Die wissenschaftliche Realität und jahrzehntelange Erfahrung im Growth Marketing zeigen allerdings: Absolut sichere Antworten gibt es nicht – und das ist ein Segen!
Experimente sind essenziell, um in einem volatilen Umfeld valide Entscheidungen zu treffen. In diesem Beitrag tauchen wir tief in den Unterschied zwischen Experiment und Gewissheit ein, nehmen die goldenen Regeln des Experimentierens unter die Lupe und zeigen, warum Experimente für Unternehmen wie KLIXPERT.io zur Marken-DNA gehören – gestern, heute, morgen.
Ein Experiment ist keine Garantie für den „richtigen Weg“ – sondern ein Werkzeug, um Hypothesen zu überprüfen und Unsicherheiten messbar zu machen. In der Growth-Praxis bedeutet das: Du testest zum Beispiel eine neue Anzeigen-Variation und erhältst ein Ergebnis mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit. Diese Wahrscheinlichkeit ist kalkulierbar – absolute Gewissheit bleibt jedoch unerreichbar.
Warum das wichtig ist: Nur wer Unsicherheiten akzeptiert, kann mit Tests echten Mehrwert schaffen und Innovation fördern. Growth Marketing lebt von mutigen Experimenten, nicht von reinen “Best Practices”.
Der sogenannte Confidence Level (Vertrauensniveau) ist ein zentrales Werkzeug: Er gibt an, wie sicher du dir bei der Interpretation von Testergebnissen sein kannst. Beispiel: Ein „95% Confidence Level“ bedeutet, dass von 100 vergleichbaren Experimenten 95 den wahren Effekt abbilden.
Growth Insight: Ohne klares Verständnis für Confidence Level werden A/B-Tests schnell zur Glückssache. Setze stattdessen auf fundierte Statistik, um Wahrscheinlichkeiten sauber zu interpretieren. Statistisch signifikant heißt eben nicht „garantiert richtig“, sondern sehr wahrscheinlich kein Zufall.
Egal ob du einen neuen Funnel, kreative Ad-Copy oder Pricing testest: Wissenschaft und Marketing haben gemein, dass absolute Sicherheit praktisch nie erreichbar ist. Jede Erfolgsformel bleibt unter Vorbehalt – denn Markt und Nutzerverhalten sind dynamisch.
Takeaway: Akzeptiere, dass deine Wachstumsstrategie niemals absolut „fertig“ oder „perfekt gesichert“ ist. Permanente Optimierung durch neue Experimente bleibt Pflicht.
Selbst die beste Growth-Hypothese ist beeinflusst von deiner Wahrnehmung, Vorwissen und den kognitiven Grenzen deines Teams. Vollständige Objektivität? Eine Illusion, die reflektiert und methodisch berücksichtigt werden muss.
Growth Insight: Nutze dokumentierte Pre-Mortems, objektive Test-Setups und Peer-Reviews, um subjektive Verzerrungen zu minimieren.
Ob dein Experiment „sicher“ ist, hängt von seinem Design, Stichprobengröße und den Rahmenbedingungen ab. Statistik liefert Wahrscheinlichkeiten – keine unwiderlegbaren Wahrheiten.
Growth Praxis: Investiere in solide Hypothesen, genügend Traffic (Sample Size!) und rigorose Auswertung. Unsicherheiten lassen sich reduzieren, aber nie ganz eliminieren.
Eine noch so brillante Marketing-Theorie liefert keine abschließende Sicherheit. Erst durch wiederholtes Experimentieren und empirische Bestätigung nähert sie sich der Wahrheit an.
Growth Mindset: Erkenne, dass „das hat funktioniert“ immer nur vorläufig gilt. Hinterfrage, verifiziere und adaptiere kontinuierlich.
Nur in der puren Mathematik oder Logik existiert eindeutige Sicherheit – in der Growth-Welt sind diese Bedingungen kaum gegeben. Kunden, Konkurrenz und Kontexte sind zu volatil.
Anwendung: Akzeptiere, dass Marketing-Testresultate immer Wahrscheinlichkeiten sind. Klar definierte Messgrößen, aber keine mathematisch „beweisbaren“ Wahrheiten.
In der täglichen Growth-Arbeit entstehen aus echten Mustern, Reproduzierbarkeit und Sorgfalt starke Indizien („nahezu Gewissheit“). Restzweifel bleiben – und treiben die nächste Test-Idee an.
Praxis-Tipp: Implementiere Retrospektiven und Review-Zyklen, um Learnings kontinuierlich abzusichern und zu challengen.
Jüngste Studien zeigen, dass deine gefühlte Sicherheit oft aus Entscheidungsdauer und Überzeugung resultiert – und nicht zwingend objektiv gerechtfertigt ist. Im Growth Marketing führt das schnell zu „False Positives“.
Konsequenz: Teste Hypothesen auch dann weiter, wenn du „eigentlich überzeugt“ bist – der Markt entscheidet.
Gerade in volatilen Zeiten brauchst du systematische Experimente, um datenbasierte Entscheidungen zu treffen. Sie liefern die nötigen „Begründungsgrundlagen“ für Risk Taking und Innovation.
Key Insight: Experimentieren schafft den entscheidenden Erwartungswert im heutigen Marketing. Wer sich nur auf Erfahrungswerte verlässt, wird überholt.
Eines der größten Risiken bei Experimenten: Zu viele Variablen werden gleichzeitig geändert – und du weißt am Ende nicht, worauf dein Ergebnis wirklich zurückgeht. Deshalb gilt die goldene Regel: Just remember the golden rule of experimenting: Only change one variable at a time. Nur so kannst du Ursache und Wirkung sauber ableiten und aus Unsicherheit systematisch größere Sicherheit machen.
Erfolg im Marketing entsteht nicht durch Starrheit und blinden Aktionismus, sondern durch gezielte, datenbasierte Experimente und die Bereitschaft, Unsicherheiten anzunehmen. AI, Automatisierung und Big Data werden immer wichtiger – aber sie ersetzen niemals die Notwendigkeit, Hypothesen intelligent zu testen, Wahrscheinlichkeiten kritisch zu reflektieren und mutig Learnings abzuleiten.
Mir ist es wichtig, die eigene Experimentierfreude hochzuhalten. Die Bereitschaft, Standards zu challengen und Unsicherheiten nicht als Mangel, sondern als Innovationsmotor zu begreifen, ist Kern unserer DNA. Das wird auch in Zukunft so bleiben: Growth ist die Kunst, permanent zu hinterfragen, besser zu testen und cleverer zu lernen.
Florian Narr
Quellen & Vertiefung:
Gemeinsam mechanisch, aber niemals dogmatisch: Experimentiere mutig, analysiere kritisch und bleib dir deiner Unsicherheiten bewusst – denn hierin liegt der echte Growth-Vorsprung!
]]>Content Marketing bezeichnet eine Ausrichtung des strategischen Marketings, die es zum Kern hat, wertvollen und Zielgruppen-relevanten Content zu kreieren. Dadurch sollen potenzielle Kund:innen angezogen werden, um langfristig darüber hinaus profitable Aktionen herbeizuführen. Die Content Marketing Strategie kann unterschiedliche Ziele verfolgen – z.B. Neukundengewinnung, Markenbekanntheit zu steigern oder etwa das Image eines Unternehmens aufzupolieren.
„Content ist King” ist nicht bloß eine Phrase, sondern hat durchaus praktische Relevanz! Content Marketing ist wichtiger Bestandteil des Online Marketings und der Kern davon ist, möglichst passenden, zugeschnittenen Content – einheitlich über alle Kanäle hinweg – zu produzieren und zu verbreiten. Die Content-Produktion sowie die daraus anknüpfende Kommunikation mit der unternehmenseigenen Zielgruppe arbeitet auf ein gemeinschaftliches Ziel hin und möchte channelübergreifend die korrekte Botschaft senden. Guter Content ist ein äußerst wirksames Marketing-Instrument und sollte von Unternehmen ernst genommen werden.
Content Marketing funktioniert dann gut, wenn sich ausführlich und detailliert Gedanken darüber gemacht wird, was die Zielgruppe und die potenziellen Kund:innen interessiert. Nur dann kann gewährleistet werden, dass die kommunizierte Botschaft auch relevant für die etwaigen Personen ist. Damit diese Botschaften auch bei den Zielpersonen ankommen, muss ebenso darauf geachtet werden, welche Marketing-Technik angewendet wird und über welche Kanäle kommuniziert wird. Die Inhalte sollen der Zielgruppe abseits von kommerziellen Zielen einen Mehrwert bieten – am besten so sehr, dass Personen Ihre Inhalte freiwillig weiterverbreiten: der Ansatz von Content Seeding.

Für wirklich relevante Inhalte und die Erreichung von Content-Marketing-Zielen ist es von großer Bedeutung, verschiedene Elemente, wie Backlinks, SEO oder prägnante Infografiken für die Awareness-Steigerung miteinander zu verbinden. Wollen Sie wertvollen und relevanten Content kreieren und distribuieren? Dann brauchen Sie für richtigen Content eine Taktik, die passende Vorgehensweise, ein Redaktionsteam mit Redakteur:innen und SEO-Spezialist:innen, einen Redaktionsplan sowie nützliche Content-Tools, um effektives Content Marketing zu betreiben. Auch sollte der produzierte Content regelmäßig evaluiert werden – das nennt man wiederum Content Audit. Für erfolgreiches Content Marketing braucht es also einiges an Ressourcen.
