI kann also komplette Arbeitsabläufe wie die Qualifizierung von Leads, das Onboarding neuer Mitarbeiter oder die Überwachung von Lieferketten in Echtzeit vollständig automatisieren.

Um den Unterschied glasklar zu machen, hilft eine direkte Gegenüberstellung. Sie zeigt, dass es nicht um „besser“ oder „schlechter“ geht, sondern um fundamental unterschiedliche Einsatzgebiete und Funktionsweisen.
| Merkmal | Generative AI (Der Creator) | Agentic AI (Der Doer) |
| Primäres Ziel | Inhaltserstellung (Text, Bild, Code) | Zielerreichung & Aufgabenausführung |
| Interaktionsmodell | Reaktiv (reagiert auf Prompts) | Proaktiv (initiiert Aktionen) |
| Autonomiegrad | Gering (benötigt ständige menschliche Eingabe) | Hoch (operiert mit minimaler Aufsicht) |
| Typischer Output | Statischer Inhalt (Text, Bild, etc.) | Ausgeführte Aktionen, Systemänderungen, erreichte Ergebnisse |
| Zeitersparnis | 2x schneller bei Content-Erstellung | 10x weniger operative Arbeit |
| Setup-Kosten | 20-50€/Monat (ChatGPT Plus) | 5.000-15.000€ Initial-Investment |
| Wann einsetzen? | Kreative Aufgaben, Brainstorming, Erste Entwürfe | Repetitive Prozesse, 24/7-Optimierung, Multi-Channel-Orchestrierung |
Tabelle: Die Kernunterschiede zwischen Generative AI und Agentic AI. Faustregel für Marketer: GenAI macht dich produktiver, Agentic AI macht dich strategischer.
Die eigentliche Magie entsteht, wenn beide Systeme zusammenspielen. Agentic AI ist der Dirigent, der das Orchester leitet, während GenAI die Instrumente spielt und die kreativen Melodien erzeugt.
Schauen wir uns das am Beispiel unserer Fassbier-Kampagne an:
Das Ergebnis ist ein sich selbst optimierender Prozess, der menschliche Kreativität skaliert und mit maschineller Effizienz ausführt. Klingt zu gut? Hier der Haken: Die Integration dauert, die Lernkurve ist steil, und ja, du brauchst jemanden im Team, der das Setup beherrscht. Aber wer das ignoriert, wird in zwei Jahren gegen Konkurrenten antreten, die mit einem Zehntel des Aufwands die gleichen Ergebnisse erzielen.
Lass uns konkret werden. Hier ist, was Agentic AI für verschiedene Marketing-Bereiche bedeutet:
Du willst starten? Hier ist dein pragmatischer Fahrplan:
Seien wir ehrlich miteinander:
Aber hier ist der Punkt: Während du noch überlegst, hat deine Konkurrenz bereits drei Monate Vorsprung. In einem Jahr ist der Unterschied zwischen „Early Adopter“ und „Nachzügler“ der zwischen Marktführer und Mitläufer.
Der Unterschied ist fundamental: GenAI optimiert einzelne Aufgaben, während Agentic AI ganze Prozesse transformiert. Die führenden Unternehmen von morgen werden nicht nur GenAI zur Unterstützung ihrer Mitarbeiter einsetzen. Sie werden agentische Systeme aufbauen, um ihre Kernprozesse von Grund auf neu zu erfinden.
Die Frage ist nicht, ob du AI-Agents einsetzen wirst. Die Frage ist, ob du zu den Ersten gehörst, die den Wettbewerbsvorteil nutzen, oder zu denen, die später versuchen aufzuholen. Spoiler aus der Zukunft: In zwei Jahren gibt es Marketer MIT Agents und Ex-Marketer.
Dein nächster Schritt? Wähle eine repetitive Aufgabe, die dich diese Woche mindestens zwei Stunden kostet. Automatisiere sie. Heute. Nicht morgen. Die Zukunft wartet nicht.
ReAct ist ein Framework, bei dem Sprachmodelle nicht nur denken (Reason), sondern auch handeln (Act). Das Modell formuliert erst eine Begründung und entscheidet dann, welche konkrete Aktion folgen soll. Für Marketer: Dein Agent denkt nicht nur „Diese Anzeige performt schlecht“, sondern handelt auch: „Ich pausiere sie und verschiebe das Budget.“
Chain-of-Thought bedeutet, dass die KI ihre Denkschritte offenlegt. Marketing-Beispiel: „Die CTR ist gefallen → Prüfe Anzeigentext → Vergleiche mit Konkurrenz → Erkenne: Unser CTA ist zu schwach → Empfehle stärkeren Handlungsaufruf.“ Du siehst nicht nur das Ergebnis, sondern verstehst auch warum.
