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Google | KLIXPERT.io | digital.sales.now https://klixpert-io.s2.klixpert.dev Wir helfen Unternehmen mehr Sichtbarkeit, Leads und Sales zu generieren, durch Growth Marketing. Mon, 08 Jun 2026 06:01:22 +0000 de-AT hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.5 https://klixpert-io.s2.klixpert.dev/app/uploads/2024/11/cropped-klixpert-website-icon-test-32x32.png Google | KLIXPERT.io | digital.sales.now https://klixpert-io.s2.klixpert.dev 32 32 Mit Google Ads neue Kunden erreichen https://klixpert-io.s2.klixpert.dev/blog/performance-marketing/google-ads/ Fri, 30 Sep 2022 07:49:47 +0000 https://www.klixpert.io/?p=4505 Mit Google Ads präsentieren Sie Ihr Angebot genau den Nutzern, die auf Google oder auf Google Maps danach suchen. Bezahlt werden nur die Ergebnisse, also zum Beispiel ein Klick auf die Werbeanzeige. Klingt gut? Hier erfahren Sie alles über die bezahlte Welt bei Google – Google Ads. 

Im August 2022 hat Google 87,3 Milliarden visits von Menschen weltweit erzielt. (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1022348/umfrage/anzahl-der-visits-pro-monat-von-googlecom/)  Google ist mit über 90% die am häufigsten genutzte Suchmaschine weltweit. Alles klar, das ist bekannt, daher spielt auch die Suchmaschinenoptimierung eine so große Rolle. 

Wie Sie wissen, tauchen vor den organischen Suchanzeigen aber einige andere Anzeigen auf, die den ersten Fold am Desktop oder Smartphone bereits für sich einnehmen. SEO ist daher nur die halbe Miete im Suchmaschinenmarketing, SEA, also Search Engine Advertising mit Google Ads ist die effektive Ergänzung, um mehr Kunden zu erreichen.

Was sind Google Ads?

Unter dem Begriff Google Ads, vormals auch Google AdWords, versteht man das Werbesystem von Google. Es handelt sich um bezahlte Werbeanzeigen, die in der Google Suche und im Google Werbenetzwerk präsentiert werden. Die Bezahlung erfolgt pro Klick (Pay-per-click) oder aber auch pro tausend Impressionen (CPM) im Google Display Netzwerk. Google Ads steht Werbetreibenden weltweit als das populärste SEA System zur Verfügung.

Google-Suche und Google Werbenetzwerk, wo liegt die Unterscheidung?

Das Google Werbenetzwerk beinhaltet das Google Display-Netzwerk und das Google-Suchnetzwerk.

Zum Suchnetzwerk gehören zum Beispiel YouTube, Google Maps, Google Shopping oder die Google Bildersuche, aber eben auch die viel besprochene Google Suchmaschine, also die Google-Suche. Wenn man über das Display-Netzwerk von Google spricht, meint man eine Vielzahl von anderen Websites, die über Google AdSense™ bezahlte Werbefläche zur Verfügung stellen.

Die Kampagnen-Formate von Google Ads

Google Ads ist längst nicht nur in der Suchmaschine vertreten. Über Google Ads lassen sich Kampagnen in jeder Phase der Customer Journey erstellen. Vom Brand Building mittels Videoanzeigen auf YouTube über die bekannten Suchanzeigen oder Shopping Anzeigen mit Preis bis hin zu Retargeting mittels Displayanzeigen, die Werbewelt von Google ist vielfältig. 

Das weitaus bekannteste und auch effizienteste Mittel ist und bleibt die Suchanzeige. Es wird daher oft der Begriff Google Ads verwendet, obwohl nur über Google Suchanzeigen gesprochen wird. Auch in diesem Artikel beschäftigen wir uns intensiv mit einer der besten Möglichkeiten, neue Kunden zu finden, den Suchanzeigen.

Aktuell verfügbare Kampagnen-Typen eines Ads-Kontos:

  • Suchanzeige
  • Kampagne für maximale Performance
  • Displayanzeigen
  • Shoppinganzeigen
  • Videoanzeigen
  • Discoveryanzeigen
  • App Anzeigen
  • Smarte Anzeigen
  • Lokale Anzeigen
Google Ads Kampagnentypen
Screenshot von der Google Ads Kampagnen-Typen Auswahl

Als mit Google Adwords alles begann

Anfangs war Google werbefrei. Erst im Jahr 2000 wurde Google AdWords eingeführt. In der ursprünglichen Variante hat Google wie damals typisch pro tausend Kontakte verrechnet. Damals wie heute hat Google auf dezente Textanzeigen gesetzt, die auf bestimmte Keywords ausgespielt wurden. Anfangs wurden die Kampagnen von Google erstellt, ehe aus AdWords ein Portal wurde, in dem Werbetreibende selbst entsprechende Kampagnen mit relevanten Suchbegriffen anlegen konnten. 

Im Februar 2002 kam die Möglichkeit einer neuen Art der Abrechnung. Google gab den Werbetreibenden die Chance, auf einen Preis pro Klick zu bieten. Mit Pay-per-click können Unternehmen bestimmen, wie viel sie für einen Klick bezahlen möchten. Um trotzdem Qualität sicherzustellen und nicht Werbenden mit dem höchsten Gebot und möglicherweise Werbeanzeigen mit irrelevanten Zielseiten dahinter Vortritt zu lassen, wurde der Qualitätsfaktor eingeführt. 

Im Juni 2018 wurde Google Adwords zu Google Ads. Die Plattform wird laufend weiterentwickelt und bietet ständig neue Chancen, potenzielle Kunden zu erreichen. Im Jahr 2022 versucht sich Google mit Performance Max Kampagnen an vollständig durch den Algorithmus gesteuerten Anzeigen.

Wie funktioniert Google Ads im Jahr 2022?

Ähnlich wie bei einer organischen Suche auf Google erfolgt auch die Ausspielung von bezahlten Suchanzeigen. Werbetreibende definieren Keywords, mit denen eine Ausspielung der Anzeigen ausgelöst wird. Die Ausspielung ist abhängig vom Qualitätsfaktor des Keywords, dem definierten Budget der Kampagne und den festgelegten Kosten pro Klick, sowie dem Wettbewerb um dieses Keyword. 

Keywords als wichtigstes Steuerelement

Mit den hinterlegten Keywords können Sie festlegen, wann Ihre Anzeige ausgespielt werden soll. Im Gegensatz zu anderen Anzeigen auf Social Media oder Display Werbung haben Sie hier die Chance, potenzielle Kunden anzusprechen, die genau nach Ihrem Produkt=Keyword suchen. Speziell in Nischenbereichen können Werbetreibende mit dieser Methode sehr gezielt und Kosten-effizient Werbung schalten. 

Sie bieten ein “recombinant antibody expression service” wie unser Kunde evitria an? Höchstwahrscheinlich nicht, aber diese Dienstleistung bietet sich als gutes Beispiel für ein Keyword an. Hinterlegen Sie dieses Keyword in Ihrer Google Ads Kampagne und erreichen Sie genau die Interessenten, die eine Suchanfrage danach ausrichten. Zusätzlich ist über die geografische Zielgruppen Auswahl eine exakte Adressierung Ihrer Buyer Persona in einer bestimmten Stadt möglich.