Marketing Automation oder Automatisierung und damit verknüpfte Tools ermöglichen es Marketern und Unternehmen, Arbeitsabläufe und Marketingkampagnen zu automatisieren. Damit wird es vereinfacht, die passenden Nachrichten zur richtigen Zeit an die richtigen Kund:innen zu senden. Dazu werden etwa bekannte Marketing Automation Softwares wie HubSpot oder Salesforce genutzt.
Im Folgenden gehen wir auf wichtige Teilelemente des Content Marketings ein, die berücksichtigt werden sollten, um wirklich relevante Inhalte zu erstellen.
Im Rahmen des Content Marketings überlegt sich der Sender einer Botschaft – oftmals ein Unternehmen – also ganz genau, was und worüber er an die Empfänger, die er erreichen möchte, kommuniziert. Beispielsweise überlegen Sie sich im Bereich Ihres Social Media Marketing, über welche sozialen Medien Sie Ihre Zielgruppe erreichen. Wollen Sie relevanten Content an eine jüngere Zielgruppe senden, wählen Sie in der Regel nicht die gleichen Netzwerke wie für eine ältere Zielgruppe.
Noch besser lässt sich passender und zugeschnittener Content produzieren, wenn Sie die Buyer Persona Ihres bestimmten Produkts oder Ihrer spezifischen Dienstleistung kennen und im Hinterkopf haben. Doch was ist eine Buyer Persona? Die Buyer Persona ist eine fiktive Person, die den perfekten Kunden für Ihr jeweiliges Produkt darstellt. Diese Person hat ein Gesicht, einen Namen, Interessen, Hobbys und weitere Eigenschaften, wie soziale Medien-Nutzung, Einkommen etc., was es vereinfachen kann, maßgeschneiderten Content zu erstellen, der die Buyer Personas anzieht. Etwa ein interessanter Blogartikel zu einem relevanten Thema, das die Persona und deren Kaufentscheidung letztlich beeinflusst.
Interne Verlinkungen rücken oftmals noch zu sehr in den Hintergrund, dabei stellen sie ein kraftvolles Tool im Content Marketing und SEO Bereich dar. Durch interne Links verbessern Sie die Benutzerfreundlichkeit Ihrer Website und können die Leser auf eine Customer Journey schicken, die Sie mit beeinflussen und lenken.
Überlegte Verlinkungen können Ihren Beiträgen einen enormen SEO-Boost verschaffen und den Nutzern einen Mehrwert bieten, wie auch HubSpot erläutert. Interne Links verlinken innerhalb einer Website und eben nicht “nach außen” auf eine andere Domain. Ein interner Link ist ein Hyperlink, der beispielsweise zwei Blogbeiträge einer Website miteinander verbindet und dadurch die User innerhalb der Seite navigiert. Der Link besteht aus Linkziel, einem Linktext und einem Title-Tag. Linktexte (oder auch Ankertexte) sind besonders wichtig, um den Usern und insbesondere auch Suchmaschinen zu verdeutlichen, welcher Content auf der Zielseite zu erwarten ist. Sie sollten aussagekräftig und prägnant sein sowie sich am Fokus-Keyword orientieren.
Stellen Sie sicher, dass ein interner Link nicht ins Leere verlinkt und ebenso auf die richtige Zielseite. Des Weiteren zeichnet eine gute interne Verlinkung aus, dass sie gut im Fließtext integriert ist und nach Möglichkeit weit oben im Seitentext platziert wird. Sie sind von wichtiger Bedeutung für Ihre Content- und Kommunikationsstrategie. Neben einem Textlink haben Sie auch die Möglichkeit, eine interne Bildverlinkung einzusetzen, wo – wie die Beschreibung bereits vermuten lässt – über ein Bild eines Beitrags ein interner Link auf anderen Content Ihrer Webseite weiterverwiesen wird.
Interne Links können innerhalb eines Content-Cluster als Verbindung dienen und Ankertexte mit der übergeordneten Pillarpage connecten. So können Sie nicht nur mit internen Verweisen und dem Unterbringen von Ankertexten für eine sinnvolle Benutzerfreundlichkeit sorgen, sondern dadurch auch Ihre SEO-Visibility stärken.
Externe Links stehen im Kontrast zu den internen Links, denn sie sind eben welche, die von einer Domain auf eine andere Domain verweisen. Dabei wird nochmals unter ausgehenden externen Links und eingehenden externen Links (Backlinks) unterschieden. Verlinken wir beispielsweise aus unserem Blogbeitrag raus auf eine andere Website, ist dies ein ausgehender externer Link. Erhalten wir aber von einer anderen Domain einen Verweis auf unsere Page, erhalten wir einen Backlink.
Solche Backlinks oder Rückverweise, die von einer auf eine andere Domain führen, dienen für Suchmaschinen sozusagen als Maß der Wichtigkeit, der sogenannten „Authority” einer Webseite. Linkt also eine andere Webseite auf Ihre Webseite, haben Sie nicht nur einen wertvollen Backlink erhalten, sondern steigern dadurch auch Ihren Wert bzw. Ihr Ranking bei der Suchmaschinenoptimierung. Es lässt sich also sagen, dass ein Zusammenhang besteht zwischen der Anzahl an Backlinks und organischem Suchtraffic. Im Content Marketing ist es also mit Hinblick auf Traffic- und Reichweiten-Steigerung von großer Bedeutung, mit Backlinks zu arbeiten.
Um spannenden Content zu kreieren, bedarf es Unique Content und eben welchem, der die Leser abholt. Mit einprägsamen Infografiken oder auch spannendem Storytelling können Sie User auf Ihren Content aufmerksam machen und sie halten. Dadurch verhindern Sie, dass sie schnell wieder abspringen, wenn die Inhalte zu monoton und fad sind.
Die Augen von Lesern bleiben innerhalb eines Blogbeitrags bzw. generell bei einem Fließtext oftmals an prägnanten Infografiken stehen, die kurz und knapp Inhalte optisch darstellen.
Als wirkungsvolle Content Marketing Maßnahme lässt sich Story Telling in einige Formate einbauen. Beim Storytelling wird Wissen in Form von Symbolen, Geschichten oder Metaphern vermittelt und dadurch einprägsamer und auch leichter verständlich gemacht. Gut verpackter Content begeistert und fesselt die User mithilfe von Emotionen und trägt dazu bei, dass sie bestenfalls sehr lange auf der entsprechenden Seite verweilen.
Im Content Marketing Cosmos ist die Anwesenheit von SEO (Search Engine Optimization) unabdingbar. Besonders für textintensive Content Formate, wie Blogs oder Landingpages, ist es dahingehend wichtig, um in den Suchergebnissen möglichst weit oben zu ranken. Neben effektiven Verlinkungen ist bei der Suchmaschinenoptimierung das Verwenden relevanter Keywords von oberster Bedeutung. Allerdings ist die stupide Aneinanderreihung von Keywords ohne Zusammenhang nicht zielführend. Vielmehr füllt Content Marketing die Website mit relevanten Inhalten und zusätzlich schafft SEO den nötigen Rahmen für ein gutes Ranking. Die Bedeutung von hochwertigem Content ist sehr hoch, wenn es darum geht, bei Suchmaschinen gut platziert dazustehen. So kann das abgestimmte Zusammenspiel von Content Marketing und SEO zum Ziel führen.
Wirksames Content Marketing und ein sinnvoller Content Marketing Prozess bieten einige Vorteile im Rahmen Ihrer gesamten Marketing Strategie. Doch warum sollte sich ein Unternehmen nun die Mühe machen, relevanten Content zu erstellen? Schließlich kostet die Ausarbeitung wertvolle Zeit und damit Geld.
Sollten Sie also noch zögern, haben wir Ihnen im Folgenden 6 Gründe zusammengestellt, die dafür sprechen, in ein rundum wirksames Content Marketing zu investieren.
KPIs – also Key Performance Indicators – lassen sich exzellent für die Definition Ihrer Content Marketing Ziele berücksichtigen. KPIs sind Indikatoren bzw. Kennzahlen, die die Leistung von Maßnahmen in einem Unternehmen messen und ermitteln. Das Messbarmachen von Maßnahmen gibt Auskunft darüber, ob etwas gut funktioniert oder ob besser noch etwas an der Strategie anpasst werden sollte.
Zu den SMARTEN (Specific, Measurable, Achievable, Realistic, Time-bound) Zielsetzungen lassen sich folgende KPIs wunderbar nutzen:
So kann ein SMARTES Ziel z.B. heißen, dass Sie bis zum 31. Dezember diesen Jahres den Traffic des Blogbeitrags zum Content Marketing um 20 % steigern wollen. Weiterhin soll die Bounce Rate (Absprungrate) um 5 % reduziert werden und das Suchmaschinen-Ranking auf die TOP10 angesteuert werden.
