Anders als beim Outbound Marketing, wo Werbeanzeigen oder Kaltakquise im Fokus stehen, setzt Inbound auf relevante Inhalte, die über SEO, Social Media Marketing und E-Mail-Marketing gefunden werden.
Die Methodik wurde maßgeblich durch HubSpot geprägt – das Unternehmen hat nicht nur den Begriff populär gemacht, sondern auch zahlreiche Tools und Frameworks entwickelt, um Inbound strategisch umzusetzen.
Ziel ist es, über gezielte Inbound-Marketing-Kampagnen qualifizierte Leads zu gewinnen, die du über Landing Pages und Call-to-Actions in den nächsten Schritt der Buyer’s Journey führst – über gezieltes Lead Nurturing bis hin zum neuen Kunden.
Bereits an dieser Stelle wird klar, wie grundlegend die Inbound-Methodik die Marketing-Welt in ihren Grundfesten neu definiert: Anstelle offensiv auf deine Zielgruppe zuzugehen und sie mit ungewollter Werbung zu überfluten, lieferst du ihr Gründe, um selbst die Initiative zu ergreifen und mit dir Kontakt aufzunehmen. Wie? Das erfährst du in diesem Ratgeber, in dem wir dir Einblick in unsere Arbeit als Inbound Marketing Agentur geben dürfen!
Inbound Marketing wird als Konzept verstanden, das vor allem im Online-Marketing anzutreffen ist. Seine Grundintention ist es, nützliche Inhalte anzubieten, über die jemand mit deinem Unternehmen bekannt wird und in weiterer Folge ein Kaufprozess angestoßen werden soll. Hierzu eignen sich etwa Blogbeiträge auf der eigenen Website, Blogartikel auf LinkedIn oder Posts auf anderen Social Media Kanälen, aber auch Whitepapers, Webinare oder ein eigener Podcast.
Deiner Kreativität sind dabei kaum Grenzen gesetzt: Geh auf deine Zielgruppe ein, halte dir ihre Bedürfnisse vor Augen und erstelle nützlichen Content. Der große Vorteil von Inbound Marketing liegt in der Nutzerzentriertheit: Statt mit Outbound die breite Masse anzusprechen, wird der Content passgenau auf einzelne Personas – also idealtypische Zielkunden – zugeschnitten. Das sorgt für höhere Relevanz, bessere Conversion Rates und eine deutlich persönlichere Ansprache entlang der gesamten Customer Journey.
Das Konzept des Inbound Marketing ist sowohl für den B2B Bereich als auch für den B2C Bereich geeignet. Während Inbound Marketing im B2C oft für schnelle Kaufentscheidungen und impulsives Nutzerverhalten eingesetzt wird, entfaltet es im B2B-Bereich seine Stärke bei komplexen Produkten, längeren Entscheidungsprozessen und mehreren involvierten Stakeholdern. Im Vergleich zum B2C erfordert B2B-Content mehr Tiefe, Expertise und strategische Ansprache über die gesamte Customer Journey hinweg.
Geprägt wurde der Begriff Inbound Marketing von Dharmesh Shah und Brian Halligan, den Gründern von HubSpot – einer der weltweit führenden Plattformen für CRM und Marketing Automation.
Mit HubSpot wurde nicht nur der Begriff populär gemacht, sondern auch eine Methodik entwickelt, die heute als Standard für strategisches Content Marketing gilt: Interessenten durch hilfreiche Inhalte anziehen, mit ihnen in den Dialog treten und sie schließlich zu loyalen Kunden entwickeln. Es sollen langfristige Kundenbeziehungen entstehen, die zur Grundlage für ein nachhaltiges Wachstum deiner Firma werden sollen.
Outbound und Inbound Marketing sind zwei Marketing-Konzepte, die sich gewissermaßen direkt gegenüberstehen: Während du durch erfolgreiches Inbound Marketing versuchst, von potenziellen Kunden gefunden zu werden, setzt Outbound Marketing genau andersherum an und will direkt auf Menschen zugehen, um ihnen dein Unternehmen vorzustellen.