Google Ads Klixpert evitria
Google Ads mit Zielgruppen Standort und Keywords gezielt ausspielen

Das richtige Keyword Set-up ist entscheidend, um die maximale Leistung aus den Anzeigen herauszuholen. Passen die Anzeigen nicht mit den definierten Keywords zusammen, wird sich das an einer niedrigen Klickrate, auch Click-Through-Rate (CTR) zeigen. Sind die Keywords wiederum zu detailliert, werden möglicherweise zu wenig Impressionen erzielt. Die Auswahl der richtigen Keywords ist ein entscheidender Faktor, der den Optimierungsprozess einer Adskampagne laufend begleiten wird. 

Wie erfolgt die Keyword Auswahl?

Bei der Keyword-Recherche hilft die Anwendung von diversen Tools. Hauseigene Anwendungen von Google sind frei nutzbar und bieten alle benötigten Funktionen. Zusätzlich kann auch eine Keyword Recherche via Semrush, Sistrix oder ahrefs helfen. 

Die wichtigsten Keyword Tools in der Übersicht:

  • Google Search Console
  • Google Analytics
  • Google Keyword Planer
  • Semrush
  • ahrefs

Bei der Auswahl der Suchbegriffe ist das Suchvolumen mitentscheidend. Begriffe mit großem Volumen bieten sich an, um mit den Anzeigen viele Impressionen zu erzielen. Sie müssen aber den verstärkten Wettbewerb um diese Keywords beachten. Zudem ist es schwierig, die Suchintention hinter einem Begriff mit großem Suchvolumen zu erkennen – daher wird Ihre Werbeanzeige in diesen Fällen zwar viele Impressionen erzielen, aber nur wenige Klicks erreichen.

Definition der Keyword-Match Option

Die in der Kampagne hinterlegten Keywords müssen zusätzlich mit einer Option ausgestattet werden, die über die Genauigkeit des Suchbegriffs entscheidet. Bei genau passenden Keywords wird eine Anzeige nur getriggert, wenn exakt nach diesem Begriff gesucht wird. Bei weitgehend passenden Keywords spielt Google die Anzeige auch bei ähnlichen Begriffen aus. 

Mit weitgehend passenden Keywords können Sie eine breitere Audience erreichen. Allerdings kann es auch zu unpassenden Ausspielungen kommen, daher sollten in diesem Fall immer auszuschließende Keywords hinterlegt werden.

Diese Keyword Match Optionen gibt es:

  • Genau passend: Anzeigen werden bei exakt dieser Suchanfrage ausgespielt
  • Passende Wortgruppe: Anzeigen werden bei Anfragen ausgespielt, die das Gleiche wie das Keyword bedeuten
  • Weitgehend passend: Anzeigen werden bei Suchanfragen ausgespielt, die mit dem Keyword im Zusammenhang stehen

Die Gebotsstrategie als weiteres Steuerungstool

Schlussendlich sind nicht nur Keywords für die Ausspielung einer Suchanzeige verantwortlich. Auf einer Google Suchergebnisseite stehen maximal 4 Plätze für bezahlte Anzeigen oben sowie drei bezahlte Anzeigen unterhalb der organischen Anzeigen zur Verfügung. Welcher Wettbewerber diesen Anzeigenplatz erhält und wer sogar den ersten ganz oben ergattert, wird durch den Qualitätsfaktor und das platzierte Gebot entschieden. 

Bleiben wir beim Beispiel für das “recombinant antibody expression service”. Dieser Nischenbegriff wird hart umkämpft. Alle verfügbaren sieben Anzeigenplätze werden von Anbietern dieser Leistung gefüllt. Wer erhält den besten Platz? Wer bleibt auf der Strecke und erhält überhaupt keine Impression? 

Hier kommt Googles Auktionsprinzip in Einsatz. Es handelt sich um eine Echtzeitauktion, in dem die Plätze für die Suchergebnisse versteigert werden. Der Anzeigenrang ergibt sich aus dem Qualitätsfaktor und dem Gebot.

Gebot mittels Tagesbudget oder CPC

Sie haben die Möglichkeit, bei jeder Kampagne ein verfügbares Tagesbudget zu hinterlegen. Ebenso müssen Sie sich in diesem Fall für eine Gebotsstrategie entscheiden. Automatisierte Gebotsstrategien oder auch Smart Bidding-Strategien ermöglichen eine einfache Steuerung und bei richtiger Messung gute Ergebnisse. Sie können Google die Gebotsstrategie überlassen, in dem Sie Klicks optimieren oder Conversion maximieren wählen sowie Conversion-Wert maximieren, wenn Werte für die Conversions hinterlegt sind. 

Weitere automatisierte Gebotsstrategien sind Ziel-CPA oder Ziel-ROAS. Cost-per-Action oder Return-on-Advertising-Spend sind wichtige KPIs zur Messung der Werbekampagnen. Geben Sie Google eine Zielkennzahl vor und die Smart Bidding Methode wird sich für die Gebote entscheiden, damit Sie Ihrem Ziel am nächsten kommen.

Alternativ können Sie Gebote auch manuell steuern. Mittels maximalen Kosten pro Klick, Cost-per-Click (CPC) legen Sie fest, wie viel ein Klick auf Ihre Ad maximal kosten darf. Ursprünglich wurden Google Adwords Anzeigen mit Cost-per-Click bezahlt. Heute wird der Begriff CPC auch gerne als Synonym für bezahlte Suchmaschinenwerbung verwendet. 

Der Qualitätsfaktor als Spielverderber?

Der Qualitätsfaktor ist ein wichtiges Element, damit nicht nur das stärkste Gebot gewinnt. 

Die Anzeigenreihenfolge in den Suchergebnissen ergibt sich aus Gebot und Qualitätsfaktor. Dieser Faktor ist eine Bewertungsskala von null bis zehn und wird aus der Relevanz von Keyword, Anzeige, Landingpage und Historie wie Klickrate berechnet.

Google stellt damit sicher, dass Nutzer die besten Inhalte präsentiert bekommen. Ein hoher Qualitätsfaktor kann somit ein hohes Gebot schlagen. Natürlich kann auch ein sehr hohes Gebot einen niedrigen Qualitätsfaktor wettmachen. 

Das bedeutet für Sie, Ihre Keywords sollten mit den gestalteten Werbeanzeigen übereinstimmen, sowie auch auf der Zielseite vorhanden sein. Zeigen Sie Google, dass Sie für das definierte Keyword die ideale Suchanzeige für Nutzer anbieten. Damit können Sie auch mit vergleichbar niedrigen Klickpreisen eine gute Position in den Suchergebnissen erhalten. Wichtig ist, den Wettbewerb im Blick zu halten und bei Bedarf mit notwendigen Gebotsanpassungen zu reagieren.