So können Sie Ihre Content Marketing Ziele formulieren und die Wirksamkeit der Maßnahmen messen. Um diese Ziele erreichen und die Maßnahmen verbessern zu können, müssen Sie sich vor Augen führen, wie (effizientes) Content Marketing funktioniert und welche Formate Sie dafür z.B. nutzen können. Dazu finden Sie nützliche Absätze in diesem Beitrag.
Wer neben Content Marketing auch bereits von dem Marketing-Konzepts des Inbound Marketings gehört hat, der könnte nun erst einmal denken: „Sind diese beiden nicht fast wie ein Synonym füreinander?“ Nun ja, es gibt einiges, das sie verbindet, aber aber Faktoren, durch die sie sich klar unterscheiden.
Damit Sie für Ihr Unternehmen unter Umständen entscheiden können, was die richtige Marketingmethode für Sie ist, ist es notwendig eine Unterscheidung zu treffen. Dazu schauen Sie sich im Folgenden die Unterschiede, aber zunächst auch die Gemeinsamkeiten von Inbound und Content Marketing an.
Beim Content wie auch beim Inbound Marketing spielt wertvoller Content eine zentrale Rolle. Beide Marketingstrategien bzw. -prozesse haben zum Ziel, Kunden mit wertvollem und relevantem Inhalt zu gewinnen oder zu halten. Es dreht sich also beim Inbound und Content Marketing vieles um den essentiellen Kern, die Zielgruppe mit wirklich passendem Content abzuholen. Oftmals passiert es nämlich, dass an der Zielgruppe vorbeigeredet wird.
Sie unterscheiden sich beide klar von der klassischen Werbung. Während bei der klassischen Werbung besonders die einprägsame Werbebotschaft in Kombination mit der Frequenz und Wiederholung zählt, setzen Content und Inbound Marketing auf qualitativ hochwertigen Content.
Die Philosophie rund um den „richtigen” Content verbindet die beiden Marketing Methoden. Eben dieser Content wird dann wiederum von potentiellen Kunden über Suchmaschinen, Social Media, Website oder auch Offline-Kanäle konsumiert, sodass letztendlich die Kaufentscheidung beeinflusst wird. Es soll über maßgeschneiderten Content mit möglichen Käufern in Kontakt getreten und diese entlang der Customer Journey begleitet werden.
Das Inbound Marketing hat in erster Linie zum Ziel, einen digitalen Sales-Funnel aufzusetzen, der Leads generieren soll und somit Interessenten anzieht, sie konvertiert und bis zum Abschluss begleitet. So gesehen ist Content Marketing also, neben anderen Elementen, ein wichtiger Bestandteil des Inbound Marketings. Content Marketing kann unabhängig und außerhalb von einer Inbound Marketing Strategie existieren, allerdings wird hingegen kaum wirksames Inbound Marketing ohne gute Inhalte und notwendigen Content funktionieren.

Das Inbound Marketing ist ein Ansatz bzw. ein Prozess im Online Marketing, bei dem Unternehmen und deren Produkte vom Interessenten gefunden werden. Es geht also explizit darum, gefunden zu werden und nicht durch Outbound-Maßnahmen und Werbedruck die möglichen Kunden zu “bombardieren”.
Das Inbound Marketing bzw. der angepeilte Sales-Funnel des Inbound Marketings untergliedert sich grundlegend in drei Wachstumsphasen, welche Sie in der obigen Grafik sehen können. In der ersten Phase sollen Unbekannte angezogen werden. Hierbei ist Content Marketing von immenser Bedeutung, denn das Anziehen soll über Formate, wie Website, Blog oder etwa Social Media erfolgen.
Darauffolgend sollen die nunmehr potenziellen Kunden interagieren, was zum Beispiel via Landingpages, CTA-Buttons oder Formulare geschieht. Die Leadgenerierung steht hierbei im Fokus. In der dritten Phase des Inbound Marketings werden die neuen Kunden begeistert und durch Support und das Reagieren auf Kundenstimmen auch nach dem Erwerb Ihres Produkts langfristig gebunden.
Für die Verbreitung von Content können Sie auf einige verschiedene Formate und Kanäle zurückgreifen. Weit verbreitete und bekannte Formate sind etwa Blogs im Onpage-Bereich, E-Mail-Marketing oder auch Postings auf Social Media Kanälen.
Nachfolgend erhalten Sie eine Übersicht über die wichtigsten und gängigsten Content Marketing Formate.
Blog Beiträge sind im Content Marketing Teil des Onpage Bereichs, da sie auf bzw. innerhalb einer Webseite platziert sind. Sie wissen viel über ein Thema, sind gar Experte auf diesem Gebiet und möchten Ihr Wissen & Know-How gerne teilen? Um es anderen zugänglich zu machen und einen Mehrwert zu bieten, ist die Erstellung von Blogbeiträgen sinnvoll.
Ein Blog ist oftmals fester Bestandteil einer Webseite. Blogbeiträge sind Artikel, die von einem Autor oder einer Autorin verfasst und anschließend veröffentlicht werden. Die Artikel innerhalb eines Blogs können in verschiedene Unterthemen eingeteilt werden. Etwa in Frühstücks- und Dinner-Rezepte auf einem Food-Blog oder in Europa- und Asien-Reisen auf einem Reiseblog.
Für erfolgreiche Blogbeiträge gilt es aber abseits des „Drauflosschreibens” auf so manches zu achten. Zunächst sollten sich passende, aufeinander abgestimmte Themen bzw. Themen-Cluster überlegt werden. Daran knüpft an, dass Sie Ihre Zielgruppe kennen sollten und umfangreich recherchieren. Spannende Überschriften, packende Einleitungen, das Integrieren von Infografiken, passenden Keywords im SEO-Umfeld und das Einbauen interner und externer Links rundet einen Blogbeitrag ab.
Ein weiteres Content Format ist das White Paper (oder Whitepaper). Diese Formate beinhalten oftmals komplexe Themen, die prägnant aufbereitet zu einem übersichtlichen Bericht komprimiert werden. Wissenschaftliche Berichte, Fallstudien oder Marktforschungsstudien werden gerne in PDF-Form als Whitepaper verfasst. Auch Suchmaschinen können die informationsschweren PDF-Dokumente gut leiden und so können sich Whitepaper positiv auf das Ranking Ihrer Website auswirken.
Unter PR (Public Relations) versteht sich Öffentlichkeitsarbeit, also Maßnahmen, die Offpage und etwa im Presse-Umfeld geschehen. Bei Public Relations geht es darum, Vertrauen und Verständnis in der Öffentlichkeit für die eigene Marke oder das eigene Unternehmen aufzubauen. Bei der PR-Arbeit geht es also vorrangig um den (guten) Ruf des Unternehmens. Online-PR hat in den letzten Jahren einen deutlichen Zuwachs erfahren, hat doch schließlich nahezu jede wichtige Zeitung oder jedes Magazin eine Online-Präsenz. Online-PR wird hauptsächlich zur Stärkung der Marke und des Unternehmens betrieben und um, wie bereits weiter oben erwähnt, wertvolle Backlinks zu generieren.
Eine gesunde Beziehung zur Presse kann dabei hilfreich sein, ist sie zwar nur ein, aber dafür ein wichtiger Bestandteil von PR-Abteilungen. Kein Wunder, dass diese Beziehungen stets gepflegt werden, möchte ein Unternehmen doch keinen „Shitstorm” oder veränderte Interviews ernten. Klassischerweise sind die wohl bekanntesten Online-PR Maßnahmen etwa Pressemitteilungen oder News auf der Unternehmens-Website oder auch Interviews in einem Online-Magazin zu veröffentlichen.
Mit E-Mail- und Newsletter-Marketing können besonders gut Kundenbeziehungen aufgebaut und neue Kunden gewonnen werden. Hierbei werden Mailings an die Newsletter-Abonnenten versendet, um Sie auf Informationen zu Aktionen, Produkten oder sonstige relevante Inhalte hinzuweisen. Dabei sollte – als Teil des Online Content Marketing – ganz besonders darauf geachtet werden, dass wirklich interessante und relevante Infos per Mail versendet werden.
Ebenso ist es von großer Wichtigkeit, dass die Häufigkeit und Frequenz der Newsletter nicht übertrieben wird. Das kann nämlich schnell einen Spam-Effekt beim User auslösen, sodass er oder sie sich folglich vom Newsletter abmeldet. Weiterhin ist es für ein Unternehmen wertvoll, über Kontaktdaten der User zu verfügen, sobald diese sich für Newsletter anmelden.
Ein weiterer wichtiger Bereich des Online und somit auch Content Marketings sind Social-Media-Plattformen und Netzwerke, wie Facebook, Instagram oder LinkedIn. Auch für Social Media Postings muss relevanter Content erstellt werden, was meistens in Text- und Bilderstellung unterteilt wird. Social Media Content können Sie als Unternehmen selbst verbreiten oder aber auch z.B. mithilfe von Influencern verbreiten lassen.