Tool Use heißt: Die KI kann tatsächlich in deinen Tools arbeiten. Klartext: Der Agent loggt sich in Google Ads ein, pausiert Kampagnen, ändert Gebote, exportiert Reports. Er ist kein Berater, der dir sagt was zu tun ist – er macht es einfach.
Few-Shot Learning bedeutet, dass ein Modell mit nur wenigen Beispielen im Prompt neue Aufgaben erlernen kann. Anstatt ein Modell aufwendig neu zu trainieren, reicht es, einige Beispiele bereitzustellen – z. B. „So sieht ein guter Werbetext aus“ – und das Modell passt seine Antworten daran an. Das macht Agenten extrem flexibel, weil sie sich in kürzester Zeit auf neue Kontexte einstellen können.
Zero-Shot Learning geht noch einen Schritt weiter: Hier löst das Modell Aufgaben, ohne dass es überhaupt ein konkretes Beispiel im Prompt braucht. Stattdessen nutzt es sein allgemeines Welt- und Sprachverständnis. Das ist die Grundlage dafür, dass moderne LLMs „out of the box“ universell einsetzbar sind – von Übersetzungen bis zu logischen Schlussfolgerungen.
Human-in-the-Loop ist deine Notbremse. Beispiel: Der Agent darf Budgets bis 500€ autonom verschieben, aber bei größeren Summen fragt er dich. Oder: Er schreibt Social Posts, aber du gibst sie frei. Perfekt für die Übergangsphase, wenn du noch nicht 100% vertraust.
Temperature steuert, wie kreativ oder konservativ die KI ist. Marketing-Praxis: Temperature 0.2 für rechtssichere AGBs, Temperature 0.9 für virale TikTok-Captions. Bei Agentic AI stellst du das je nach Aufgabe ein – kreativ für Content, konservativ für Budgetentscheidungen.
]]>Digitales Marketing beschreibt die Nutzung digitaler Kanäle wie Website, Social Media oder E-Mail, um mit potenziellen und bestehenden Kunden in Kontakt zu treten.
Die Zielsetzung von digitalem Marketing ist es, die Sichtbarkeit der eigenen Marke zu erhöhen und den Umsatz zu steigern.
Marketing Automation bezeichnet hingegen die Nutzung von Software-Lösungen, um Marketing-Prozesse zu automatisieren. Durch die Automatisierung von Aufgaben wie dem Versand von E-Mail-Newsletter oder dem Schalten von Anzeigen können Unternehmen ihre Marketing-Aktivitäten effizienter und kostengünstiger gestalten.
Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig und reichen von der Erstellung von personalisierten Kundenprofilen bis hin zur Automatisierung von kompletten Kampagnen.
Digital Marketing ist ein wesentlicher Bestandteil jeder modernen Marketingstrategie. Durch die Nutzung digitaler Kanäle wie Suchmaschinen, soziale Medien und E-Mail-Marketing können Unternehmen mit ihren Kunden in direkten Kontakt treten und so ihre Marke stärken sowie neue Kunden gewinnen.
Digitales Marketing bietet Unternehmen eine Vielzahl von Vorteilen, darunter:
Analoges Marketing bezieht sich zu sehr auf die klassischen Marketing-Techniken, die vor der digitalen Revolution entwickelt wurden. Dazu gehören Werbung in Zeitungen, Fernsehen und Radio. Digitale Marketing-Methoden wurden mit der Einführung des Internets und der sozialen Medien entwickelt. Es gibt noch eine Co-Existenz, wobei die Frage ist: Wie lange noch!
Die Marketing Automation ermöglicht es Unternehmen, ihre Marketing-Aktivitäten zu planen, zu steuern und zu messen. Durch die Automation wird es möglich, die Zielgruppe genau zu definieren und die Kampagnen gezielt auf die Bedürfnisse der Kunden auszurichten. Darüber hinaus können Unternehmen durch die Automation ihre Kosten senken, da sie weniger manuelle Arbeit erfordert.