Die Kampagnen-Struktur im Google Ads-Konto

Sie können beliebig viele Kampagnen in Ihrem Google Ads-Konto erstellen. In jeder Kampagne haben Sie die Möglichkeit, verschiedene Anzeigengruppen zu erstellen. Je Anzeigengruppe werden die relevanten Keywords und die Textanzeigen hinterlegt. Die Kampagnen-Struktur lässt sich damit wie folgt darstellen: 

Kampagne: Anzeigengruppe: Anzeigen: Keywords

Welche Struktur für Sie die beste ist, ist abhängig von Ihrem Angebot, dem verfügbaren Werbebudget und den Werbezielen. Entscheidend ist, dass in einer Anzeigengruppe die Keywords mit den Werbeanzeigen übereinstimmen. Sie sollten also immer eine Anzeigengruppe für eine Produktkategorie erstellen. Für eine gezieltere Steuerung empfiehlt es sich aber, pro Angebotskategorie eine eigene Kampagne anzulegen. 

Kampagne

Auf Kampagnenebene steuern Sie grundlegende Einstellungen wie Standorte, an denen die Ads ausgespielt werden sollen, oder das Budget der Kampagne. Genauso wählen Sie für jede Kampagne die gewünschte Gebotsstrategie aus. 

Anzeigengruppen

In der Anzeigengruppe werden Keywords und Anzeigen hinterlegt. Es können bis zu drei responsive Anzeigen erstellt werden. Die Anzahl der hinterlegten Keywords ist unbegrenzt. Damit die Anzeigentexte mit den Keywords thematisch bestens übereinstimmen, ist aber eine begrenzte Auswahl von Keywords sinnvoll.

Anzeigen

Bei den Werbeanzeigen haben Sie als Werbender die Wahl, mit welchen Aussagen Sie die Leser überzeugen möchten. Sie sind allerdings nicht ganz frei in Ihren Entscheidungen. Damit die Anzeigen gut funktionieren, sollten in der Anzeigengruppe hinterlegte Keywords sowie Keywords auf der Zielseite sich in den Anzeigen widerspiegeln. Außerdem werden die Google Richtlinien ständig verschärft und speziell in medizinischen oder pharmazeutischen Bereichen sind die Richtlinien zu beachten. 

Seit 01. Juli 2022 gibt es nur noch responsive Suchanzeigen bei Google. Für diese Anzeigen definieren Sie bis zu 15 Anzeigentitel und 4 Textzeilen. Welche Titel tatsächlich in der Werbeanzeige verwendet werden, wird von Google entschieden. Ziel ist eine möglichst nutzerzentrierte Ad, die sich nach Suchverhalten und Suchintent des Nutzers individuell gestalten lässt.

Anzeigenerweiterungen oder auch Anzeigenassets

Anzeigenerweiterungen sind ergänzende Informationen, die ein Werbetreibende auf Kampagnen-, Anzeigengruppe- oder Anzeigenebene ergänzen kann. Seit kurzem, also seit September 2022, werden Erweiterungen Anzeigenassets genannt und sind direkt in der Anzeigenerstellung zu ergänzen. 

Google bietet folgende Anzeigenerweiterungen an:

  • Sitelink Erweiterung
  • Standorterweiterung
  • Erweiterung mit Zusatzinformationen
  • Snippet-Erweiterung
  • Anruf Erweiterung
  • Lead-Formular Erweiterung
  • Preiserweiterung
  • App-Erweiterung
  • Angebotserweiterung

Wie strukturiere ich meine Google Kampagnen nun am besten?

Es gibt verschiedene Herangehensweisen, wie die Kampagnen am besten strukturiert werden können. Eine sinnvolle und einfach umsetzbare Kampagnenstruktur basiert auf der Struktur der Website, allerdings ist auch eine geografische Aufteilung manchmal zielführend. 

Hier ein Überblick, nach welchen Kriterien Sie Ihre Kampagnen strukturieren können:

  • Orientierung an der Website Struktur
  • Orientierung am Standort der Zielgruppe
  • Special Events oder saisonale Highlights
  • Single Keyword Ad Groups

Entscheidend ist die Budgetaufteilung. Das Budget wird auf Kampagnenebene hinterlegt. Das heißt, Sie können pro Kampagne das Budget separat steuern. Im Falle einer Single Keyword Ad Group wird pro Kampagne nur ein Keyword mit den passenden Werbeanzeigen hinterlegt – und dadurch die maximal mögliche Messbarkeit und Steuerung dieses Keywords mit zugehörigen Anzeigen erzielt. Dasselbe gilt für regional strukturierte Kampagnen. Ist ein Anbieter weltweit tätig, empfiehlt es sich, die Kampagnen nach Kontinent oder sogar Ländern zu separieren. Dadurch wird eine gezieltere Steuerung möglich.

Optimierungsprozess von Google Ads

Optimieren Sie Ihre Kampagnen laufend! 

Mit dem Set-Up einer oder mehrerer Google Ads Kampagnen ist zwar ein erster Schritt gemacht, für gute Ergebnisse sind aber laufende Optimierungen zwingend erforderlich. Markt, Mitbewerber, Algorithmus, Nutzerverhalten, all die Faktoren, die Auswirkungen auf Ihre Ergebnisse haben, verändern sich ständig. Die Ads Einstellungen müssen daher aktiv auf die neuen Gegebenheiten angepasst werden. 

Was ist der Optimierungsfaktor?

Google möchte diesen Prozess für Sie möglichst nutzerfreundlich halten und bietet deshalb eigene Empfehlungen an, wie Kampagnen verbessert werden können. Der Optimierungsfaktor beschreibt anhand einer Prozentzahl, wie viel Potenzial aus den Kampagnen zu schöpfen ist. Aber Achtung, nicht immer sind Googles Empfehlungen sinnvoll, da auch Googles Eigeninteressen Einfluss haben. 

Sauberes Conversion-Tracking als Basis

Jeder Optimierungsschritt basiert auf Daten. Eine saubere Messung der Conversions sowie Analyse der von Google zur Verfügung gestellten Daten zu Klicks, Impressionen oder Anteil an Impressionen sowie KPIs wie Kosten, CPC oder Click-Through-Rate bildet die Basis für eine effektive Ausrichtung der Kampagnen. 

Stellen Sie also sicher, dass alle Kampagnen mit einem Conversion-Tracking verbunden sind. Zudem haben Sie die Option, bestehende Kontakte bei Google hochzuladen. Sie können Ihre bestehenden Kundendaten bei Google einspielen, um mit der Anzeigenschaltung gezielt Personen zu erreichen, die hohes Interesse an Ihrem Angebot haben. Und natürlich auch, um ein Remarketing via Bildanzeigen oder Videoanzeigen zu starten.

Google Ads optimieren – wo fange ich an?

1. Keywords & Anzeigen & Zielseite aufeinander abstimmen

Wie oben erwähnt spielen die Keywords und das Budget bzw. die Gebotsstrategie eine entscheidende Rolle. Eine regelmäßige Kontrolle der Keywords und des Qualitätsfaktors ist unumgänglich. Pro Anzeigengruppe werden um die 10 Keywords empfohlen, die thematisch zueinander passen. Stellen Sie sicher, dass die Suchbegriffe pro Anzeigengruppe richtig sind, arbeiten Sie mit auszuschließenden Suchbegriffen und passen Sie den Keyword Match an, wenn Keywords zu breit ausspielen und falsche Suchbegriffe zulassen. 