Sie möchten mehr Follower und Gefällt-Mir-Angaben für Ihr Instagram-Profil generieren? Kreieren Sie nützliche Inhalte für User und „sharen” Sie diese. Über die sozialen Netzwerke können Sie Ihre Zielgruppe sehr gut erreichen. Allerdings sollten Sie sich hierbei auch informieren und eine Strategie aufsetzen, welchen Content Sie worüber an welche Zielgruppe verbreiten wollen. So erreichen Sie die jüngeren User vermehrt auf Netzwerken, wie TikTok, Snapchat oder Instagram und die etwas älteren Generationen auf Facebook oder auch auf der „Social Media Suchmaschine” Pinterest. Über Social Media lassen sich wunderbar sämtliche Content Formate, wie etwa Blogbeiträge oder auch Audio- und Videoformate mit der Öffentlichkeit und der Community über Postings und Storys teilen. Mithilfe von Verlinkungen können Sie also beispielsweise von Ihrer Instagram-Story hinaus auf Ihren neuen Blogbeitrag linken oder ein Posting verfassen, in dem Sie auf die wichtigsten Punkte zu einem Thema eingehen.
Sie wollen neben den klassischen Text- und Bild-Formaten auch Content zum Hören und Anschauen an Ihre Zielgruppe verbreiten? Eine gute Idee! Mit Tutorials, Podcasts und ähnlichen Formaten können Sie ganz persönlich mit Ihrer Community in Verbindung treten. Das Sehen von Gesichtern oder das Hören von Stimmen lässt gleich eine ganz andere Art der Verbindung erschaffen. Viel persönlicher, als bloß ein anonymer Textbeitrag, nicht wahr?
Kreieren Sie Tutorials zu interessanten Themen und teilen Sie Informationen, die User einen Mehrwert bieten und visuell wesentlich besser zu erklären sind. Beliebt und weit verbreitet sind hier z.B. DIY-Videos etwa zu „PC selber zusammenbauen” oder „So baust du dein eigenes Hochbeet”.
Bildformate, die sofort ins Auge fallen, sind für ein erfolgreiches Content Marketing nicht wegzudenken. Mit Liebe gestaltete Infografiken rund um spannende oder auch weniger spannende Themen ziehen die Aufmerksamkeit der Augen eines Users an sich. Egal, ob Menschen durch ihr Instagram scrollen oder einen Blogbeitrag überfliegen – bei einer „Eyecatcher”-Grafik bleiben sie sehr häufig stehen und schauen sich den Content darauf an.
Wir haben uns doch alle schon dabei erwischt – sei es in der Schule, Uni oder beim privaten Zeitung lesen – dass wir manchmal zu faul sind, den gesamten Fließtext zu lesen, aber liebend gerne die integrierten Bilder anschauen. In der Hemisphärenforschung und dem Neuromarketing wird dabei auf die rechte Gehirnhälfte (Hemisphäre) verwiesen, welche für das Kreative, das Intuitive und Emotionale zuständig ist. Mit den passenden – Emotionen ansprechenden – Bildern und Infografiken kann also die rechte Hirnhälfte eines Users angesprochen und dieser somit angezogen werden. Infografiken, wie z.B. die des ARD & ZDF Content-Magazins „funk“ (Instagram), sind bei der Community äußerst beliebt. Sie sind nicht bloß optisch anspruchsvoll, sondern bieten den Usern einen besonderen Mehrwert im Bereich Wissen und Allgemeinbildung. Weitere beliebte Bild-Content-Formate sind zum Beispiel GIFs (also bewegte, meist lustige Bilder) oder auch Memes (lustige und satirische Fotos, die oftmals bekannte Personen oder Situationen darstellen).
Das Content Marketing als ganzheitliche Marketing-Strategie hat immer mehr an Wichtigkeit gewonnen und steht der klassischen Werbung entgegen. Es wird zunehmend wichtig, nützlichen und relevanten Content für die eigenen Zielgruppen zu produzieren und sich damit vermehrter dem Inbound Konzept zu widmen, statt der aggressiveren Marktschreier-Outbound-Strategie.
Die potenziellen Kundinnen und Kunden sollen (freiwillig) angezogen werden – was mit gut durchdachtem Content Marketing umgesetzt werden kann. Interessante Blogbeiträge, lustige und spannende Social Media Postings oder hilfreiche DIY-Video-Tutorials bieten den Usern einen Mehrwert, ziehen ihn an und begeistern ihn, wodurch er gebunden wird und in nachfolgenden Schritten bestenfalls zum Kunden konvertiert.
Für uns ist es immer wieder interessant und befriedigend zugleich, wenn wir mit unseren Content Marketing Projekten Erfolge einfahren und Traffic oder Leads steigern können. Mit ausgeklügelten Content Clustern und wirklich Zielgruppen-relevantem Content lässt sich viel bewirken und Content Marketing sollte bei jedem Unternehmen Anklang finden.
Content Marketing ist eine Marketing-Strategie, bei der sich alles um den Kern dreht, relevanten und wertvollen Content zu kreieren und diesen zu distribuieren. Diese strategische Marketing Ausrichtung ist darauf ausgerichtet, neue Kund:innen anzuziehen und zusätzlich Bestandskunden durch die Bereitstellung von Mehrwert zu begeistern und zu halten.
Beim Content Marketing wird relevanter und Zielgruppen-spezifischer Content produziert, der unbekannten, potentiellen Kunden einen Mehrwert bietet. Man setzt auf Content-Formate, wie Blogbeiträge, Podcasts, Social Media Postings und einiges mehr.
Content Marketing – als Kommunikationsstrategie im (Online) Marketing – hat das Ziel, Aufmerksamkeit von potenziellen Kund:innen zu erwecken und diese durch bereitgestellten Mehrwert anzuziehen.
Vielmehr ist das Content Marketing zu einem äußerst wichtigen Instrument des Online Marketings herangewachsen und stellt für uns als Inbound Marketing Agentur eine vollumfängliche Marketingstrategie dar.
In diesem Artikel erfährst du was Content Marketing genau ist und welchen Impact es auf deinen Blog und Unternehmen haben kann – wenn du deinen Content natürlich richtig einsetzt. Content Marketing, Storytelling messbares Inbound Marketing ist für uns nicht nur langweilige Theorie, sondern ist unsere Kernkompetenz, welche wir mit Leidenschaft weiterentwickeln.
Mit dem folgenden Beitrag wünsche ich dir viel Spaß, ich hoffe er bringt dich weiter!
Content Marketing bezeichnet eine Ausrichtung des strategischen Marketings, die es zum Kern hat, wertvollen und Zielgruppen-relevanten Content zu kreieren. Dadurch sollen potenzielle Kunden angezogen werden, um langfristig darüber hinaus profitable Aktionen herbeizuführen. (Lies dazu gerne auch die Unterschiede Content und traditionelles Marketing.)
Die Content Marketing Strategie kann unterschiedliche Ziele verfolgen – z. B. Neukundengewinnung, Markenbekanntheit zu steigern oder etwa das Image eines Unternehmens aufzupolieren.
„Content ist King” ist nicht bloß eine Phrase, sondern hat durchaus praktische Relevanz! Content Marketing ist wichtiger Bestandteil des Online Marketings und der Kern davon ist, möglichst passenden, zugeschnittenen Content – einheitlich über alle Kanäle hinweg – zu produzieren und zu verbreiten.
Die Content-Produktion sowie die daraus anknüpfende Kommunikation mit der unternehmenseigenen Zielgruppe arbeitet auf ein gemeinschaftliches Ziel hin und möchte channelübergreifend die korrekte Botschaft senden. Guter Content ist ein äußerst wirksames Marketing-Instrument und sollte von Unternehmen ernst genommen werden.
Die Content Marketing Trends haben sich durch die Integration von KI zunehmend verändert. Genauso deshalb wird ein Punkt noch wichtiger – Hochwertiges Content Marketing, welches wir als Growth Marketing Agentur seit vielen Jahren leben.
Content Marketing funktioniert dann gut, wenn sich ausführlich und detailliert Gedanken darüber gemacht wird, was die Zielgruppe und die potenziellen Kunden interessiert. Nur dann kann gewährleistet werden, dass die kommunizierte Botschaft auch relevant für die etwaigen Personen ist.
Damit diese Botschaften auch bei den Zielpersonen ankommen, muss ebenso darauf geachtet werden, welche Marketing-Technik angewendet wird und über welche Kanäle kommuniziert wird. Die Inhalte sollen der Zielgruppe abseits von kommerziellen Zielen einen Mehrwert bieten – am besten so sehr, dass Personen Ihre Inhalte freiwillig weiterverbreiten: der Ansatz von Content Seeding.

Für wirklich relevante Inhalte und die Erreichung von Content-Marketing-Zielen ist es von großer Bedeutung, verschiedene Elemente, wie Backlinks, SEO oder prägnante Infografiken für die Awareness-Steigerung miteinander zu verbinden.
Willst du wertvollen und relevanten Content kreieren und distribuieren? Dann brauchst du für richtigen Content eine Taktik, die passende Vorgehensweise, ein Redaktionsteam mit Redakteuren und SEO-Spezialisten, einen Redaktionsplan sowie nützliche Content-Tools, um effektives Content Marketing zu betreiben.