Vielleicht hast du schon einmal von Push-Marketing gehört: Dazu zählen Marketing-Maßnahmen, die häufig den Zweck haben, deine Zielgruppe zu „stören” – man spricht deshalb beim Outbound Marketing auch von Interruption Marketing. Dabei versuchen Marketer, etwa durch den Einsatz von Bannerwerbung, einschlägigen Beiträgen in sozialen Medien, Fernsehwerbung oder Radiowerbung, Menschen eine bestimmte Werbebotschaft zu vermitteln.
Andersherum beim Pull Marketing: Im Zuge von Inbound-Marketing-Maßnahmen überzeugst du mit hochwertigen Inhalten, auf welche Internetnutzer zum richtigen Zeitpunkt stoßen. Dank diesen sollen Website-Besucher in einem nächsten Schritt bestenfalls zu Kunden konvertieren.

Die Inbound-Methodik setzt voraus, dass du eine genaue Vorstellung davon hast, wer zur Zielgruppe deiner Marketing-Maßnahmen gehört.
Hast du bereits eine Buyer Persona erstellt? Nein? Dann sollten wir hier ansetzen! Buyer Personas sind nämlich ein (nicht nur im Digital Marketing) hilfreiches Instrument, um sich einen Überblick zu verschaffen, wer deine Zielgruppe eigentlich ist, was sie ausmacht und was sie interessiert. So gewinnst du bereits Ideen, was für deine Zielgruppe relevante Inhalte sein könnten, über die du dann beispielsweise bloggen kannst.
Sobald du eine genaue Vorstellung hast, wen du auf dich aufmerksam machen möchtest, und dir Ziele gesetzt hast, die du erreichen möchtest, kann es auch schon losgehen.
Im Gegensatz zum klassischen Sales-Funnel, der auf ein lineares Denken setzt – viele oben, wenige unten – versteht die moderne Inbound-Strategie Kundenbeziehungen als Kreislauf.
Dieses Schwungrad-Modell, welches insbesondere von HubSpot geprägt wurde, beschreibt den kontinuierlichen Effekt, den positive Kundenerlebnisse auf das Unternehmenswachstum haben können: Zufriedene Kunden werden zu Multiplikatoren, empfehlen dich weiter und erhöhen so die organische Reichweite deiner Marke.
Doch der Kreislauf wirkt auch in die andere Richtung: Schlechte Erfahrungen oder mangelnde Reaktion auf Feedback können schnell in sinkenden Conversion Rates oder schlechter Online-Reputation resultieren. In einer Welt, in der sich Meinungen rasend schnell über soziale Netzwerke verbreiten, kann ein unzufriedener Kunde große Wirkung entfalten.
Deshalb ist es essentiell, alle Berührungspunkte entlang der Customer Journey konsequent zu optimieren – vom ersten Website-Besucher über Lead Nurturing bis hin zum After-Sales-Service.
Nur wenn Content-Erstellung, Lead Management, Support und Social-Media-Marketing miteinander verzahnt sind, kann das Schwungrad an Tempo gewinnen – und langfristig einen echten Wettbewerbsvorteil erzeugen.

Die drei Phasen der Inbound-Methodik – Anziehen, Interagieren und Begeistern – sind nicht nur ein Modell, sondern die Basis für eine effektive und ganzheitliche Inbound-Marketing-Strategie. Entlang dieser Struktur entwickelst du ein Konzept, das deine Buyer Personas Schritt für Schritt durch die Customer Journey begleitet – vom ersten Kontakt bis zur langfristigen Kundenbeziehung.
Jede Phase zeichnet sich durch spezifische Anforderungen und Taktiken aus, mit denen du potenzielle Kunden optimal erreichst.
Stell dir jemanden vor, der im Alltag auf ein Problem stößt oder sich zu einem Thema informieren möchte. Wo wird diese Person wohl als Erstes suchen? Genau: online.