Ebenso können Sie beim Qualitätsfaktor ansetzen. Optimieren Sie dafür die Anzeigentexte und statten Sie die Ads mit von Google vorgeschlagenen Keywords aus. Vergessen Sie nicht auf die Zielseite, also die Landingpage auf Ihrer Website. Sie können Inhalte anpassen, um den Qualitätsfaktor zu steigern oder Conversion Verbesserungen erzielen, wenn Sie mit den richtigen Call to Action Buttons (CTAs) arbeiten. 

2. Auf die Zielgruppe eingehen

Behalten Sie immer einen Blick auf Ihre Zielgruppe. Wo befindet sich Ihre Zielgruppe, ist eine Altersschicht besonders interessant? Sie haben die Wahl, mit Gebotsanpassungen bestimmte Faktoren zu priorisieren. Zum Beispiel mehr Budget für eine verbesserte Platzierung Ihrer Ads im Suchergebnis in der Zeit nach Arbeitsende zwischen 20 und 22 Uhr. 

3. Mitbewerber beachten

Wie Sie bereits wissen, handelt es sich bei Google Suchanzeigen um eine Versteigerung der vorhandenen Werbefläche. Ihre Mitbewerber bei Online Werbung sind daher ein mitentscheidender Faktor für Ihren Erfolg. Google gewährt Ihnen mittels Auktionsdaten Einblick, mit welchen Mitbewerbern Sie sich matchen. Und wer weiß, vielleicht können Sie durch Benchmarking auch Verbesserungen bei Ihren Anzeigentexten und Zielseiten erzielen?

4. Gebotsanpassungen

Die zum Start gemachte Gebotseinstellung muss nicht für immer bleiben. Reagieren Sie auf Marktveränderungen mit entsprechenden Budgetanpassungen. Beachten Sie ebenso, dass ein bestimmtes Budget notwendig ist, um Impressionen zu erzielen und Sie mit zu wenig Budget nur die freien Plätze für Ads unterhalb der organischen Suchergebnisse erhalten könnten. 

Behalten Sie Veränderungen immer im Blick und messen Sie durch die Anpassung erzielten Ergebnisse. Nicht alle Eingriffe sind von Erfolg gekrönt, selbst bei Professionals mit viel Know-how ist es in manchen Angelegenheiten ein Trial and Error. Wichtig ist es daher umso mehr, die Leistungsdaten der Ads ständig zu beobachten.

Fazit – Die Vorteile von SEA mit Google Ads

Google bietet Ihnen mit beinahe 90 Milliarden Visits pro Monat einen riesigen Pool an Nutzern. Unfassbar, aber möglich, picken Sie sich genau den Bruchteil an Personen heraus, die Interesse an Ihrem Angebot haben. Keywords definieren, Anzeigen erstellen, Budget hinterlegen und los gehts. Mit Google Suchanzeigen erreichen Sie genau die Menschen, die Ihre Kunden werden möchten.

Das ganze hört sich plötzlich so einfach und aussichtsreich an. Das kann es auch sein, die Realität ist aber meist eine andere. Die Werbefläche in den Google Suchergebnissen ist sehr beliebt und hart umkämpft. Neben ausreichend Budget ist daher auch Kompetenz notwendig, um das Beste aus Google Anzeigen herauszuholen. 

Hier sehen Sie eine Summary der Vor- und Nachteile von Google Ads: 

Vorteile Google Ads:

  • genaue Kostenplanung, bezahlt wird pro Klick
  • schnelle Ergebnisse möglich
  • gezielte Ansprache, sprich wenig Streuverlust
  • dezente Suchanzeigen, ähnlich organischen Ergebnissen
  • Zielgruppen Fokus möglich (Demografie, Geografie, …)
  • schneller Umsatzschub für Neueinsteiger!
  • genaue Messbarkeit

Nachteile von Google Ads:

  • Traffic abhängig von verfügbarem Budget
  • Wettbewerb treibt Kosten
  • Anzeigen erzielen Traffic, aber keine Conversion-Garantie
  • Abhängigkeit von Google Richtlinien

Sie wollen mit Google Ads starten? Scheuen Sie sich nicht, einfach loszulegen. Wichtig ist ein verknüpftes Conversion-Tracking, um Ergebnisse zu messen. Sie bezahlen ohnehin nur pro Klick auf Ihre Anzeige. Ihnen geht es mittels Selbstversuchen zu langsam und Sie möchten sofort durchstarten? Dann freuen wir uns auf Ihre Anfrage.

FAQs

Was sind Google Ads?

Google Ads ist ein Online-Werbeprogramm, mit dem Werbetreibende ihre Website in den Suchergebnissen von Google bewerben können. Durch das Schalten von Google Ads können Unternehmen ihre Sichtbarkeit erhöhen und mehr Kunden auf ihre Website bringen.

Was macht Google Ads?

Google Ads ist ein SEA System, das Unternehmen dabei hilft, ihre Produkte oder Dienstleistungen online bekannter zu machen. Ads ermöglicht es Unternehmen, Anzeigen auf Google-Produkten wie der Suchmaschine, YouTube, der Google-Display-Netzwerk und anderen Websites zu schalten.

Wie werden Google Ads bezahlt?

Google Ads werden auf der Grundlage eines Abrechnungsmodells bezahlt, das auf der Anzahl der Klicks, die auf eine Anzeige gesetzt werden, basiert. Dieses Modell ist als „Pay-per-Click“ (PPC) bekannt.

Wer nutzt Google Ads?

Google Ads ist ein Tool für Unternehmen aller Größen, um mit relevanten Kunden in Kontakt zu treten. Google Ads bietet sich für alle Branchen an, ob Dienstleistung, stationärer Handel oder Online-Shop, Werbetreibende können mehr potenzielle Kunden erreichen.

Welches Anzeigenformat bei Google Ads ist das beste?

Das kommt natürlich auf das jeweilige Ziel darauf an. Das beliebteste und sehr effiziente Anzeigenformat bei Google Ads ist das Textformat, also die Suchanzeige. Dieses Format bietet die größte Kontrolle über die Anzeige und ermöglicht es, genau die Nutzer anzusprechen, die nach der angebotenen Lösung suchen.

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SEO – Suchmaschinenoptimierung, Googles Liebling werden https://klixpert-io.s2.klixpert.dev/blog/blog/content-marketing/suchmaschinenoptimierung-seo/ Thu, 21 Jul 2022 16:57:30 +0000 https://www.klixpert.io/?p=3737 Doch was bedeutet dieses kuriose Kürzel „SEO“ überhaupt, das aus dem Content Marketing längst nicht mehr wegzudenken ist? Und wie schaffen Sie es, Ihre Beiträge durch SEO an die Spitze der Google-Ergebnisse zu katapultieren?