Auch sollte der produzierte Content regelmäßig evaluiert werden – das nennt man wiederum Content Audit. Für erfolgreiches Content Marketing braucht es also einiges an Ressourcen. Gerne kannst du auch weitere Content Marketing Beispiele entdecken.
Marketing Automation oder Automatisierung und damit verknüpfte Tools ermöglichen es Marketern und Unternehmen, Arbeitsabläufe und Marketingkampagnen zu automatisieren. Damit wird es vereinfacht, die passenden Nachrichten zur richtigen Zeit an die richtigen Kunden zu senden. Dazu werden etwa bekannte Marketing Automation Softwares wie HubSpot oder Salesforce genutzt.
Im Folgenden gehen wir auf wichtige Teilelemente des Content Marketings ein, die berücksichtigt werden sollten, um wirklich relevante Inhalte zu erstellen.
Im Rahmen des Content Marketings überlegt sich der Sender einer Botschaft – oftmals ein Unternehmen – also ganz genau, was und worüber er an die Empfänger, die er erreichen möchte, kommuniziert.
Beispielsweise überlegst du dir im Bereich deines Social Media Marketing, über welche sozialen Medien du deine Zielgruppe erreichst. Willst du relevanten Content an eine jüngere Zielgruppe senden, wählst du in der Regel nicht die gleichen Netzwerke wie für eine ältere Zielgruppe.
Noch besser lässt sich passender und zugeschnittener Content produzieren, wenn du die Buyer Persona deines bestimmten Produkts oder deiner spezifischen Dienstleistung kennst und im Hinterkopf hast. Doch was ist eine Buyer Persona?

Die Buyer Persona ist eine fiktive Person, die den perfekten Kunden für dein jeweiliges Produkt darstellt. Diese Person hat ein Gesicht, einen Namen, Interessen, Hobbys und weitere Eigenschaften, wie soziale Medien-Nutzung, Einkommen etc., was es vereinfachen kann, maßgeschneiderten Content zu erstellen, der die Buyer Personas anzieht. Etwa ein interessanter Blogartikel zu einem relevanten Thema, das die Persona und deren Kaufentscheidung letztlich beeinflusst.
Interne Verlinkungen rücken oftmals noch zu sehr in den Hintergrund, dabei stellen sie ein kraftvolles Tool im Content Marketing und SEO Bereich dar. Durch interne Links verbesserst du die Benutzerfreundlichkeit deiner Website und kannst die Leser auf eine Customer Journey schicken, die du mit beeinflusst und lenkst.
Überlegte Verlinkungen können deinen Beiträgen einen enormen SEO-Boost verschaffen und den Nutzern einen Mehrwert bieten, wie auch HubSpot erläutert. Interne Links verlinken innerhalb einer Website und eben nicht “nach außen” auf eine andere Domain.
Ein interner Link ist ein Hyperlink, der beispielsweise zwei Blogbeiträge einer Website miteinander verbindet und dadurch die User innerhalb der Seite navigiert. Der Link besteht aus Linkziel, einem Linktext und einem Title-Tag.
Linktexte (oder auch Ankertexte) sind besonders wichtig, um den Usern und insbesondere auch Suchmaschinen zu verdeutlichen, welcher Content auf der Zielseite zu erwarten ist. Sie sollten aussagekräftig und prägnant sein sowie sich am Fokus-Keyword orientieren.
Stell sicher, dass ein interner Link nicht ins Leere verlinkt und ebenso auf die richtige Zielseite. Des Weiteren zeichnet eine gute interne Verlinkung aus, dass sie gut im Fließtext integriert ist und nach Möglichkeit weit oben im Seitentext platziert wird. Sie sind von wichtiger Bedeutung für Ihre Content- und Kommunikationsstrategie.
Neben einem Textlink hast du auch die Möglichkeit, eine interne Bildverlinkung einzusetzen, wo – wie die Beschreibung bereits vermuten lässt – über ein Bild eines Beitrags ein interner Link auf anderen Content deiner Webseite weiterverwiesen wird.
Interne Links können innerhalb eines Content-Cluster als Verbindung dienen und Ankertexte mit der übergeordneten Pillarpage connecten. So kannst du nicht nur mit internen Verweisen und dem Unterbringen von Ankertexten für eine sinnvolle Benutzerfreundlichkeit sorgen, sondern dadurch auch deine SEO-Visibility stärken.
Externe Links stehen im Kontrast zu den internen Links, denn sie sind eben welche, die von einer Domain auf eine andere Domain verweisen. Dabei wird nochmals unter ausgehenden externen Links und eingehenden externen Links (Backlinks) unterschieden.
Verlinken wir beispielsweise aus unserem Blogbeitrag raus auf eine andere Website, ist dies ein ausgehender externer Link. Erhalten wir aber von einer anderen Domain einen Verweis auf unsere Page, erhalten wir einen Backlink.
Solche Backlinks oder Rückverweise, die von einer auf eine andere Domain führen, dienen für Suchmaschinen sozusagen als Maß der Wichtigkeit, der sogenannten „Authority” einer Webseite. Linkt also eine andere Webseite auf deine Webseite, hast du nicht nur einen wertvollen Backlink erhalten, sondern steigerst dadurch auch deinen Wert bzw. dein Ranking bei der Suchmaschinenoptimierung.
Es lässt sich also sagen, dass ein Zusammenhang besteht zwischen der Anzahl an Backlinks und organischem Suchtraffic. Im Content Marketing ist es also mit Hinblick auf Traffic- und Reichweiten-Steigerung von großer Bedeutung, mit Backlinks zu arbeiten.
Um spannenden Content zu kreieren, bedarf es Unique Content und eben welchem, der die Leser abholt. Mit einprägsamen Infografiken oder auch spannendem Storytelling kannst du User auf deinen Content aufmerksam machen und sie halten. Dadurch verhinderst du, dass sie schnell wieder abspringen, wenn die Inhalte zu monoton und fad sind.
Die Augen von Lesern bleiben innerhalb eines Blogbeitrags bzw. generell bei einem Fließtext oftmals an prägnanten Infografiken stehen, die kurz und knapp Inhalte optisch darstellen.
Als wirkungsvolle Content Marketing Maßnahme lässt sich Story Telling in einige Formate einbauen. Beim Storytelling wird Wissen in Form von Symbolen, Geschichten oder Metaphern vermittelt und dadurch einprägsamer und auch leichter verständlich gemacht. Gut verpackter Content begeistert und fesselt die User mithilfe von Emotionen und trägt dazu bei, dass sie bestenfalls sehr lange auf der entsprechenden Seite verweilen.
Im Content Marketing Cosmos ist die Anwesenheit von SEO (Search Engine Optimization) unabdingbar. Besonders für textintensive Content Formate, wie Blogs oder Landingpages, ist es dahingehend wichtig, um in den Suchergebnissen möglichst weit oben zu ranken.
Neben effektiven Verlinkungen ist bei der Suchmaschinenoptimierung das Verwenden relevanter Keywords von oberster Bedeutung. Allerdings ist die stupide Aneinanderreihung von Keywords ohne Zusammenhang nicht zielführend. Vielmehr füllt Content Marketing die Website mit relevanten Inhalten und zusätzlich schafft SEO den nötigen Rahmen für ein gutes Ranking.
Die Bedeutung von hochwertigem Content ist sehr hoch, wenn es darum geht, bei Suchmaschinen gut platziert dazustehen. So kann das abgestimmte Zusammenspiel von Content Marketing und SEO zum Ziel führen.
Die Vorteile von Content Marketing und ein sinnvoller Content Marketing Prozess bieten einige Vorteile im Rahmen deiner gesamten Marketing Strategie. Doch warum sollte sich ein Unternehmen nun die Mühe machen, relevanten Content zu erstellen? Schließlich kostet die Ausarbeitung wertvolle Zeit und damit Geld.
Solltest du also noch zögern, haben wir dir im Folgenden 6 Gründe zusammengestellt, die dafür sprechen, in ein rundum wirksames Content Marketing zu investieren.
KPIs – also Key Performance Indicators – lassen sich exzellent für die Definition Ihrer Content Marketing Ziele berücksichtigen. KPIs sind Indikatoren bzw. Kennzahlen, die die Leistung von Maßnahmen in einem Unternehmen messen und ermitteln. Das Messbarmachen von Maßnahmen gibt Auskunft darüber, ob etwas gut funktioniert oder ob besser noch etwas an der Strategie anpasst werden sollte.
Zu den SMARTEN (Specific, Measurable, Achievable, Realistic, Time-bound) Zielsetzungen lassen sich folgende KPIs wunderbar nutzen:
So kann ein SMARTES Ziel z.B. heißen, dass Sie bis zum 31. Dezember diesen Jahres den Traffic des Blogbeitrags zum Content Marketing um 20 % steigern wollen. Weiterhin soll die Bounce Rate (Absprungrate) um 5 % reduziert werden und das Suchmaschinen-Ranking auf die TOP10 angesteuert werden.