Deine Aufgabe ist es, genau dort sichtbar zu sein – mit hochwertigem Content, der sofort Vertrauen schafft. Das können etwa Blogartikel, Podcasts, Infografiken, Whitepaper oder Inhalte auf deinen Social-Media-Kanälen sein.
Bereits in dieser Phase beginnt effektives Lead Nurturing: Du versorgst deine Zielgruppe mit nützlichen Inhalten, die sie bei ihrer Recherche unterstützen und zur Interaktion einladen. Damit deine Inhalte auch gefunden werden, solltest du auf Suchmaschinenoptimierung (SEO) setzen. Durch eine gezielte Content-Strategie und den Einsatz von Tools wie HubSpot verbesserst du deine organische Sichtbarkeit und ziehst qualifizierte Website-Besucher an.
Sobald potenzielle Kunden mit deinem Content interagieren, beginnt Phase zwei: Du willst aus Besuchern Leads machen. Das gelingt über Call-to-Actions, die auf Landing Pages führen, wo du vertiefte Informationen oder Lead Magnets wie Webinare, E-Books oder Checklisten anbietest. Ziel ist es, dass deine Besucher ihre Kontaktdaten hinterlassen – und du gezielt auf ihr Interesse eingehen kannst.
Hier ist Solution Selling entscheidend: Du präsentierst dich nicht als Verkäufer, sondern als Problemlöser. So schaffst du Relevanz und stärkst deine Conversion Rate. Sollte es noch nicht zum Kauf kommen, greift dein Lead Management mit Lead Scoring und Marketing Automation.
Nach dem Kauf beginnt die Phase der Kundenbindung – oft unterschätzt, aber entscheidend für langfristiges Wachstum. Hier geht es darum, neue Kunden durch aktives E-Mail-Marketing, Social Listening oder personalisierte Inhalte zu Fürsprechern deiner Marke zu machen.
Ob durch individuelle Betreuung, automatisierte Kampagnen oder gezielte Umfragen: Halte den Kontakt aufrecht und biete echten Mehrwert – über den eigentlichen Kauf hinaus. So stärkst du nicht nur die Kundenbindung, sondern erhöhst auch deinen ROI und profitierst von Mundpropaganda über soziale Netzwerke.
Alle Marketingaktivitäten sollten an einem Ziel ausgerichtet sein: die Kaufbereitschaft deiner Zielgruppe zu stärken und die gesamte Buyer’s Journey positiv zu gestalten. Das erreichst du mit klarer Strategie, relevantem Content und dem richtigen Einsatz von Marketing-Software.
Ein starkes Content-Marketing ist das Herzstück jeder Inbound-Marketing-Strategie. Doch welche Formate funktionieren besonders gut?
Blogartikel:
Videos:
Social Media Content:
Podcasts & Webinare:
Infografiken & Gated Content:
Tipp: Die beste Wirkung entfaltet eine gezielte Mischung. Unternehmen, die mindestens drei Formate strategisch kombinieren, erzielen unserer Erfahrung nach eine viel höhere Conversion Rate.
Erfolgreiches Inbound Marketing basiert auf der Kombination aus Strategie, Content-Marketing und den richtigen Werkzeugen. Die wichtigsten Tools im Überblick:
Diese Tools arbeiten idealerweise vernetzt und entlang deiner gesamten Inbound-Marketing-Strategie.
Eine effektive Inbound-Marketing-Strategie braucht Struktur. Diese fünf Schritte bilden die Grundlage für nachhaltiges Wachstum:
Richtig umgesetzt, lässt sich Inbound Marketing nahtlos in bestehende Strategien integrieren.
Inbound Marketing betrifft zwar nicht ausschließlich (Content) Marketing, doch viele Maßnahmen daraus bestimmen darüber, wie erfolgreich das Inbound Marketing umgesetzt wird. Dazu zählen:
Wichtig für das Inbound Marketing ist aber das Teamwork: Marketing-, Sales- und Support-Team müssen perfekt aufeinander abgestimmt sein, um den Kunden bei jedem Touchpoint mit deinem Unternehmen mit derselben Zielsetzung und Nutzerorientierung zu begegnen. Gelingt dieses Zusammenspiel, wird der Traum von nachhaltigem Unternehmenswachstum zur Realität!