Hier erhalten Sie das nötige Grundlagenwissen, um die Google-Suche gekonnt zur Akquise zu nutzen.

Was bedeutet SEO?

SEO ist die Abkürzung für den englischen Begriff Search Engine Optimization, zu Deutsch Suchmaschinenoptimierung. Damit sind alle Maßnahmen gemeint, die ein höheres Ranking einer Website gegenüber anderen Seiten in den organischen Suchergebnissen zum Ziel haben.

Wollen Sie Ihren Webauftritt für Suchmaschinen wie Google optimieren, so steht Ihnen eine große Bandbreite an Instrumenten zur Verfügung, die Sie sowohl onpage als auch offpage anwenden können. Sie alle sollen Ihnen dabei helfen, bei den organischen Suchergebnissen besser zu ranken.

SEO gehört – ebenso wie SEA (Search Engine Advertising) – zum Suchmaschinenmarketing (SEM). Aber anders als für Suchmaschinenwerbung bezahlen Sie beim SEO nicht dafür, dass Ihre Beiträge weit oben gelistet werden. Vielmehr optimieren Sie Ihren Content so, dass er für Suchmaschinen nicht nur leicht auffindbar ist, sondern er von ihnen auch für hilfreich und passend befunden wird. Diese Mühe wird idealerweise auch belohnt – und zwar mit einem guten Ranking.

Warum Sie sich der Suchmaschinenoptimierung widmen sollten

Wie weit scrollen Sie bei den Google-Suchergebnissen nach unten? Sehen Sie sich regelmäßig auch die zweite, dritte Seite der Ergebnisse an? Statistisch gesehen eher nicht: So hat eine Untersuchung von Sistrix​1​ etwa ergeben, dass ganze 99,1 % der Klicks auf die Top-10-Suchergebnisse entfallen. Kein Wunder also, dass die oberen Ränge bei Google und Co. hart umkämpft sind, und ein Grund mehr, sich einmal intensiv des Themas Suchmaschinenoptimierung anzunehmen.

Sind Ihre SEO-Ansätze erfolgreich, gelingen Ihnen gleich mehrere Etappenziele auf dem Weg zum Unternehmenswachstum:

  • höhere Reichweite Ihrer Inhalte
  • mehr Traffic auf Ihrer Website
  • größere Bekanntheit Ihrer Marke
  • gesteigerte Umsätze

Abgesehen vom Schalten bezahlter Anzeigen – durchaus erwägenswert im Rahmen Ihrer Suchmaschinenmarketing-Strategie – ist die Suchmaschinenoptimierung wohl eines der wichtigsten Mittel, um Bing, Google und Co. dazu zu motivieren, Ihre Inhalte bei Suchanfragen bevorzugt auszugeben. Doch damit das funktioniert, müssen Sie und Google (aufgrund seiner hohen Marktpräsenz legen wir in diesem Artikel den Hauptfokus auf Google) erst einmal dieselbe Sprache sprechen: Lesen Sie deshalb weiter und lernen Sie die Mechanismen hinter dem Suchmaschinen-Giganten kennen, um sie sich gezielt zunutze zu machen.

Intensiv-Sprachkurs: Google verstehen lernen

Google geht nicht nach dem Zufallsprinzip vor, wenn entschieden wird, welche Resultate wo in den Suchergebnisseiten angezeigt werden. Stattdessen wird die Positionierung der Ergebnisse bei jeder Suchanfrage aufgrund bestimmter Ranking-Faktoren neu vorgenommen. Dazu geht Google in drei Schritten vor:

Crawling

Gelistet werden können nur jene Seiten, die Google auch kennt. Sie müssen dazu aber keine Mail an den Kundensupport schreiben, um Neuerungen auf Ihrer eigenen Website bekannt zugeben – die wenigsten Internetseiten gelangen über den händischen Weg in die Verzeichnisse der Suchmaschine, sondern werden automatisch eingepflegt. Dafür wird auf Web-Crawling gesetzt: Crawler durchforsten in einem ersten Schritt das Internet und scannen die gefundenen Seiteninhalte. Dabei werden jedoch nicht nur neue Seiten gesucht – auch Änderungen auf bestehenden Seiten werden laufend analysiert. Google rendert bei diesem Vorgang die Seiten, indem es auch ihren vorhandenen Java-Code ausführt, um sie vollständig sehen zu können.

Indexierung

Darauf folgt ihre Indexierung: Neue Seiten werden in den Google-Index aufgenommen, der im Grunde eine riesige Datensammlung ist. Hier speichert Google alle relevanten Infos zu einer Seite ab, nachdem verstanden wurde, worum genau es auf der Seite geht. Außerdem erkennt Google, ob sich auf ihnen Duplicate Content befindet – Inhalte also, die bereits auf anderen Seiten vertreten sind – oder ob es sich um sogenannte kanonische Seiten handelt. Letztere werden zu Clustern zusammengefasst: Google entscheidet dann bei allen entsprechenden Suchanfragen, ob sie ausgegeben werden.

Neben den Texten auf einer Seite werden auch weitere Informationen in den Google-Index aufgenommen, beispielsweise zu eingebetteten Bildern und Videos, aber auch zur Nutzerfreundlichkeit oder der verwendeten Sprache.

Ausgabe von Suchergebnissen

Basierend auf dieser Vorarbeit entscheiden die Algorithmen von Google bei jeder Suchanfragen von Neuem, welche Ergebnisse ausgespielt werden. Diese Entscheidung basiert auf diversen Faktoren und hängt unter anderem davon ab, von welchem Standort aus die Suchanfrage getätigt wurde, oder aber ob sie von einem Computer oder einem mobilen Endgerät aus ergangen ist.

Eine Vielzahl an Kriterien, die für Ihren Pagerank verantwortlich sind, hält Google unter Verschluss – außerdem werden die Algorithmen laufend angepasst. Bekannt hingegen ist der Einfluss des Nutzerverhaltens bzw. der Nutzersignale: Es wird berücksichtigt, wie oft innerhalb der ausgespielten Suchergebnisse eine Seite auch tatsächlich angeklickt wird.

Ziel bei jeder Suchanfrage ist es, Nutzer:innen hochwertige und relevante Ergebnisse zu liefern. Diese Abwägung kann auch Grund dafür sein, dass die eigene Seite nicht ausgespielt wird. Doch während Sie etwa als Betreiber:in eines Fitnessstudios wenig dagegen unternehmen können, bei einer Google-Suche nach „Weihnachtsbeleuchtung” nicht im Google-Ranking vertreten zu sein, gibt es doch eine Reihe an SEO-Maßnahmen, die sich für Ihre Positionierung lohnen.