So kannst du deine Content-Marketing-Ziele formulieren und die Wirksamkeit der Maßnahmen messen. Um diese Ziele erreichen und die Maßnahmen verbessern zu können, musst du dir vor Augen führen, wie (effizientes) Content Marketing funktioniert und welche Formate du dafür z.B. nutzen kannst. Dazu findest du nützliche Absätze in diesem Beitrag.
Wer neben Content Marketing auch bereits von dem Marketing-Konzepts des Inbound Marketings gehört hat, der könnte nun erst einmal denken: „Sind diese beiden nicht fast wie ein Synonym füreinander?“ Nun ja, es gibt einiges, das sie verbindet, aber aber Faktoren, durch die sie sich klar unterscheiden.
Damit du für dein Unternehmen unter Umständen entscheiden kannst, was die richtige Marketingmethode für dich ist, ist es notwendig eine Unterscheidung zu treffen. Dazu schaust du dir im Folgenden die Unterschiede, aber zunächst auch die Gemeinsamkeiten von Inbound und Content Marketing an.
Beim Content wie auch beim Inbound Marketing spielt wertvoller Content eine zentrale Rolle. Beide Marketingstrategien bzw. -prozesse haben zum Ziel, Kunden mit wertvollem und relevantem Inhalt zu gewinnen oder zu halten. Es dreht sich also beim Inbound und Content Marketing vieles um den essentiellen Kern, die Zielgruppe mit wirklich passendem Content abzuholen. Oftmals passiert es nämlich, dass an der Zielgruppe vorbeigeredet wird.
Sie unterscheiden sich beide klar von der klassischen Werbung. Während bei der klassischen Werbung besonders die einprägsame Werbebotschaft in Kombination mit der Frequenz und Wiederholung zählt, setzen Content und Inbound Marketing auf qualitativ hochwertigen Content.
Die Philosophie rund um den „richtigen” Content verbindet die beiden Marketing Methoden. Eben dieser Content wird dann wiederum von potentiellen Kunden über Suchmaschinen, Social Media, Website oder auch Offline-Kanäle konsumiert, sodass letztendlich die Kaufentscheidung beeinflusst wird. Es soll über maßgeschneiderten Content mit möglichen Käufern in Kontakt getreten und diese entlang der Customer Journey begleitet werden.
Das Inbound Marketing hat in erster Linie zum Ziel, einen digitalen Sales-Funnel aufzusetzen, der Leads generieren soll und somit Interessenten anzieht, sie konvertiert und bis zum Abschluss begleitet.
So gesehen ist Content Marketing also, neben anderen Elementen, ein wichtiger Bestandteil des Inbound Marketings. Content Marketing kann unabhängig und außerhalb von einer Inbound Marketing Strategie existieren, allerdings wird hingegen kaum wirksames Inbound Marketing ohne gute Inhalte und notwendigen Content funktionieren.

Das Inbound Marketing ist ein Ansatz bzw. ein Prozess im Online Marketing, bei dem Unternehmen und deren Produkte vom Interessenten gefunden werden. Es geht also explizit darum, gefunden zu werden und nicht durch Outbound-Maßnahmen und Werbedruck die möglichen Kunden zu “bombardieren”.
Das Inbound Marketing bzw. der angepeilte Sales-Funnel des Inbound Marketings untergliedert sich grundlegend in drei Wachstumsphasen, die du in der obigen Grafik sehen kannst. In der ersten Phase sollen Unbekannte angezogen werden. Hierbei ist Content Marketing von immenser Bedeutung, denn das Anziehen soll über Formate, wie Website, Blog oder etwa Social Media erfolgen.
Darauffolgend sollen die nunmehr potenziellen Kunden interagieren, was zum Beispiel via Landingpages, CTA-Buttons oder Formulare geschieht. Die Leadgenerierung steht hierbei im Fokus. In der dritten Phase des Inbound Marketings werden die neuen Kunden begeistert und durch Support und das Reagieren auf Kundenstimmen auch nach dem Erwerb Ihres Produkts langfristig gebunden.
Für die Verbreitung von Content kannst du auf einige verschiedene Formate und Kanäle zurückgreifen. Weit verbreitete und bekannte Formate sind etwa Blogs im Onpage-Bereich, E-Mail-Marketing oder auch Postings auf Social Media Kanälen.
Nachfolgend erhältst du eine Übersicht über die wichtigsten und gängigsten Content Marketing Formate.
Blog Beiträge sind im Content Marketing Teil des Onpage Bereichs, da sie auf bzw. innerhalb einer Webseite platziert sind. Du weißt viel über ein Thema, bist gar Experte auf diesem Gebiet und möchtest dein Wissen & Know-How gerne teilen? Um es anderen zugänglich zu machen und einen Mehrwert zu bieten, ist die Erstellung von Blogbeiträgen sinnvoll. E-A-T im SEO ist ein fundamentaler Bestandteil für deinen online Erfolg.
Ein Blog ist oftmals fester Bestandteil einer Webseite. Blogbeiträge sind Artikel, die von einem Autor verfasst und anschließend veröffentlicht werden. Die Artikel innerhalb eines Blogs können in verschiedene Unterthemen eingeteilt werden. Etwa in Frühstücks- und Dinner-Rezepte auf einem Food-Blog oder in Europa- und Asien-Reisen auf einem Reiseblog.
Für erfolgreiche Blogbeiträge gilt es aber abseits des „Drauflosschreibens” auf so manches zu achten. Zunächst sollten sich passende, aufeinander abgestimmte Themen bzw. Themen-Cluster überlegt werden. Daran knüpft an, dass du deine Zielgruppe kennen solltest und umfangreich recherchierst. Spannende Überschriften, packende Einleitungen, das Integrieren von Infografiken, passenden Keywords im SEO-Umfeld und das Einbauen interner und externer Links rundet einen Blogbeitrag ab.
Ein weiteres Content Format ist das White Paper (oder Whitepaper). Diese Formate beinhalten oftmals komplexe Themen, die prägnant aufbereitet zu einem übersichtlichen Bericht komprimiert werden. Wissenschaftliche Berichte, Fallstudien oder Marktforschungsstudien werden gerne in PDF-Form als Whitepaper verfasst. Auch Suchmaschinen können die informationsschweren PDF-Dokumente gut leiden und so können sich Whitepaper positiv auf das Ranking Ihrer Website auswirken.
Unter PR (Public Relations) versteht sich Öffentlichkeitsarbeit, also Maßnahmen, die Offpage und etwa im Presse-Umfeld geschehen. Bei Public Relations geht es darum, Vertrauen und Verständnis in der Öffentlichkeit für die eigene Marke oder das eigene Unternehmen aufzubauen. Bei der PR-Arbeit geht es also vorrangig um den (guten) Ruf des Unternehmens.
Online-PR hat in den letzten Jahren einen deutlichen Zuwachs erfahren, hat doch schließlich nahezu jede wichtige Zeitung oder jedes Magazin eine Online-Präsenz. Online-PR wird hauptsächlich zur Stärkung der Marke und des Unternehmens betrieben und um, wie bereits weiter oben erwähnt, wertvolle Backlinks zu generieren.
Eine gesunde Beziehung zur Presse kann dabei hilfreich sein, ist sie zwar nur ein, aber dafür ein wichtiger Bestandteil von PR-Abteilungen. Kein Wunder, dass diese Beziehungen stets gepflegt werden, möchte ein Unternehmen doch keinen „Shitstorm” oder veränderte Interviews ernten.
Klassischerweise sind die wohl bekanntesten Online-PR Maßnahmen etwa Pressemitteilungen oder News auf der Unternehmens-Website oder auch Interviews in einem Online-Magazin zu veröffentlichen.
Mit E-Mail- und Newsletter-Marketing können besonders gut Kundenbeziehungen aufgebaut und neue Kunden gewonnen werden. Hierbei werden Mailings an die Newsletter-Abonnenten versendet, um sie auf Informationen zu Aktionen, Produkten oder sonstige relevante Inhalte hinzuweisen. Dabei sollte – als Teil des Online Content Marketing – ganz besonders darauf geachtet werden, dass wirklich interessante und relevante Infos per Mail versendet werden.
Ebenso ist es von großer Wichtigkeit, dass die Häufigkeit und Frequenz der Newsletter nicht übertrieben wird. Das kann nämlich schnell einen Spam-Effekt beim User auslösen, sodass er oder sie sich folglich vom Newsletter abmeldet. Weiterhin ist es für ein Unternehmen wertvoll, über Kontaktdaten der User zu verfügen, sobald diese sich für Newsletter anmelden.
Ein weiterer wichtiger Bereich des Online und somit auch Content Marketings sind Social-Media-Plattformen und Netzwerke, wie Facebook, Instagram oder LinkedIn. Auch für Social Media Postings muss relevanter Content erstellt werden, was meistens in Text- und Bilderstellung unterteilt wird. Social Media Content kannst du als Unternehmen selbst verbreiten oder aber auch z.B. mithilfe von Influencern verbreiten lassen.
Du möchtest mehr Follower und Gefällt-Mir-Angaben für dein Instagram-Profil generieren? Kreiere nützliche Inhalte für User und „share” diese. Über die sozialen Netzwerke kannst du deine Zielgruppe sehr gut erreichen. Allerdings solltest du dich hierbei auch informieren und eine Strategie aufsetzen, welchen Content du worüber an welche Zielgruppe verbreiten willst.
So erreichst du die jüngeren User vermehrt auf Netzwerken wie TikTok, Snapchat oder Instagram und die etwas älteren Generationen auf Facebook oder auch auf der „Social Media Suchmaschine” Pinterest. Über Social Media lassen sich wunderbar sämtliche Content Formate, wie etwa Blogbeiträge oder auch Audio- und Videoformate mit der Öffentlichkeit und der Community über Postings und Storys teilen.
Mithilfe von Verlinkungen kannst du also beispielsweise von deiner Instagram-Story hinaus auf deinen neuen Blogbeitrag linken oder ein Posting verfassen, in dem du auf die wichtigsten Punkte zu einem Thema eingehst. Anschließend kannst du mit funktionierendem Content über Social Media Ads eine noch breitere Zielgruppe erreichen.
Du willst neben den klassischen Text- und Bild-Formaten auch Content zum Hören und Anschauen an deine Zielgruppe verbreiten? Eine gute Idee! Mit Tutorials, Podcasts und ähnlichen Formaten kannst du ganz persönlich mit deiner Community in Verbindung treten. Das Sehen von Gesichtern oder das Hören von Stimmen lässt gleich eine ganz andere Art der Verbindung erschaffen. Viel persönlicher, als bloß ein anonymer Textbeitrag, nicht wahr?
Kreiere Tutorials zu interessanten Themen und teile Informationen, die User einen Mehrwert bieten und visuell wesentlich besser zu erklären sind. Beliebt und weit verbreitet sind hier z.B. DIY-Videos etwa zu „PC selber zusammenbauen” oder „So baust du dein eigenes Hochbeet”.
Bildformate, die sofort ins Auge fallen, sind für ein erfolgreiches Content Marketing nicht wegzudenken. Mit Liebe gestaltete Infografiken rund um spannende oder auch weniger spannende Themen ziehen die Aufmerksamkeit der Augen eines Users an sich. Egal, ob Menschen durch Instagram scrollen oder einen Blogbeitrag überfliegen – bei einer „Eyecatcher”-Grafik bleiben sie sehr häufig stehen und schauen sich den Content darauf an.
Wir haben uns doch alle schon dabei erwischt – sei es in der Schule, Uni oder beim privaten Zeitung lesen – dass wir manchmal zu faul sind, den gesamten Fließtext zu lesen, aber liebend gerne die integrierten Bilder anschauen. In der Hemisphärenforschung und dem Neuromarketing wird dabei auf die rechte Gehirnhälfte (Hemisphäre) verwiesen, welche für das Kreative, das Intuitive und Emotionale zuständig ist.
Mit den passenden – Emotionen ansprechenden – Bildern und Infografiken kann also die rechte Hirnhälfte eines Users angesprochen und dieser somit angezogen werden. Infografiken, wie z.B. die des ARD & ZDF Content-Magazins „funk“ (Instagram), sind bei der Community äußerst beliebt. Sie sind nicht bloß optisch anspruchsvoll, sondern bieten den Usern einen besonderen Mehrwert im Bereich Wissen und Allgemeinbildung.
Weitere beliebte Bild-Content-Formate sind zum Beispiel GIFs (also bewegte, meist lustige Bilder) oder auch Memes (lustige und satirische Fotos, die oftmals bekannte Personen oder Situationen darstellen).
Das Content Marketing als ganzheitliche Marketing-Strategie hat immer mehr an Wichtigkeit gewonnen und steht der klassischen Werbung entgegen. Es wird zunehmend wichtig, nützlichen und relevanten Content für die eigenen Zielgruppen zu produzieren und sich damit vermehrter dem Inbound Konzept zu widmen, statt der aggressiveren Marktschreier-Outbound-Strategie.
Die potenziellen Kunden sollen (freiwillig) angezogen werden – was mit gut durchdachtem Content Marketing umgesetzt werden kann. Interessante Blogbeiträge, lustige und spannende Social Media Postings oder hilfreiche DIY-Video-Tutorials bieten den Usern einen Mehrwert, ziehen ihn an und begeistern ihn, wodurch er gebunden wird und in nachfolgenden Schritten bestenfalls zum Kunden konvertiert.
Für uns ist es immer wieder interessant und befriedigend zugleich, wenn wir mit unseren Content Marketing Projekten Erfolge einfahren und Traffic oder Leads steigern können. Mit ausgeklügelten Content Clustern und wirklich Zielgruppen-relevantem Content lässt sich viel bewirken und Content Marketing sollte bei jedem Unternehmen Anklang finden.
Content Marketing ist eine Marketing-Strategie, bei der sich alles um den Kern dreht, relevanten und wertvollen Content zu kreieren und diesen zu distribuieren. Diese strategische Marketing Ausrichtung ist darauf ausgerichtet, neue Kund:innen anzuziehen und zusätzlich Bestandskunden durch die Bereitstellung von Mehrwert zu begeistern und zu halten. Diese Strategie funktioniert für Endkunden und genauso im B2B Bereich. Lies dazu gerne mehr über B2B Content Marketing für Wachstum.
Beim Content Marketing wird relevanter und Zielgruppen-spezifischer Content produziert, der unbekannten, potentiellen Kunden einen Mehrwert bietet. Man setzt auf Content-Formate, wie Blogbeiträge, Podcasts, Social Media Postings und einiges mehr.
Content Marketing – als Kommunikationsstrategie im (Online) Marketing – hat das Ziel, Aufmerksamkeit von potenziellen Kunden zu erwecken und diese durch bereitgestellten Mehrwert anzuziehen.
Wir erklären Ihnen deshalb in diesem Blogartikel, was Content Cluster, Themencluster und Pillar Pages eigentlich sind, welche Auswirkung diese haben und wie Sie die Suchmaschinenoptimierung danach ausrichten können.
Content Cluster ist ein Synonym für Themencluster, manchmal auch Topic Cluster genannt und beschreibt im Prinzip eine thematische Organisationsstruktur für Websites. Das Content-Cluster-Modell ist die Praxis, themenverwandte Inhaltselemente einer Website miteinander zu verknüpfen und sie zu Themenkomplexen zu gruppieren.
Eine sogenannte Pillar Page (oder Pillar Seite) enthält dabei den Hauptinhalt für ein Thema und ist mit den kleineren Inhaltselementen verlinkt. Diese Verlinkung zeigt Suchmaschinen an, dass die Pillar Page eine hohe Page Authority hat, sprich „wichtig” ist.
Die Herkunft des Themencluster-Modells liegt klar in der strukturierten und übersichtlichen Abbildung von Wissen, in Lexika und Fachbüchern. Diese sind aus einem einfachen Grund so strukturiert: Der Anwender oder in unserem Fall der Seitenbesucher kann sich schnellstmöglich orientieren und bekommt auf kürzestem Wege seine Fragen beantwortet.

Der Vorreiter und absolute Player im Bereich Themencluster ist Wikipedia. Wikipedia ist strukturiert wie ein Lexikon und die Themencluster oder Content-Cluster sind nur nicht so klar ersichtlich, weil Wikipedia so unglaublich groß geworden ist. Sofern man sich nicht mit der sinnvollen Strukturierung von Content beschäftigt, ist man auf diesem Auge vielleicht auch etwas ungeschult. Das wird sich doch nach dem Lesen dieses Beitrags ändern.
Wikipedia konkret – beim genauen Hinsehen fällt auf, dass das Clustering bei Wikipedia nach der Kurzerklärung eines Begriffs die höchste Priorität hat:

Warum wir hier Wikipedia als Beispiel anwenden, ist einfach. Bei 46 % aller Suchanfragen über Google landet Wikipedia auf der ersten Seite der Suchergebnisse – wer kann das sonst von sich behaupten? Wohl niemand. Man kann somit Wikipedia als eine der Websites mit den besten SEO Rankings bezeichnen.
Es wäre vermessen, von einem Blog mit vier Blogbeiträgen, von einem Themencluster zu sprechen. Aber ein Plan, die richtige SEO-Strategie und Konsequenz können in wenigen Monaten schon zu erfolgen und ernst zu nehmenden Clustern führen.
Einfallsreiche Texter oder Blogger können in schon drei Monaten erheblich Content aufbauen, und damit, mit einem Gefühl für seine Buyer Persona, etwas Unterstützung mit cleveren Keyword-Analyse-Tools wie Sistrix, Xovi, Ryte oder SEMrush, schon recht bald nachhaltige Rankingerfolge verzeichnen. Einer Traffic-Steigerung inklusive mehr Leads und Sales steht also nichts im Wege!
Aus dem losen, unstrukturierten Blog wird ein sortiertes, übersichtliches Konzept – ein Lexikon, welches dem Besucher den kürzesten Weg zu seiner gesuchten Information gibt.
Lassen Sie es mich anhand des Keywords „Markt” erklären. Markt wird hier im Sinne einer – wie Wikipedia es nennt – „offenen Verkaufsveranstaltung”, verstanden.