Der Return on Investment (ROI) ist ein zentrales Kriterium, um den Erfolg deiner Inbound-Marketing-Strategie zu bewerten. Doch Inbound Marketing entfaltet seine Wirkung langfristig und nicht nur anhand kurzfristiger KPIs.
Ergebnisse zeigen sich je nach Ausgangslage nach 3 bis 6 Monaten. Wer bei Null startet, braucht mehr Zeit für Content, Sichtbarkeit und Markenaufbau. Dafür ist der Effekt umso nachhaltiger.
Effektives Inbound Marketing zeigt sich an nachhaltiger Sichtbarkeit und echtem Mehrwert für die Zielgruppe.
So rankt der Beitrag „Mein Tattoo gefällt mir nicht mehr – was kann ich tun?“ (ehemals für cleanskin.de) seit Jahren zu stark gesuchten Keywords wie „Tattoo entfernen“.
Der Artikel „Meine Brüste sind zu groß“ auf aesthetik-eder.de überzeugt mit klarer Sprache und hoher lokaler Sichtbarkeit im medizinischen Bereich.
Auch im B2B-Segment funktioniert Inbound: Der Beitrag „What are CHO Cells?“ auf evitria.com erreicht konstant Top-Positionen bei internationalen Suchanfragen.
Weitere Beispiele wie „Was ist Inbound Marketing?“ von hubspot.de, „OKR für Startups“ oder „North Star Metric“ auf KLIXPERT.io sowie der Hilfeartikel „Domain Rating“ auf help.ahrefs.com zeigen:
Durchdachte Inbound-Strategien bringen organischen Traffic, stabile Rankings und messbare Ergebnisse – unabhängig von Branche oder Komplexitätsgrad.
Schwarz-Weiß-Denken ist selten gut, und so haben sowohl Inbound- als auch Outbound-Marketing-Konzepte jeweils ganz bestimmte Vor- und Nachteile und ihre Berechtigung. Dennoch haben wir von KLIXPERT.io schon lange das große Potenzial der Inbound-Methodik erkannt, die in der Marketing-Welt immer weiter an Bedeutung gewinnt.
Indem wir alle Touchpoints eines Unternehmens mit der Zielgruppe optimieren – abseits vom klassischen Advertising –, streben wir ein rundum gelungenes Markenerlebnis an: Wir sorgen für einen reibungslosen Erstkontakt und begleiten potenzielle Kunden durch alle Phasen des Kaufprozesses hindurch und darüber hinaus. Außerdem stärken wir Vertrauen und Sympathie für einzelne Marken, um ihren Wert nachhaltig zu erhöhen.
Denn das ist es, was wir für unsere Kunden wollen: langfristiges, nachhaltiges Wachstum!
Inbound Marketing kommt auf drei verschiedenen Ebenen zum Tragen:
In jeder Phase des Inbound Marketing ist es das Ziel, kundenorientiert zu informieren bzw. mit Interessenten zu interagieren, um sich als verlässlicher Partner zu etablieren.
Die Inbound-Methodik ist ein Ansatz aus dem Marketing, bei dem potenzielle Kunden mithilfe von nützlichem Content – etwa Blogbeiträgen oder Podcasts – auf ein Unternehmen aufmerksam werden. Inbound Marketing steht dem Outbound Marketing gegenüber, bei dem offensiver auf die Zielgruppe zugegangen und vermehrt mit „Störern” vorgegangen wird.
Inbound Marketing ist im Online-Marketing anzusiedeln. Im Gegensatz zu Outbound Marketing handelt es sich dabei nicht um Push-, sondern um Pull-Marketing. Entsprechend setzt Inbound Marketing auch auf die entsprechenden Instrumente, die allesamt das Ziel haben, auf die Probleme und Wünsche der Zielgruppe einzugehen, um passende Lösungen anzubieten.