Marketing Automation bringt ganz einfach viele Vorteile mit sich.
„Kirsche trifft Schokolade“
Das eine kann nicht ohne dem anderen existieren. Die Marketing Automation ist ein Teilgebiet des Online Marketings. Es automatisiert digitale Marketing-Aktivitäten. Daher ist es nur eine Weiterführung oder die automatische Ausführung der Marketing-Aktivitäten.
Digitales Marketing ist zumindest jedem im Jahr 2022 ein Begriff. Wer das verstanden hat, kann sich jetzt damit beschäftigen, wie er digitale Marketing Prozesse anfängt zu automatisieren.
Die Kombination von Marketing Automation und der komplette Bandbreite vom digitalen Marketing ist brutal aber zugleich genial.
Für einen Deep-Dive in die Materie haben wir bereits ein paar Beiträge online:
Kann man klicken, sind Links!
Digitalisierung ist in aller Munde und auch Unternehmen müssen sich diesem Trend stellen, wenn sie nicht den Anschluss verlieren wollen.
Aber wie digital ist mein Unternehmen wirklich?
Ein erster Anhaltspunkt ist die Webseite. Ist sie auf dem neuesten Stand und responsive, also auch auf mobilen Geräten gut zu nutzen? Wenn nicht, dann sollte das bald geändert werden.
Auch Cloud Dienste wie Google oder AWS sind mittlerweile Standard und sollten in jedem Unternehmen genutzt werden.
Natürlich darf auch Facebook und Twitter nicht fehlen. Wer hier nicht präsent ist, kann schnell den Anschluss verlieren.
Alles in allem lässt sich sagen, dass Unternehmen heutzutage gut beraten sind, digital aufgestellt zu sein.
Erfüllt dein Unternehmen ein paar folgender Punkte:
Man könnte die Liste noch verlängern, bringt aber nichts. Wie digital ein Unternehmen ist, lässt sich nicht pauschal sagen.
Viele Unternehmen müssen auch gar nicht! Das wird leider oft vergessen. Es ist nicht wichtig, dass der Installateur oder Spengler im Ort eine Webseite hat. Bei dem reicht wahrscheinlich schon ein einfacher Google My Business Eintrag, um präsent zu sein. Achtung: pauschale Aussage 
Digitales Marketing und Marketingautomatisierung sind zwei sehr wichtige Aspekte des Online-Marketings. Beide haben ihre eigenen Stärken und Schwächen, aber wenn sie zusammen eingesetzt werden, können sie eine leistungsstarke Marketingstrategie schaffen.
Marketing-Automatisierung kann dabei helfen, einige der sich wiederholenden Aufgaben im digitalen Marketing zu automatisieren, wie E-Mail-Marketing, Social-Media-Kampagnen und gezielte Werbung. Dadurch gewinnt das Marketingteam Zeit, sich auf kreativere Aufgaben zu konzentrieren. Beim digitalen Marketing geht es darum, eine Beziehung zum Kunden aufzubauen.
Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass der Kunde immer die Kontrolle hat. Marketing-Automatisierung kann helfen, einige der sich wiederholenden Aufgaben im digitalen Marketing zu automatisieren, aber es ist immer noch wichtig, sich auf den Aufbau einer Beziehung mit dem Kunden zu konzentrieren.
]]>Die Vertriebsprozesse sind in den letzten paar Monaten in einem Tempo digitalisiert worden, welches so vor 2020 nicht vorstellbar gewesen wäre. Ich berate Sales Teams im Bereich der Marketing-Automatisierung, die mit Hilfe ihres CRM-Systems (Customer-Relation-Management-System) mehrere Millionen generieren – ohne das Office nur einmal zu verlassen.
Neukunden kommen über Landing-Pages auf der Webseite. Das Lead Scoring im CRM-System macht eine Vorauswahl und entscheidet, in welcher Phase der Customer-Journey sich der potenzielle Kunde befindet und startet dann diverse Marketing-Aktivitäten oder gibt den Lead direkt an das Sales-Team weiter. Wobei Marketing Automation noch viel mehr als nur das ist.
Generell sollen diverse Automationen dem Mitarbeiter im Sales oder Marketing helfen und ihn nicht ersetzten. Zum Thema Marketing Automation, was es ist und welche Vorteile und Erfahrungen, die wir damit gemacht haben, findest du hier.