Behaupten wir, „Markt” sei der Überbegriff für Ihren Blog oder News-Bereich. Wir könnten nun in folgende Unterbereiche, also Cluster gliedern:
Wie man sieht, sind Themencluster mächtig. Ideen sprudeln aufgrund der klaren Struktur nur so heraus. Die Schwerpunkte für Buyer Personas, ein Content-Plan und auch Prioritäten werden relativ schnell klar. In einem Team wird so auch auf kurzem Wege ersichtlich, welche Kompetenzen eines Teammitgliedes in den jeweiligen Themencluster ideal einfließen können.
„Themencluster muten groß und komplex an – sind aber im Grunde total logisch.”
Wer bisher nur saisonal geschrieben oder auch nur einfach aus dem Bauch heraus drauflos gebloggt hat, für den mag ein Themencluster und eine Content-Strategie mächtig oder sogar erdrückend wirken. Wenn man sich seine Schwerpunkte mit etwas Distanz ansieht, wird man aber schnell bemerken, dass man auch bisher schon in bestimmten Topics gedacht und gearbeitet hat. Nur eben nicht systematisch und konsequent.

Themencluster, Content-Cluster und Pillar Page sind bei Weitem nicht nur Buzzwords. Es steckt weit mehr dahinter. Themencluster haben eine positive Auswirkung auf das Suchmaschinen-Ranking, auf den Traffic und schlussendlich auf die Sales.
Einfach aus dem Grund, dass der unsortierte Aufbau von Websites es den Suchmaschinen irrsinnig schwer macht, Seiten miteinander in Verbindung zu setzen und diese schnell zu identifizieren. Bei Seiten, die sehr viele thematisch verwandte Inhalte haben, kann es sogar dazu kommen, dass die Seiten sich gegenseitig ausstechen – sie stehen schlichtweg in Konkurrenz zueinander und pulen um die Aufmerksamkeit der Benutzer und Suchmaschinen.
Durch die aktive Arbeit mit Themencluster inklusive einer strukturierten Inhaltsanordnung und durchdachter interner Verlinkung konnten wir in den letzten Jahren herausragende Ranking-Erfolge mit allen einhergehenden positiven Nebeneffekten erzielen:
Keyword-Denken hat ausgedient. Das bedeutet nicht, dass Keywords nicht mehr relevant sind, ganz im Gegenteil. Google bewertet aber schon seit längerem umfassend aufgearbeitete Themenbereiche, welche gut verlinkt und hohen wie auch umfassenden Informationswert für den Besucher haben, wesentlich höher, als alleinstehende Seiten mit hoher Keyword-Dichte.
Sind die Themencluster clever und für den Nutzer ideal gegliedert, mit hilfreichen Grafiken und Videos aufbereitet, erhöht sich die Aufenthaltsdauer der Nutzer und es wird stärker interagiert. Nutzer teilen die Beiträge in ihren sozialen Medien. Das sind alles Signale, welche von Google als hochwertig eingestuft werden. Eine fortlaufende Rankingverbesserung ist unausweichlich.
Einen Themencluster zu kreieren, bedarf mehrere Schritte. Als Erstes sollten Sie sich die Frage stellen: Was sind die 10 Hauptprobleme meiner Buyer Persona? Die Antwort darauf finden Sie, mithilfe von Interviews, Recherche der Online-Communitys oder Umfragen. Danach gilt es, die Antworten bzw. Probleme einem Themenbereich zuzuordnen.
Dabei müssen Sie unbedingt beachten, ein dem Vorhaben angemessen großes und bestimmtes Thema zu wählen. Immerhin müssen aus dem Hauptthema viele Subthemen generiert werden können. Ist die Themenwahl erledigt, ist eine Keyword-Recherche zu machen, womit Sie das Suchvolumen evaluieren können und Nebenthemen für Ihren Pillar Content (Kernthema) herausfinden. Im Zuge dessen können Sie nach Ideen für jeweilige Inhalte der Sub- und Kernthemen suchen.
Sondieren Sie im nächsten Schritt, was Ihre Konkurrenz macht und ob sie Ihnen Hinweise auf mögliche Strategien gibt.
Denken Sie bei jedem Themencluster, aber auch bei jedem Beitrag an die Fragen bzw. den Nutzen für Ihre Buyer Persona.
Analysieren Sie Ihren Content und die Zugriffe regelmäßig, und verbessern Sie anschließend laufend Ihre Beiträge
Wichtig zu beachten, ist dabei, dass ein Beitrag nicht von Tag eins im Google Index vorhanden ist. Es bedarf etwas Geduld. Erfahrungsgemäß sprechen wir von 90 Tagen, welche ein Beitrag benötigt, um relativ solide in Google indexiert zu sein. Erst dann kann man sinnvoll analysieren, wie sich die Besucherzahlen entwickeln.
Legen Sie sich eine Tabelle an, die alle URL, Ihren Cluster Content bzw. Kernthemen sowie Unterthemen, Keywords, Verlinkungen, erforderliche Maßnahmen und Art der Seite (Pillar-Page, untergeordnete Pillar-Page usw.)
Ein Beitrag, der Ihnen inhaltlich gut erscheint, aber mittelfristig wenige Besucher anzieht, kann alleine durch die Anpassung der Überschrift, Seitentitel und der Meta-Beschreibung seine Performance wesentlich verbessern. Manchmal muss man auch 2-3 mal Anpassungen vornehmen oder den Inhalt mit relevanten Themen erweitern.
Außerdem gilt: Immer am Ball bleiben und vorbereitet sein, auf Veränderungen! Denn Google überrascht uns ständig mit neuen Updates seiner Algorithmen (wie z. B. 2013 der Hummingbird-Algorithmus, oder das RankBrain-Update, das maschinelles Lernen beherrscht, von 2015).
Es bietet sich natürlich an, eine ideal optimierte Landingpage als Spitze eines Themenclusters einzurichten. Genau gesagt, sollte die Landingpage die erste Seite im Themencluster bilden, mit konsequenter Core-Keyword Strategie und dann nach unten wurzeln – in immer feinere Verästelungen. Es gilt zu beachten, dass man bei den absolut relevanten Keywords sorgsam mit den Verlinkungen umgeht. So ist zu empfehlen, dass verweisende Longtail-Keywords (Beispiel: Goldgelbe Grapefruit aus Andalusien) tendenziell in die Breite verweisen und eindeutige Core-Keywords (Obstmarkt) nach oben, vertikal in Richtung Landingpage. Achten Sie also darauf, dass Sie die Kategorien Ihrer einzelnen Keywords im Blick haben.
Themencluster sind ein Gamechanger, was die organische Entwicklung Ihrer Website angeht. Weiters sind interne Verlinkungen ein oft unterschätzter Rankingfaktor – fortlaufend wachsende und ausgewogen gepflegte Themencluster mit sauberer interner Verlinkung erfordern einiges an Konsequenz, aber so wird Ihre Website langfristig ein unaufhaltbarer Traffic-Magnet.
Für unseren Kunden Christophorus Reisen, der Sardinien Experte ist, haben wir einen Sardinien-Cluster kreiert. Dieser sieht folgendermaßen aus:

Um ein Themencluster zu machen, müssen mehrere Schritte befolgt werden: Zielgruppe und ihre Interessen kennen | Thema entwickeln, das die Zielgruppe interessiert | Keyword-Recherche starten (dabei Sub-Themen entdecken und notieren) | Mitbewerberanalyse | Content um das Kernthema herum kreieren, der für die Zielgruppe einen Mehrwert bietet | Evaluation und Anpassung
In der Bildung können Themencluster benutzt werden, um zu einem bestimmten Gebiet möglichst alle relevanten Aspekte abzudecken. Entlang des Kernthemas werden dabei weitere Unterthemen erschlossen, die mit der übergeordneten Instanz in Verbindung stehen.
Sowohl der Begriff „Pillar-Seite” als auch „Content Cluster” werden als Fachbegriffe im Content Marketing verwendet. Content Cluster bezeichnen dabei den Zusammenschluss von Content zu einem übergeordneten Thema, wobei unterschiedliche Inhalte je einen oder mehrere Aspekte des übergeordneten Themas behandeln.
Wichtig beim Gestalten von Content Clustern ist die verwendete Seitenarchitektur: Hier kommen häufig Pillar Pages zum Einsatz, die einen Überblick über das Gesamtthema geben. Über Verlinkungen gelangt man von dieser weiter auf diverse Landingpages, die sich wiederum mit unterschiedlichen Unterthemen befassen.
Das Arbeiten mit Content Clustern ist ein nützlicher Werkzeug bei der Suchmaschinenoptimierung von Websites, da es Suchmaschinen hierdurch erleichtert wird, einen Überblick über die Struktur der Website zu gewinnen. Indem Content sinnvoll angeordnet und nachvollziehbar intern verlinkt wird, bekommen Suchmaschinen einen besseren Überblick und geben einzelne Seiten in den Suchergebnissen auch eher aus. Damit gehen dann auch gleich mehrere Vorteile einher: anwachsender Traffic | höhere Aufenthaltsdauer | wachsende Anzahl an Leads und Umsatz | Vergünstigungen der CPCs auf relevante Keywords, da sich der Qualityscore der Pages laufend verbessert.