Gleichzeitig ist an der Inbound-Methodik nicht nur das Marketing beteiligt: Es geht um das Zusammenspiel von Marketing-, Sales- und Support-Team.
Grundsätzlich eignet sich Inbound Marketing sowohl für B2B- als auch für B2C-Modelle. Entscheidend dafür, wie gut sich Inbound Marketing für ein bestimmtes Unternehmen eignet, hängt unter anderem damit zusammen:
und
Outbound und Inbound Marketing sind direkt gegensätzliche Marketing-Konzepte:
Inbound Marketing hilft dir dabei, kontinuierlich qualifizierte Leads zu generieren, indem du relevante Inhalte für deine Buyer Personas bereitstellst.
Mit konsistentem Content-Marketing bleibst du auch langfristig im Sichtfeld deiner Zielgruppe und begleitest sie entlang der gesamten Customer Journey bis zum Abschluss.
Buyer Personas sind fiktive, datenbasierte Profile deiner idealen Kunden. Sie helfen, die Bedürfnisse und Herausforderungen deiner Zielgruppe genau zu verstehen. So kannst du passgenauen Content erstellen, der potenzielle Käufer anspricht, zu Leads macht und durch die gesamte Customer Journey führt.
Anstelle des klassischen Trichters (Funnel) denkt man beim Inbound Marketing in einem Kreislauf. Zufriedene Kunden werden zu Botschaftern, empfehlen dein Unternehmen weiter und bringen neue Interessenten. Gleichzeitig kann eine negative Erfahrung denselben Effekt in umgekehrter Richtung haben. Ziel ist es, jeden Kundenkontakt bestmöglich zu gestalten, um das „Schwungrad“ langfristig am Laufen zu halten.
Inbound Marketing ist eine langfristige Strategie. Erste messbare Erfolge (z. B. mehr Website-Traffic oder neue Leads) können oft nach 3 bis 6 Monaten sichtbar werden. Wer ganz bei null startet, benötigt in der Regel mehr Zeit, um Content und Reichweite aufzubauen.
Bereits an dieser Stelle wird klar, wie grundlegend die Inbound-Methodik die Marketing-Welt in ihren Grundfesten erschüttert: Anstelle offensiv auf Ihre Zielgruppe zuzugehen und sie mit ungewollter Werbung zu überfluten, liefern Sie ihr Gründe, um selbst die Initiative zu ergreifen und mit Ihnen Kontakt aufzunehmen. Wie? Das erfahren Sie in diesem Ratgeber!
Inbound Marketing wird als Konzept verstanden, das vor allem im Online-Marketing anzutreffen ist. Seine Grundintention ist es, nützliche Inhalte anzubieten, über die jemand mit Ihrem Unternehmen bekannt wird und in weiterer Folge ein Kaufprozess angestoßen werden soll. Hierzu eignen sich etwa Blogbeiträge auf der eigenen Website, Blogartikel auf LinkedIn oder Posts auf anderen Social Media Kanälen, aber auch Webinare oder ein eigener Podcast. Ihrer Kreativität sind dabei kaum Grenzen gesetzt: Gehen Sie auf Ihre Zielgruppe ein, halten Sie sich ihre Bedürfnisse vor Augen und erstellen Sie nützlichen Content.
Geprägt wurde der Begriff Inbound Marketing von Dharmesh Shah und Brian Halligan, die damit auch die Beziehungsebene unterstreichen, auf der das Konzept beruht: Es sollen langfristige Kundenbeziehungen entstehen, die zur Grundlage für ein nachhaltiges Wachstum Ihrer Firma werden sollen.
Outbound und Inbound Marketing sind zwei Marketing-Konzepte, die sich gewissermaßen direkt gegenüberstehen: Während Sie durch erfolgreiches Inbound Marketing versuchen, von potenziellen Kund:innen gefunden zu werden, setzt Outbound Marketing genau andersherum an und will direkt auf Menschen zugehen, um ihnen Ihr Unternehmen vorzustellen.