Ist Marketing Automation die Lösung für alle Probleme im Vertrieb oder Marketing? Nein! Nicht jeder Business-Case lässt sich derart digitalisieren.
Im ersten Schritt ist es wichtig, dass wir erfahren, welche Software bereits im Einsatz ist. HubSpot, Salesforce oder auch Microsoft sind bei Marketern und im Sales bekannt. Ist noch keine Software im Einsatz, muss evaluiert werden, was das Ziel ist. Was ist das Objective, das man mit der Einführung von Marketing Automation erreichen will? Es geht um Customer Experience und um das Lukrieren von Kunden über automatisierte Prozesse.
Ist die Frage rund um die Marketing Automation Software geklärt, geht es weiter zur Bestandsaufnahme im Marketing Bereich. Welche Marketing-Aktivitäten finden bereits statt? Ist Social Media (LinkedIn, Facebook, Twitter, …) ein Kanal, der in Betracht gezogen werden sollte? Ist eine Webseite vorhanden, die den aktuellen Standards entspricht? Wer ist für Marketing Kampagnen im Unternehmen zuständig?
Interessanterweise haben viele Unternehmen schon vieles richtig gemacht. Nur nicht in gebündelter Form. Vor allem ist es oft nicht messbar und somit sind Kosten für etwaige Software vor der Geschäftsleitung nur schwer zu argumentieren. Ein Beispiel wäre das Upselling im E-Commerce Bereich. Viele Shops haben das schon automatisch mit dabei.
Sind die Hard-Facts geklärt, geht es weiter zu den Soft-Facts. Gibt es bereits Buyer Personas? Egal was im digitalen Marketing gemacht wird, es braucht eine Buyer Persona. Marketingprozesse müssen nicht nur auf Zielgruppen ausgerichtet sein, sondern sollen den potenziellen Kunden gezielt abholen. Automatisieren von Prozessen wird schwer, wenn man nicht weiß, für welche Person die Prozesse optimiert sein sollen!
Content-Marketing oder auch Inbound Marketing sind wichtig für die Lead-Generierung. Wird im Unternehmen bereits Content erstellt? Gibt es Whitepaper, die man für die Lead-Generierung, sozusagen als Danke für Kontaktdaten verschenken kann? Guter Content ist auch wichtig für SEO und sorgt im besten Fall für viel Traffic auf der Webseite.
Am Ende können dann Workflows erstellt werden, die Leads zu Kunden machen. Bis ein Lead zum Kunden wird, sind einige Touchpoints notwendig. Je nach Branche und Produkt können es 4 bis 5 oder mehr Touchpoints sein, die notwendig sind.
Wie auch für Marketing eine Strategie erstellt werden muss, ist es auch wichtig, dass eine Marketing-Automation-Strategie erstellt wird. Auf Basis dieser Strategie können wir dann über ein Budget sprechen. Was ist notwendig, um formulierten Ziele aus der Strategie zu erreichen.
Zusammengefasst ist für eine gute Marketing Automation folgendes wichtig:
Marketing Automation ist ein Prozess, welcher es Unternehmen ermöglicht, Marketing-Aktivitäten zu planen, zu automatisieren und zu messen, um so die Effektivität ihrer Marketing-Investitionen zu steigern und zu skalieren. Die Basis bildet eine Software die es dem Marketer ermöglich Prozesse zu einfach und ohne Programmierkenntnisse zu definieren.
Schulungen für Marketing Automation sind der schnellste Weg um in die Welt der Marketing Automationen einzusteigen. Anbieter wie HubSpot, Saleforce oder Microsoft bieten für ihre Tools und darüberhinaus Schulungen an. Schulungen für Marketing Automation sind ein Mix aus Marketing und Prozessentwicklung.
Das Consulting für Marketing-Automatisierung soll Ihnen helfen, automatisch mehr Leads und Verkäufe über Ihre Website zu generieren, indem Sie Ihre Marketingkampagnen optimieren und die Konversionsrate Ihrer Website verbessern. Marketing-Automatisierung kann Ihnen helfen, die Gesamtleistung Ihrer Website zu verbessern, indem Sie Ihre Marketingkampagnen optimieren und die Konversionsrate Ihrer Website verbessern. Marketing-Automatisierung kann Ihnen auch dabei helfen, die Beziehungen zu Ihren Kunden zu verbessern, indem Sie ihnen personalisierte und relevante Inhalte zur Verfügung stellen und es ihnen erleichtern, Ihre Produkte und Dienstleistungen zu kaufen.