Gehaltvolle Informationen? Googles Vorgehen nach dem E-A-T-Prinzip

Ein wichtiger Ansatz, mit dem Google die Qualität von Internetseiten bestimmt, ist das sogenannte E-A-T-Prinzip: Drei Kriterien werden hier herangezogen:

  • Expertise
    Dabei sieht sich Google an, wer einen Beitrag verfasst hat, und welche Erfahrung diese Person für das Feld mitbringt, welche Expertise sie also in einem bestimmten Themenfeld hat.
  • Authority
    Anhand der Autorität bestimmt Google, inwieweit z. B. die Seite, auf der ein Beitrag veröffentlicht wurde, zu den “Tonangeber:innen” im betreffenden Gebiet gehört. Das wird unter anderem an Verweisen von anderen relevanten Seiten festgemacht, oder auch daran, wie viele sich in Bezug auf ein Thema an genau diese Marke oder Seite wenden. So soll beurteilt werden, ob es sich um hochwertigen Content handelt oder eben nicht.
  • Trustworthiness
    Google geht es bei der Bestimmung der “Vertrauenswürdigkeit” mitunter um die Qualität und die Sicherheit der Seite. Ausschlaggebend dafür sind z. B. Backlinks von vertrauenswürdigen Domains, das Vorhandensein ausreichender Kontaktinformationen, Datenschutzrichtlinien, Impressum oder eines SSL Zertifikats (Verschlüsselung) einer Website.
Google E-A-T Prinzip

Welche Ansätze beim SEO gibt es?

Suchmaschinenoptimierung kann an gleich mehreren Stellen ansetzen. Sie orientiert sich, wie der Name schon sagt, an der Vorgangsweise von Suchmaschinen bei der Ausgabe von Ergebnissen, weshalb sich die Wirkung einzelner SEO-Maßnahmen auch ändern kann. Grundsätzlich unterscheidet man aber:

Onpage SEO

Eine Info am Rande: Onpage-Optimierung ≠ Onsite-Optimierung, denn während Erstere sich auf eine einzelne Seite konzentriert, zielt Letztere auf Verbesserungen über eine gesamte Domain hinweg ab. Dabei umfassen Onpage-Optimierungen Maßnahmen auf Ihrer Webseite, die Suchmaschinen wie Google dabei helfen, Ihre Seiteninhalte besser einordnen zu können. In weiterer Folge lässt sich diese Kategorie noch weiter einteilen:

Content SEO

Indem Sie den Inhalt Ihrer Website so gestalten, dass er für Suchmaschinen einfach verständlich ist, können Sie Ihr Google Ranking beeinflussen. Wenn Sie beispielsweise für ein bestimmtes Keyword ranken wollen, lohnt es sich, dieses häufig in den Text einzubauen. Aber auch über die Textstruktur können Sie für Klarheit sorgen, indem sich beispielsweise relevante Keywords in Seitentitel und Überschriften finden.

Technische SEO und strukturelle SEO

Auch bei der technischen Suchmaschinenoptimierung bewegen Sie sich auf Ihrer eigenen Seite, arbeiten also Onpage-Optimierungen aus. Dabei konzentrieren Sie sich jedoch in erster Linie auf strukturelle bzw. technische Eigenschaften, um Suchmaschinen die Navigation zu und auf Ihrer Seite zu vereinfachen – etwa mit einer entsprechenden Link-Struktur inklusive interne Verlinkung, dem Verringern von Ladezeiten oder dem vollständigen Ausfüllen der Metadaten bzw. der Metadescription und noch vieles mehr. Dies ist wichtig, weil Sie damit festlegen, wie Ihre Seite in den Suchergebnissen angezeigt wird. Das Snippet nämlich wird auf der SERP (= Search Engine Result Page) angezeigt und soll eine Art Vorschau für Ihre Seite bieten.

Mittlerweile besonders wichtig: Die Optimierung Ihrer Seite für mobile Geräte! Einfach die Desktop-Version Ihrer Seite anzubieten reicht schon lange nicht mehr aus – das endlose Zoomen und Scrollen auf ihrem Smartphone wird Website-Besucher:innen bald dazu veranlassen, Ihre Seite zu verlassen. Deshalb sollten Sie sicherstellen, dass Ihre Inhalte über alle Anzeigegeräte hinweg optimal präsentiert werden.

Weitere Onpage-SEO-Maßnahmen

Neben der Content- und der technischen Optimierung haben Sie noch weitere Verbesserungsmöglichkeiten auf Ihrer Seite. Dazu zählt etwa die Bilder-SEO: Indem Sie die Bilder, die Sie auf Ihrer Seite eingebaut haben, mit einem passenden Bilddateinamen, Alt-Title bzw. Title versehen, können diese auch in der Bildersuche bevorzugt erscheinen.

Es gibt viele Gründe, warum es in Ihrem Interesse sein könnte, sich bei der SEO auf eine bestimmte Region zu konzentrieren: Womöglich sind Sie Einzelhändler:in und wollen potenzielle Kund:innen rund um Ihren Standort auf sich aufmerksam machen? Local SEO hilft Ihnen dabei! So können Sie etwa, wenn Sie im Raum Regensburg gut mit Ihrem Schuhgeschäft ranken wollen, die Keyphrase „Schuhe Regensburg” gehäuft in Ihren Content integrieren. Damit erreichen Sie eine relevante Zielgruppe, die sich nicht über ganz Deutschland verteilt, sondern dort anzutreffen ist, wo Sie mit ansprechenden Angeboten auf sie warten.

Offpage SEO

Bei der Offpage-SEO geht es um Maßnahmen, die zwar Ihre Seite stärken, aber woanders stattfinden. Klingt unlogisch? Nur im ersten Moment vielleicht, denn abseits von Content SEO und Co. haben Sie noch eine Fülle an weiteren Möglichkeiten, um in den Suchergebnissen besser gelistet zu werden – und diese betreffen eben den Bereich abseits Ihrer eigenen Domain. Das Stichwort hierzu: Backlinks!

Was sind Backlinks?

Die Antwort dafür liegt buchstäblich im Auge des Betrachters: Mit Backlinks meint man nämlich solche Verweise, die von einer fremden Domain aus auf eine Ihrer Seiten verlinken. Während es sich dabei also für den:die Betreiber:in dieser fremden Domain um einen externen Link handelt (immerhin verlinkt man hier von der eigenen Seite weg auf eine andere Domain), haben Sie damit einen externen Verweis auf Ihre Domain gewonnen. Jene Maßnahmen, die sich um die Gewinnung von Backlinks bemühen, zählt man zum Linkaufbau bzw. Linkbuilding.

Was bringen Social Media?

In Bezug auf SEO ist das nicht ganz so eindeutig: Die Funktionsweise der Google-Algorithmen ist großteils unter Verschluss, und so lässt sich nicht abschließend klären, wie groß der Einfluss ist, den sogenannte Social Signals auf die Positionierung einer Seite in den SERPs haben. Grundsätzlich meint man damit aber jenes Geschehen in den sozialen Netzwerken, das auf Ihre Seite hindeutet – das können etwa geteilte Beiträge mit vielen Likes sein.

Brand Awareness erzeugen

Mit PR und Marketing können Sie es schaffen, dass man über Sie spricht. Sobald Sie Ihr Unternehmen als Marke positioniert haben, die auch ein gewisses Suchvolumen aufzuweisen hat, werden auch Ihre Inhalte besser gerankt.

OnPage / OffPage SEO

Wie funktioniert SEO?

Sie haben jetzt eine Menge Grundlagenwissen zur Suchmaschinenoptimierung. Nun gilt es aber, die Theorie in die Praxis umzusetzen. Keine Sorge – wir helfen Ihnen dabei!

Planung ist alles: Entwickeln Sie Ihre SEO-Strategie

Zuallererst sollten Sie sich eine Strategie zurechtlegen – damit ersparen Sie sich unnötigen Aufwand, den Sie schlimmstenfalls sogar wieder rückgängig machen müssen. Vielmehr lohnt es sich, klare Ziele festzulegen, die man mit einer ausgeklügelten SEO-Strategie erreichen will. Das könnte etwa die Stärkung Ihrer Position in den Suchergebnissen zu für Sie relevanten Suchbegriffen sein. Oder aber eine Verbesserung der Conversion Rate.

Um aber einschätzen zu können, welche Ziele für Sie strategisch wichtig sind, müssen Sie erst einmal wissen, wie es um Sie und auch Ihre Mitbewerber:innen steht. Mit wem teilen Sie sich einen bestimmten Markt? Und wie schaffen Sie es, erfolgreicher zu sein? Wie ist die Qualität Ihrer Backlinks? Definieren Sie anschließend KPIs (= Key Performance Indicators), an denen Sie den Erfolg Ihrer Strategie messen.

Wie gut kennen Sie die Interessen und Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe? Bei der Keyword-Recherche ist zwar etwas Vorwissen gefragt. Gleichzeitig lernen Sie auch viel Neues über Ihre Zielgruppe: So widmen Sie sich bei der Keyword-Recherche jenen Suchbegriffen, die Sie mit Ihrem Content abdecken sollten, um Ihre Zielgruppe anzuziehen. Auch verwandte Suchanfragen sollten Sie dabei berücksichtigen, denn vielleicht gehört ein bestimmtes Wort in Ihrer Keyphrase abgeändert, um damit ein weitaus größeres Suchvolumen zu erzielen. Außerdem wichtig: die Suchintention dahinter kennen! Denn wenn jemand eine Google-Suche startet, passiert das in der Regel nicht einfach nur so: Es wird ein Ziel damit verfolgt, und dieses Ziel sollten Sie kennen – und bei seinem Erreichen helfen!

Sobald Sie relevante Keywords gesammelt, klassifiziert und eine Priorisierung vorgenommen haben, geht es schon an die Content-Planung! Dafür orientieren Sie sich an den für Sie relevanten Keywords und Keyphrases, um jeweils spannenden, hochwertigen Content zu produzieren. Wenn auch dieser wiederum für Suchmaschinen optimiert ist, werden potenzielle Kund:innen bei ihrer Google-Recherche auf Sie stoßen.
Achtung – Kannibalisierungsgefahr! Achten Sie darauf, zu ein und demselben Keyword nicht gleich mehrere Beiträge zu veröffentlichen, die sich um einen Platz in den Suchergebnissen streiten. Hier sehen Sie auch, warum Sie beim Erstellen Ihres Contents unbedingt vorher eine SEO-Strategie ausarbeiten sollten.

Verlieren Sie veröffentlichten Content nicht aus den Augen! Tools wie Ahrefs, SEMRush oder SE Ranking unterstützen Sie auch bei der Überwachung und regelmäßigen Kontrolle Ihrer Inhalte. Sie helfen Ihnen dabei, Performance-Daten zu analysieren und Ihre Inhalte gezielt anzupassen, wenn die Ergebnisse stagnieren.Und auch, wenn sich angesichts stagnierender Klickzahlen auf einen bestimmten Beitrag Ernüchterung breitzumachen droht – aus Fehlern lernt man, und die eine perfekte Strategie gibt es ohnehin nicht. Das Internet ändert sich ständig. Google ändert seine Algorithmen regelmäßig. Da ist es doch nur logisch, dass auch SEO-Strategien immer wieder angepasst werden müssen, und Suchmaschinenoptimierung ist ohnehin keine Angelegenheit von zwei Minuten, sondern braucht Zeit und Ausdauer. Diese lohnen sich aber!

Gehen Sie von den Nutzer:innen aus

Führen Sie sich wieder vor Augen, wie Google beim Ranking der Suchergebnisse vorgeht, und welche Absicht dahinter steckt: Es soll möglichst relevanter Inhalt ausgespielt werden, damit Nutzer:innen mit geringem Aufwand ihre Suchintention erfüllen können. Nach diesem Grundsatz sollten Sie bei der Onpage-Optimierung Ihrer Seite vorgehen: Verwenden Sie relevante Keywords in Ihren Beiträgen und geben Sie diesen eine nachvollziehbare, intuitive Struktur. Auch das UI (= User Interface) spielt eine immer größer werdende Rolle, ebenso wie der Aufbau Ihrer Website insgesamt: Landingpages, Blogposts und Unterseiten sollten unkompliziert auffindbar sein – für Ihre Besucher:innen, aber auch für Google.

Immer häufiger kommen Marketer in diesem Zusammenhang auf Search Experience Optimization (SXO) zu sprechen: Es geht eben nicht nur darum, eine Reihe von Keywords in einen Beitrag zu packen und dann die Hände in den Schoß zu legen – stattdessen kommt es auf eine nutzer:innenzentrierte Gestaltung an, damit Website-Besucher:innen Ihre Seite nicht gleich wieder verlassen, sondern sich abgeholt fühlen und dann auch gewünschte Handlungen setzen.

White Hat vs. Black Hat SEO

Nicht jede Maßnahme zur Verbesserung der Auffindbarkeit durch Suchmaschinen ist angemessen: Die Webmaster Guidelines sind Qualitätsrichtlinien​2​, mit denen Google angibt, welche Mechanismen dem eigenen Ranking sogar schaden können – dann vor allem nämlich, wenn Google erkennt, dass sie nicht der Qualität Ihrer Inhalte und der Nutzer:innenerfahrung dienen, sondern Ihr Ranking manipulieren sollen. Hier ist auch von Black Hat SEO (im Gegensatz zu White Hat SEO) die Rede. Damit meint man SEOs wie etwa verborgenen Text, um Keywords abzudecken, verborgene Links oder das Kopieren fremder Inhalte, was Google jeweils abstraft.

Konzentrieren Sie sich deshalb lieber auf SEO-Maßnahmen, die Ihren Besucher:innen auch etwas bringen! Dafür können Sie beispielsweise an Pagespeed arbeiten, passende Link Ankertexte einbauen und Ihre interne Linkstruktur optimieren.

Wie die Offpage-Optimierung angehen?

Indem von fremden Domains aus auf Ihre verlinkt wird, generieren Sie Backlinks. Das Backlink-Building fällt Ihnen umso leichter, je hochwertiger Ihr Content ist. Denn dann sind andere Nutzer:innen auch eher bereit, diesen zu teilen und mit einem Link zu versehen. Aber auch Sie selbst können unter Umständen etwa einen Gastbeitrag auf einer anderen Seite verfassen und darin einen Backlink zu Ihrer Domain platzieren.

Insgesamt zahlt es sich aus, Ihre Markenbekanntheit zu erhöhen, um das Suchvolumen nach Ihrem Unternehmen zu steigern. Mit PR- und Marketing-Maßnahmen können Sie ins Gespräch kommen – natürlich im positiven Sinn – und damit nicht nur eher Backlinks generieren, sondern generell dafür sorgen, dass nach Ihrem Unternehmen gesucht wird. Außerdem generieren Sie über Social-Media-Aktivitäten Traffic auf Ihrer Website.

Nützliche Helferlein – beliebte SEO-Tools

Nicht immer muss es die SEO-Agentur sein, die Ihnen beim Optimieren Ihres Internetauftritts zur Seite steht: Auf dem Markt findet sich eine Reihe an nützlichen (mitunter kostenpflichtigen) Tools, die Ihnen etwa die Keywordrecherche oder die Mitbewerberanalyse erleichtern – so zum Beispiel SemRush, Xovi, Moz oder Ahrefs.

Aber auch bei einem begrenzten Budget sind Sie bei der Suchmaschinenoptimierung nicht auf sich allein gestellt: Google selbst bietet mit Google Analytics und Google Search Console zwei kostenlose Anwendungen an, die Sie mit einer Fülle an Daten rund um Ihre Website versorgen. So gibt Ihnen die Search Console etwa Einblick in Leistungsdaten zu den Google Suchergebnissen Ihrer Seite, externe und interne Links, Verbesserungsmöglichkeiten, sowie den Core Web Vitals – also Informationen zur Leistung Ihrer Website, die Google wiederum im Ranking berücksichtigt (z.B. Ladezeiten).

Erfolg sichtbar machen – welche Kennzahlen Sie beachten sollten

SEO kann dauern und kann durchaus fordernd sein. Aber keine Sorge: Ihre Mühe zahlt sich nicht nur aus – sie lässt sich sogar in Zahlen gießen. Dafür gibt es einige KPIs (Key Performance Indicators), mit denen sich der Erfolg Ihrer SEO-Maßnahmen messen lässt. Hier sind ein paar davon:

  • organischer Traffic: Er gibt an, wie viele Besucher:innen über die organischen Ergebnisse einer Suchmaschinen auf Ihrer Seite gelandet sind.
  • Impressionen: Über diese Angabe erfahren Sie, wie oft Ihre Seite(n) insgesamt in den SERPs der Nutzer:innen gesehen wurden. Die Betonung liegt hier auf „sehen”, denn eine Impression wird auch dann gezählt, wenn beim Durchsehen der Suchergebnisse an Ihrer Website vorbei gescrollt wird.
  • durchschnittliche Sitzungsdauer: Nicht nur, wie viele Nutzer:innen auf Ihre Website gelangen, ist wichtig, sondern auch, wie lange sie sich darauf aufhalten – Aufschluss darüber erhalten Sie über die durchschnittliche Sitzungszeit.
  • Absprungrate: Durch diese erfahren Sie, wie viele Nutzer:innen Ihre Website relativ bald wieder verlassen. Grundsätzlich wertet Google das Verlassen ihrer Seite dann als Absprung, wenn nach ihrem Aufrufen keine weitere Handlung erfolgt ist.
  • CTR: Diese Abkürzung steht für „click through rate” und gibt an, wie oft ein Suchergebnis im Verhältnis zu seinen Impressionen auch tatsächlich angeklickt wird.
  • Cost per Click: Diese Kennzahl bewegt sich schon im Bereich SEA – konkret geht es um die Kosten, mit denen ein Klick auf eine Ihrer Anzeigen verbunden sind.
  • Anzahl der Seiten pro Sitzung: Jedes Mal, wenn jemand auf Ihre Domain stößt, beginnt eine Sitzung. Dabei ist relevant, wie viele unterschiedliche Seiten im Anschluss daran besucht wurden.
  • Conversion Rate: Damit erhalten Sie Aufschluss darüber, wie viele Ihrer Website-Besucher:innen konvertieren – eine Handlung setzen, die sich mit einem von Ihnen vordefinierten Ziel deckt (z. B. die Registrierung für einen Newsletter).

SEO-Beispiel aus der Praxis – an den richtigen Schrauben gedreht

Nicht nur die Hauptkeywords, sondern eine ganze Reihe an relevanten Suchbegriffen müssen wir für alle unsere Kund:innen ständig im Auge behalten. Dafür überprüfen wir ständig, wie groß ihr Suchvolumen ist, und wie wir mit unserem Content ranken.

Bei einem unserer Kund:innen haben wir festgestellt, dass er bei einem sehr relevanten Keyword vergleichsweise schlecht auf den SERPs rankt – und das, obwohl er eine Seite hat, die genau diesen Begriff abdecken sollte. Für uns bedeutete das: ab in die Analyse. Wir haben uns genau angesehen, wie der Content auf der Seite aufgebaut ist, die wir optimieren wollten. Dabei ist uns nicht sonderlich viel aufgefallen, das einem besseren Ranking entgegensteht.

Also haben wir das Keyword selbst nochmal geprüft und sind auf eine Unstimmigkeit gestoßen. Die Suchintention hinter dem Keyword war nämlich eine Wissens-Anfrage. Das bedeutet, dass Nutzer:innen bei diesem Keyword hauptsächlich nach Informationen gesucht haben, um sich zum Thema näher zu informieren. Die von uns optimierte Seite hatte bislang aber eher Buy-Anfragen im Fokus, indem darauf verschiedene Angebote und Produkte vorgestellt wurden.

Was haben wir also getan? Wir haben den Content umstrukturiert und zu Beginn der Landingpage mehr Informatives rund um diesen Suchbegriff ergänzt. Mit nur ein paar wenigen weiteren Handgriffen konnten wir so eine zuvor schlecht rankende Seite ganz nach vorne in den Suchergebnissen katapultieren.

Hier zeigt sich: Dranbleiben ist alles! Dann sind es manchmal auch nur vermeintliche Kleinigkeiten, mit denen Sie Ihrer Website zum Erfolg verhelfen.

FAQs

Wie geht das mit SEO?

Bei der SEO (auch Suchmaschinenoptimierung) geht es um Maßnahmen, um Ihre Internetseite möglichst weit oben in den Ergebnissen einer Suchmaschine anzeigen zu lassen. Dafür unterscheidet man:

Onpage-Optimierungen:
Maßnahmen, die Sie auf Ihrer eigenen Domain setzen können

Offpage-Optimierungen:
Maßnahmen, die abseits Ihrer Website getroffen werden können, um Ihr Ranking zu verbessern.

Welche Arten von SEO gibt es?

Suchmaschinenoptimierung (SEO) unterscheidet grundsätzlich zwischen Onpage SEO (Content SEO, technische und strukturelle SEO) und Offpage SEO (v.a. das Backlink-Building).

Kann man SEO selber machen?

Ja, man kann SEO auch selber machen, indem man ein gewisses Grundwissen mitbringt und sich mitunter auch einige Tools zu Hilfe holt, um seine Website für Suchmaschinen zu optimieren.

Quellen

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