Vielleicht haben Sie schon einmal von Push-Marketing gehört: Dazu zählen Marketing-Maßnahmen, die häufig den Zweck haben, Ihre Zielgruppe zu „stören” – man spricht deshalb beim Outbound Marketing auch von Interruption Marketing. Dabei versuchen Marketer, etwa durch den Einsatz von Bannerwerbung, einschlägigen Beiträgen in sozialen Netzwerken oder Radiowerbung, Menschen eine bestimmte Werbebotschaft zu vermitteln.
Andersherum beim Pull Marketing: Im Zuge von Inbound-Marketing-Maßnahmen überzeugen Sie mit relevantem Content, auf den Internetnutzer:innen stoßen. Dank diesem sollen Website-Besucher:innen in einem nächsten Schritt bestenfalls zu Kund:innen konvertieren.

Die Inbound-Methodik setzt voraus, dass Sie eine genaue Vorstellung davon haben, wer zur Zielgruppe Ihrer Marketing-Maßnahmen gehört.
Haben Sie bereits eine Buyer Persona erstellt? Nein? Dann sollten wir hier ansetzen! Buyer Personas sind nämlich ein (nicht nur im Digital Marketing) hilfreiches Instrument, um sich einen Überblick zu verschaffen, wer Ihre Zielgruppe eigentlich ist, was sie ausmacht und was sie interessiert. So gewinnen Sie bereits Ideen, was für Ihre Zielgruppe relevante Inhalte sein könnten, über die Sie dann beispielsweise bloggen können.
Sobald Sie eine genaue Vorstellung haben, wen Sie auf sich aufmerksam machen möchten, und sich Ziele gesetzt haben, die Sie erreichen möchten, kann es auch schon losgehen.
Grundsätzlich lässt sich Unternehmenswachstum durch die Inbound-Methode in drei Phasen einteilen: „Anziehen”, „Interagieren” und „Begeistern”. Hier kommen jeweils unterschiedliche Strategien zum Einsatz, um Ihre potenziellen Kund:innen auf jeder Etappe ihrer Customer Journey bzw. Buyer’s Journey abzuholen.
Die drei Phasen sind miteinander verwoben, sodass man an ein Schwungrad denken mag, das sich unaufhörlich drehen soll. Dies steht der Vorstellung entgegen, man könne Marketing und Sales wie einen Trichter verstehen. Ein Trichter – der sogenannte Sales-Funnel –, der eine große Menge an Menschen auffängt, um am unteren Ende Kund:innen freizugeben, die mit dem Unternehmen weiter nichts mehr zu tun haben.
Vielmehr unterstreicht das Kreislaufmodell, dass auch nach Abschluss eines Geschäftes die Stimme der Kund:innen enormes Gewicht hat. Sind diese zufrieden, haben Sie womöglich Promoter:innen gewonnen, die wiederum deren Bekanntenkreis auf Sie ansprechen. Denn auch in Zeiten digitalen Marketings hat Mundwerbung nicht an Wirksamkeit verloren.
Doch auch der gegenteilige Effekt kann sich einstellen: Sind Kund:innen unglücklich mit Ihrer Leistung, und reagieren Sie nicht angemessen auf Einwände, werden diese ihren Unmut schnell kundtun. Was mit einem einzelnen wütenden Online-Kommentar beginnt, kann sich bei entsprechender Resonanz schnell zu einem ausgewachsenen Shitstorm entwickelt, der Ihrer Firma nachhaltigen Schaden zufügen kann: Das Schwungrad gewinnt dann nicht an Energie, sondern wird gebremst.
Umso wichtiger ist es daher, alle Berührungspunkte mit Ihrem Unternehmen zu optimieren, um bei potenziellen wie tatsächlichen Kund:innen durchwegs positive Eindrücke zu hinterlassen.
Jede Phase des Inbound Marketing zeichnet sich durch ganz bestimmte Umstände aus, die Kund:innen auf jeder Etappe Ihres (vielleicht noch gar nicht begonnenen) Kaufvorgangs die Hand reichen sollen.