Bei Marketing-Automatisierung geht es darum, den Prozess des Marketings für Kunden zu automatisieren. Dazu gehören Aufgaben wie der Versand automatisierter E-Mails, die Erstellung gezielter Marketinglisten und die Verwaltung von Kundenbeziehungen. Durch die Automatisierung dieser Aufgaben hat das Sales-Team mehr Zeit und Ressourcen, um sich um die Key-Accounts zu kümmern.
Es gibt keine allgemeingültige Antwort auf diese Frage, da die Entscheidung, wann Marketing-Automatisierung eingeführt werden soll, von den spezifischen Bedürfnissen und Zielen des Unternehmens abhängt.
Im Allgemeinen kann Marketing-Automatisierung jedoch für Unternehmen von Vorteil sein, die ihre Effizienz und Effektivität im Marketing verbessern wollen.
Marketing-Automatisierung lohnt sich fast nur, wenn in den Marketingprozessen viel manuelle Arbeit steckt und diese Prozesse regelmäßig durchgeführt werden. Die Automatisierung kann auf lange Sicht viel Zeit und Geld sparen.
]]>Wir sind eine Growth Marketing Agentur – Marketing Automation ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Wenn dieser Beitrag nicht alle Fragen beantworten konnte stehe ich für ein Gespräch zur Verfügung!
In einer immer digitaleren Welt ist es wichtig, dass Unternehmen ihre Online Marketing-Bemühungen auf die richtigen Kanäle und die richtigen Kunden ausrichten. Dies ist jedoch nicht immer einfach und deshalb ist Marketing-Automatisierung so wichtig.
Marketing-Automatisierung erleichtert es Marketer, die richtigen Botschaften an die richtigen Kunden zur richtigen Zeit zu senden. Das geschieht hauptsächlich durch das Automatisieren von Marketingkampagnen über Workflows.
Es gibt viele verschiedene Marketing-Automatisierungs-Tools, aber hier sind meine Top 4:
Ich habe mit allen 4 Marketing Tools bereits gearbeitet, Schnittstellen programmiert und Workflows aufgesetzt. Andere Tools wie Adobe, Marketo, Eloqua, Activecampaign, Act-On oder auch Pardot stehen noch auf der Bucket List.
Es müssen alle Marketingprozesse messbar sein. Die Lead-Generierung und das Lead Scoring müssen in der Software enthalten sein. Das CRM soll das Lead Management erleichtern. Lead Nurturing, also E-Mail-Kampagnen od. E-Mail-Marketing, Social-Media-Marketing muss Teil der Suite sein. Durch HomeOffice und Co. ist es für mich unerlässlich, dass die Software in einer “Marketing Cloud” verfügbar ist.
DSGVO ist, wenn es um Kundendaten geht, zu beachten! Egal ob Neukunden oder sonstige potenzielle Kunden im CRM gespeichert werden. Es handelt sich dabei um personenbezogene Daten.
Der Funktionsumfang variiert je Plattform und ist auch teilweise eine Kostenfrage. Benutzerfreundlichkeit ist für mich ein weiterer wichtiger Faktor für eine Marketing-Automation-Plattform. All-in-one-Lösungen preisen sie zwar alle an, aber in der Realität kommt man nicht drumherum, weitere Softwarelösungen im digitalen Marketing zu nützen. Für kleine Unternehmen ist das nicht immer einfach.

HubSpot ist ein US-amerikanisches Softwareunternehmen, das sich auf die Herstellung von Inbound-Marketing- und Sales-Software spezialisiert hat. HubSpot wurde 2006 von Brian Halligan und Dharmesh Shah in Cambridge, Massachusetts, gegründet. Die Firma hat ihren Hauptsitz in Boston. HubSpot kenne ich persönlich jetzt schon eine gefühlte Ewigkeit: Ich bin damals wegen des Trackings von Mails auf HubSpot gestoßen.
HubSpot bietet eine komplette Software-Suite zur Unterstützung von Inbound-Marketing- und CRM-Initiativen. Die Software ist benutzerfreundlich und ermöglicht es Unternehmen, ihre Online-Präsenz zu stärken, mehr Website-Besucher zu generieren und diese in Kunden umzuwandeln. HubSpot ist eine Cloud-basierte Software, die regelmäßig aktualisiert wird, um den Bedürfnissen von Unternehmen gerecht zu werden.
Für Unternehmen, die bereits ein CRM-System verwenden, kann es schwierig sein, HubSpot mit diesem zu integrieren. Einige seiner Funktionen sind auch nicht so robust wie die anderer CRM-Systeme.
HubSpot ist eine großartige Lösung für kleine und mittlere Unternehmen, die eine gute Marketing-Automatisierung benötigen. Die Lösung ist nicht so mächtig wie einige der anderen Lösungen auf dem Markt, aber sie ist auch nicht so teuer. Wer eine einfache Marketing-Automatisierung benötigt, für den ist HubSpot eine großartige Wahl.

SalesForce ist ein führender Anbieter von CRM-Software (Customer Relationship Management). Die Software hilft Unternehmen dabei, ihre Kundenbeziehungen zu verwalten und zu verbessern. Zum einen ist es eine sehr beliebte Plattform mit einer großen Anzahl von Anwendern und Entwicklern. Zum anderen ist es eine sehr flexible Plattform, die es Unternehmen ermöglicht, ihre eigenen Anwendungen zu erstellen und zu hosten. Ich vergleiche Salesforce gerne mit SAP.
Der größte Vorteil von Salesforce ist seine Flexibilität. Salesforce kann an jede Unternehmensgröße und -struktur angepasst werden. Es gibt keine vorgefertigten Lösungen, sondern viele verschiedene Module, die nach Bedarf kombiniert werden können. Dies ermöglicht es den Unternehmen, maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln, die genau auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind.
Ein weiterer Vorteil von Salesforce ist seine Benutzerfreundlichkeit. Die Oberfläche ist intuitiv und einfach zu bedienen.
Auch wenn Salesforce ein sehr leistungsstarkes Tool ist, ist es sehr einfach zu lernen und zu bedienen. Salesforce bietet auch eine hohe Skalierbarkeit.
Da es in der Cloud gehostet wird, können Unternehmen ihre Lösungen einfach skalieren, wenn ihre Bedürfnisse wachsen.
Der größte Nachteil von Salesforce ist, dass Salesforce oft teurer ist. Zusätzlich zu den monatlichen Gebühren für die Nutzung der Salesforce-Plattform fallen oft zusätzliche Kosten für die Integration von Salesforce in bestehende Systeme und für die Schulung neuer Mitarbeiter an.
Ein weiterer Nachteil von Salesforce ist entsprechend seiner Vorteile, dass es ein sehr komplexes System ist. Die Oberfläche ist zwar intuitiv, aber wenn es dann ums Eingemachte geht, benötigt man fast schon einen Techniker.
Es gibt keine kostenlose Testversion, was bedeutet, dass man es entweder kaufen oder mieten muss, um es auszuprobieren.
Salesforce ist relativ teuer im Vergleich zu anderen Marketing Automation Software-Produkten.
Salesforce ist eine umfassende Marketing-Automatisierungs-Plattform, die Unternehmen dabei unterstützt, Marketing-Aktivitäten zu planen, durchzuführen und zu messen. Die Plattform bietet eine Vielzahl an Funktionen und integriert sich nahtlos in bestehende Salesforce-CRM-Umgebungen. Preislich ist die Plattform oberhalb von HubSpot angesiedelt. Ich bin immer hin- und hergerissen, ob Salesforce gut oder schlecht ist.

Microsoft Dynamics 365 CRM ist ein Cloud-basiertes Customer Relationship Management (CRM)-System, das Unternehmen dabei unterstützt, starke Beziehungen zu ihren Kunden aufzubauen. Es verschafft Unternehmen einen vollständigen Überblick über ihre Kunden, hilft bei der Verfolgung und Verwaltung von Kundeninteraktionen und bietet ihnen leistungsstarke Tools für die Verwaltung ihrer Vertriebs-, Marketing- und Kundendienstaktivitäten.
Man kann mit der Software wachsen. Skalierbarkeit von Small Business zu Enterprise ist kein Problem. Dazu kommt noch, dass Dynamics von Microsoft entwickelt wird und daher ist der fortlaufende Support gesichert.
Zum einen ist Dynamics 365 relativ teuer. Zum anderen ist sie nicht so intuitiv zu bedienen wie einige andere Marketing Automation Tools. Darüber hinaus kann es schwierig sein, die Software an die Bedürfnisse eines Unternehmens anzupassen.
Microsoft Dynamics 365 ist eine weit verbreitete CRM- und ERP-Software. Die Software bietet eine Vielzahl an Funktionen und ist daher sowohl für kleine als auch für große Unternehmen geeignet. Die Software ist jedoch relativ teuer und erfordert einen hohen technischen Aufwand.
Wenn Microsoft was kann, dann sind es Office Anwendungen. Das UX ist Tip-Top und wenn sonst auch schon Office365 in der Firma im Einsatz ist, dann hat sich der Research somit erledigt.

Pipedrive ist eine Vertriebsmanagement-Software mit Schwerpunkt auf Aktivitäten und messbaren Ergebnissen. Sie ist einfach und benutzerfreundlich, aber dennoch leistungsstark genug, um komplexe Vertriebsprozesse zu verwalten. Pipedrive wird von mehr als 40000 Unternehmen in über 100 Ländern genutzt.
Pipedrive kann durchaus mit den großen Marktbegleitern mithalten. Vor allem in Bezug auf die User-Experience ist Pipedrive eine echte Alternative, die es sich lohnt auszuprobieren.
Was alle Tools gemeinsam haben ist die Tatsache, dass sie beim Automatisieren von Standardabläufen hilft. Was zählt ist, dass das Marketing Team sich mit der Software und deren Funktionen intensiv auseinandersetzt. Es hilft nichts, wenn man die Software installiert, integriert und dann keinen Deep-Dive in die Materie Marketing Automation macht.
Marketing Software ist nur dann teuer, wenn sie nicht effektiv genützt wird. Was keine der vorgestellten Tools kann, ist “automatischer Verkauf von Dienstleistungen oder Produkten”. Die Komponente Mensch und die Kompetenz ein Produkt oder eine Dienstleistung zu verkaufen ist nach wie vor der Key for Success.
Die Customer Journey sieht heute anders aus als noch vor 5 Jahren und ist eine komplett andere im Vergleich zu jener vor dem Jahr 2000. Das Konvertieren von Leads auf Landing-Pages oder im E-Commerce bedarf viel. Daher steht und fällt der komplette Erfolgt mit der Pflege der Leads.
Automatisieren von Abläufen hilft – ist aber nur ein Fragment 
Laut einer Umfrage aus dem Jahr 2020 wird der Markt von Marketing Automatisierungs-Software bis 2025 auf einen Wert von über 8 Milliarden € steigen. Grob geht man davon aus, dass derzeit 50% der Unternehmen Marketing Automatisierung nützen – Tendenz steigend.
Laut einer Umfrage aus dem Jahr 2020 wird der Markt von Marketing Automatisierungs-Software bis 2025 auf einen Wert von über 8 Milliarden € steigen. Grob geht man davon aus, dass derzeit 50% der Unternehmen Marketing Automatisierung nützen – Tendenz steigend.
Ein Lead ist ein potenzieller Kunde, der Interesse an einem Produkt oder einer Dienstleistung hat.
Der Unterschied zwischen Marketing Automation und CRM ist, dass Marketing Automation die Kundenakquise unterstützt, während CRM die Kundenpflege unterstützt.
Ich habe über Gespräche mit Kunden erfahren, dass das Thema Zeit mitunter einer der wichtigsten Faktoren ist, um einen Kunden zu begeistern und einen Deal abzuschießen – keine Neuheit im B2B Business, aber viele vergessen das.
Problem: Zeit – Lösung: Automation
Automatisiert heißt nicht, dass man sich keine Gedanken mehr machen muss, den Kontakt mit dem Kunden zu pflegen – „Macht ja alles unsere B2B Marketing Automation”. Ganz im Gegenteil. Durch die Automatisierung, der Verwaltung und Pflege von Kontaktdaten hat man mehr Zeit, sich mit dem Kunden auseinanderzusetzen.
Der Kunde steht im Fokus aller Marketingaktivitäten. Laut Studien sind es 8 Touchpoints, die nötig sind, um einen Kunden zu gewinnen.
Zu den wichtigsten Faktoren, die ich für die Umsetzung einer erfolgreichen B2B-Marketing-Automatisierung sehe, gehören:
… that’s it!
Die Verkaufsprozesse zu digitalisieren, um so die Customer Experience zu steigern und den Kaufprozess zu fordern, ist die „Digitalisierung“, von der alle die letzten 1–2 Jahre reden, und für die es in Österreich einiges an Fördergeldern gab.
Digitalisierung ist nicht etwa das Erstellen einer Webseite, die für die nächsten 20 Jahre “ok“ ist. Über die der Lead dann in einem Sammelkonto landet und vom Sekretariat an die eingerosteten Sales-Mitarbeiter geschickt wird, die dann mit dem Diesel-Dienstwagen zum Kunden fahren und 4 Stunden Kaffee trinken, um einen Deal abzuschließen, der 119,95 € Wert ist – abzüglich 3% Skonto.
Das Definieren der Buyer Persona aka Wunschkunden läuft im B2B gleich ab wie im B2C Bereich – unumgänglich, da man nichts automatisieren kann, wo es keine Ziele gibt.
Es gibt Studien darüber, dass ein Kunde ca. 8 Touchpoints (Kontaktpunkte) benötigt, bis es zu einem möglichen Sale kommt. Das kann ein Whitepaper, ein Mailing oder ein Webinar sein. Es gibt zwar viele Theorien, wie eine mögliche Customer Journey aussehen soll, aber in der Realität sieht das ganze dann ganz anders aus.
Wichtig ist am Ende, dass die Buyer Persona Teil der Marketing-Strategie und somit auch der Content-Strategie ist. Marketingmaßnahmen werden auf die Buyer Persona ausgerichtet.
Szenario: Ein Betrieb, der sich auf den Vertrieb von Hygiene-Artikeln spezialisiert hat, ein Vertriebsteam hat; eine Webseite und einen Onlineshop für E-Commerce ist vorhanden. Ein CRM ist bereits integriert und Kundendaten werden über Formulare und Tracking auf der Webseite gesammelt – natürlich eine cloudbasierte Marketing Automation Software.
Was wir vom Kunden wissen ist, was er sich auf der Webseite angesehen hat, was der Kunde gekauft hat und welchen Umsatz er macht. Welche Customer Lifetime Value er hat. Wir wissen, welcher Kanal (Social Media, Inbound Marketing, Advertising) wie viel Umsatz generiert.
Marketing Automation ist vielschichtig, aber es gibt bestimmte Automation, die sind branchenübergreifend sehr ähnlich.
Neue Leads ohne Historie im CRM sind die schwierigsten. Es gibt aber Features wie Lead Scoring, die uns hier gut unterstützten können.
Verwendete Features des Marketing-Automation-Tools: Lead Scoring, Lead Nurturing, Mailings, CRM als Kontaktdatenbank.
Wichtiger Tipp: Die Trennung zwischen MQL und SQL ist vor allem am Anfang schwierig und in der Umstellung vom klassischen auf den digitalen Vertriebsprozess mitunter das schwierigste. Nicht jeden Lead plump anzugehen, ist für jeden Sales-Profi schwierig. Nach dem Motto: Ich kann jedem was verkaufen.
Da wir wissen, wie oft der Kunde die letzten Jahre od. Monate bestellt hat und vor allem welche Menge, können wir dem Kunden zuvorkommen. Wir helfen ihm, in dem wir aktiv werden, bevor das Hygiene-Produkt leer ist.
Klingt simpel, ist aber eine „Low hanging fruit“, die leider viele missachten und lieber einen Newsletter an die Zielgruppe „Alle“ schicken und sich dann wundern, warum die Open-Rate gering ist oder Up-Selling nicht passiert.
Egal welche Größe die Kundendatenbank hat, sie muss segmentiert werden.
A/B Testing ist eine Methode, mit der wir Marketer verschiedene Versionen einer E-Mail oder einer anderen digitalen Kommunikation testen können, um zu sehen, welche die besten Ergebnisse liefert. Dieser Test kann die Wirkung verschiedener Elemente auf die Reaktion der Empfänger messen, z. B. der Betreffzeile, der Absender, der Inhalt oder die Gestaltung.
Die Ergebnisse der A/B-Tests können dann genutzt werden, um die zukünftigen Kommunikationskampagnen zu verbessern.
Wir dürfen nichts mehr dem Zufall überlassen. Denn datengetriebene Denkweise und digitales Marketing wird ein fixer Bestandteil vom B2B Business in den nächsten Jahren – heir stehen wir mit der Digitalisierung erst noch am Anfang!
]]>