Natürlich hat diese Phaseneinteilung auch einen Zweck: An ihr entlang lässt sich ein Marketing-Konzept entwickeln, das in jedem dieser Abschnitte gezielt auf die Interessen der Zielgruppe eingeht. Entsprechend eröffnen sich in allen Phasen unterschiedliche Ansätze, die sich jeweils ideal dafür eignen.
Um potenzielle Kund:innen anzuziehen, müssen Sie Ihnen etwas anbieten – und zwar nützlichen Content. Denn bereits hier setzt das Lead-Nurturing ein: Dabei versuchen Sie, potenzielle Kund:innen jederzeit mit den richtigen Inhalten zu versorgen. In der Phase „Anziehen” sollte Ihr Content Themen ansprechen, von denen Sie glauben, dass sie für Ihre Zielgruppe bzw. Ihre Buyer Personas relevant sind. Dafür eignet sich etwa ein Blog, ein Podcast oder auch Social Media Marketing.
Damit der Content, den Sie sich sorgfältig überlegt und gestaltet haben, dann aber auch gefunden wird, sollten Sie sich beim Entwerfen Ihrer Content-Strategie dem Thema SEO zuwenden: Suchmaschinenoptimierung bedeutet, Beiträge so aufzubauen, dass diese bei den organischen Suchergebnissen (d.h. bei jenen, für die Sie nicht bezahlen, die also auch nicht mit dem Attribut „Anzeige” gekennzeichnet sind) weit vorne angezeigt werden.
Um Ihre Beiträge für Suchmaschinen wie Google zu optimieren, gibt es neben einigem Grundlagenwissen zum optimalen Aufbau und dem Einbau von relevanten Keywords auch nützliche Tools, die Sie beim Gestalten Ihrer Beiträge unterstützen.
Wenn Sie es geschafft haben, Menschen mit Ihrem tollen Content auf Ihre Kanäle zu holen (über einen Call-to-Action vielleicht auf eine Ihrer Landingpages), ist der nächste Schritt, ihnen Interaktionsmöglichkeiten anzubieten. Schließlich wollen Sie ja keine Interessent:innen verlieren, die sich für einen Kauf entscheiden würden, weil keine weiteren Informationen nicht verfügbar sind.
Sie können dafür z. B. auf Chatbots auf Ihrer Website setzen, oder aber auf ein Kontaktformular, in das Interessent:innen ihre Kontaktdaten eingeben – dann nämlich haben Sie einen Lead generiert.
In der Interaktion mit Ihren Interessent:innen sollte sich auch die Werterhaltung Ihres Unternehmens widerspiegeln: So vermitteln Sie, wofür Sie stehen, und unterstreichen das Gefühl, ein dauerhaft verlässlicher Partner für Ihre Kund:innen zu sein.
Außerdem hilfreich: Solution Selling! Dabei behaupten Sie nicht einfach pauschal, die besten Produkte am Markt anzubieten. Vielmehr gehen Sie – entsprechend dem Inbound-Gedanken – auf die Probleme und Wünsche Ihrer Buyer Personas ein, und helfen ihnen dabei zu verstehen, warum genau Sie die:der Richtige sind!
Je mehr Sie Ihre Interessent:innen von sich überzeugen, desto wahrscheinlicher wird hier der Abschluss eines Geschäftes. Wenn dieser nicht gleich erfolgt, kommt Ihr Lead-Management erneut ins Spiel. Denn mittels Lead Scoring können Sie einen Überblick über Ihre qualifizierten Leads gewinnen, um dann zu beurteilen, wer welche weiteren Informationen zugespielt bekommt. Dabei helfen Ihnen diverse Tools auf dem Markt, damit Sie Ihr Lead Management und damit auch die Conversion Rate verbessern können.
Bleiben Sie auch nach Geschäftsabschluss mit Ihren Kund:innen in Kontakt, um einen wirklich bleibenden Eindruck zu hinterlassen, Feedback zu bekommen und vielleicht auch eine:n Fürsprecher:in zu gewinnen. Dazu eignen sich wiederum Chatbots, aber auch Umfragen, ein fantastischer Kundenservice oder Smart Content. Das bestärkt Ihre Kund:innen auch nach dem Kauf, bei Ihnen gut aufgehoben zu sein – so entsteht eine Stammkundschaft.
Sie sollten sich jedoch nicht allein auf direktes Feedback verlassen. Vielmehr dienen etwa Social Listening und Social Monitoring dazu, Stimmungen und Meinungen rund um Ihr Unternehmen einzufangen. Diese Eindrücke können Sie dann etwa in Ihrer nächsten PR- oder Marketing-Kampagne berücksichtigen.
Inbound Marketing betrifft zwar nicht ausschließlich (Content) Marketing, doch viele Maßnahmen daraus bestimmen darüber, wie erfolgreich das Inbound Marketing umgesetzt wird. Dazu zählen:
Wichtig für das Inbound Marketing ist aber das Teamwork: Marketing-, Sales- und Support-Team müssen perfekt aufeinander abgestimmt sein, um den Kund:innen bei jedem Touchpoint mit Ihrem Unternehmen mit derselben Zielsetzung und Nutzerorientierung zu begegnen. Gelingt dieses Zusammenspiel, wird der Traum von nachhaltigem Unternehmenswachstum zur Realität!
Schwarz-Weiß-Denken ist selten gut, und so haben sowohl Inbound- als auch Outbound-Marketing-Konzepte jeweils ganz bestimmte Vor- und Nachteile und ihre Berechtigung. Dennoch haben wir von Klixpert.io schon lange das große Potenzial der Inbound-Methodik erkannt, die in der Marketing-Welt immer weiter an Bedeutung gewinnt.
Indem wir alle Touchpoints eines Unternehmens mit der Zielgruppe optimieren – abseits vom klassischen Advertising –, streben wir ein rundum gelungenes Markenerlebnis an: Wir sorgen für einen reibungslosen Erstkontakt und begleiten potenzielle Kund:innen durch alle Phasen des Kaufprozesses hindurch und darüber hinaus. Außerdem stärken wir Vertrauen und Sympathie für einzelne Marken, um ihren Wert nachhaltig zu erhöhen.
Denn das ist es, was wir für unsere Kund:innen wollen: langfristiges, nachhaltiges Wachstum!
Inbound Marketing kommt auf drei verschiedenen Ebenen zum Tragen:
In jeder Phase des Inbound Marketing ist es das Ziel, kundenorientiert zu informieren bzw. mit Interessent:innen zu interagieren, um sich als verlässlicher Partner zu etablieren.
Die Inbound-Methodik ist ein Ansatz aus dem Marketing, bei dem potenzielle Kund:innen mithilfe von nützlichem Content – etwa Blogbeiträgen oder Podcasts – auf ein Unternehmen aufmerksam werden. Inbound Marketing steht dem Outbound Marketing gegenüber, bei dem offensiver auf die Zielgruppe zugegangen und vermehrt mit „Störern” vorgegangen wird.
Inbound Marketing ist im Online-Marketing anzusiedeln. Im Gegensatz zu Outbound Marketing handelt es sich dabei nicht um Push-, sondern um Pull-Marketing. Entsprechend setzt Inbound Marketing auch auf die entsprechenden Instrumente, die allesamt das Ziel haben, auf die Probleme und Wünsche der Zielgruppe einzugehen, um passende Lösungen anzubieten.
Gleichzeitig ist an der Inbound-Methodik nicht nur das Marketing beteiligt: Es geht um das Zusammenspiel von Marketing-, Sales- und Support-Team.
Grundsätzlich eignet sich Inbound Marketing sowohl für B2B- als auch für B2C-Modelle. Entscheidend dafür, wie gut sich Inbound Marketing für ein bestimmtes Unternehmen eignet, hängt unter anderem damit zusammen:
und
Outbound und Inbound Marketing sind direkt gegensätzliche Marketing-Konzepte: