Aus Sicht der SEO optimization, im speziellem Onpage SEO, ist die interne Linkstruktur für das Google Ranking ein wichtiger Teilbereich. Die internen Links helfen Google, deine Seiten zu finden, zu indexieren und den Inhalt deiner Webseite zu verstehen. Eine strategische interne Linkstruktur kann die Page Authority (auch PageRank oder Linkjuice) auf wichtige Seiten weitergeben. Um es kurz zu sagen, interne Verlinkungen sind ein bedeutendes Thema, wenn du ein Top-3-Ranking auf Google, in einem umkämpften Markt, erreichen möchtest.
Interne Verlinkungen sind aber auch aus Nutzersicht eine der tragenden Säulen deines Erfolges. Je besser und natürlicher deine Webseite intern vernetzt ist, desto praktischer für deine Nutzer – die Verweildauer steigt, die Interaktionen auf deiner Webseite nehmen zu und der Nutzer gelangt zum gewünschten Ziel, dem Kauf deines Produktes oder der Anfrage deiner Dienstleistung.
Du siehst: Eine strategisch optimierte interne Verlinkung deiner Webseite wirkt sich positiv auf das Google Ranking aus, bringt eine Umsatzsteigerung, mehr Leads und mehr Anfragen – unterm Strich mehr Geld.
Wenn du die interne Linkstruktur für deine Webseite richtig aufbaust, können nahezu magische Erfolge entstehen. In diesem Beitrag klären wir die Basics und zeigen dir, wie eine interne Linkstruktur aufgebaut ist, wie es Profis angehen und was du beachten solltest, wenn du deine internen Verlinkungen setzt.
Update Dezember 2025 / 2026

In meiner täglichen Arbeit als SEO- und Inbound-Marketer beschäftige ich mich seit vielen Jahren intensiv mit interner Verlinkung. Auf der SEOkomm 2025 wurde für mich noch einmal klar bestätigt, welchen Hebel eine saubere interne Linkstruktur hat: In mehreren Cases – von klassischen Content-Seiten bis hin zu großen Plattformen – führten gezielte interne Optimierungen zu deutlich messbaren Traffic- und Sichtbarkeitsgewinnen.

Interne Links sind Hyperlinks, die auf Seiten verweisen, die auf derselben Domain liegen – im Gegensatz zu externen Links, die auf Webseiten mit einer anderen Domain verlinken.
Wie bereits erwähnt, helfen diese internen Links bei der Orientierung, und zwar für Nutzer und Suchmaschinen gleichermaßen. Sie führen praktisch Ihre Buyer Persona oder den Googlebot (Web Crawler) zu näheren Details, zu wichtigen Seiten mit neuen Erkenntnissen und Informationen, um schlussendlich dorthin zu gelangen, wo ein Kauf geschieht oder eine Anfrage gestellt wird.
Der interne Link ist immer mit einem Linktext (Ankertext, Anchor Text) verknüpft. Der Linktext ist der sichtbare Text eines Links. Dabei gelten einige grundlegende und SEO-technische Regeln, die bei Ankertexten befolgt werden sollten. Dazu aber später mehr.

Es gibt verschiedene Arten von internen Links auf einer Webseite, angefangen bei Links in der Meta-Navigation, in der Hauptnavigation (im Menü) und Links im Footer-Bereich. Weiters gibt es noch Breadcrumbs, Bild-Links und Textlinks (Content Links) und Linkbuilding Grundlagen. In diesem Beitrag zur internen Verlinkung legen wir den Fokus auf Textlinks.
Die Textlinks sind nämlich agil, es kommen ständig neue dazu und sie können stetig optimiert werden. Links im Menü oder Footer beispielsweise bleiben hingegen oft statisch, da sich die wichtigen Themen auf Ihrer Webseite kaum ändern.
Bread Crumbs (Kekskrümel) geben dem Nutzer eine schnelle Übersicht, wo genau er sich innerhalb der Navigationsstruktur der Webseite befindet und welcher natürliche Weg dorthin geführt hat. Richtig – wie bei Hänsel und Gretel.
Bread Crumbs machen beispielsweise Sinn, wenn deine Webseite mehrere Unterkategorien zu einem Thema oder Produkt hat. Mit einem Klick kommt der Nutzer zurück zur Kategorie davor oder zur übergeordneten Hauptkategorie.
Am Beispiel von Adidas siehst du die Bread Crumbs von der Produkt-Detailseite zurück zu den Kategorien „Schuhe”, „Frauen” und „Home”.

Eine klare interne Linkstruktur unterstützt nicht nur SEO, sondern ist auch ein zentraler Bestandteil im Inbound Marketing, da sie Nutzer gezielt durch Inhalte führt und entlang der Customer Journey begleitet. Interne Links helfen Seitenbesuchern, sich leichter auf deiner Seite zurechtzufinden. Sie können besser navigieren.
Links übergeben Link Juice (Link Power, Energie) von einer Seite auf die jeweils verlinkende Seite weiter. Wenn du also von einer stark frequentierten Seite auf eine weniger starke oder neue Seite verlinkst, gibst du diese Energie weiter. Die Folge kann ein besseres Ranking oder eine schnellere Indexierung sein.
Baust du eine interne Verlinkung richtig auf, erhältst du datenbezogene Resultate – eindeutig messbare Verbesserungen des Rankings für bestimmte Keywörter, die im Zuge der internen Verlinkung angepasst wurden.
Interne Links helfen Google, deine Seite leichter zu crawlen, eine schnellere Indexierung neuer Beiträge findet statt und du gibst deine Seitenstruktur vor. Das wiederum hilft deiner Seite dabei, besser zu ranken. Du zeigst Google so deinen gesamten Seiteninhalt und schließlich deine Kompetenz.
Neben SEO-relevanten Verbesserungen hilft die interne Verlinkung auch dabei, deine Conversion Rate zu verbessern. Ziel deiner Webseite sollte es sein, die Buyer Persona dort hinzuführen, wo sie einen Kauf tätigen oder Lead absetzen kann. Eine ausschlaggebende interne Verlinkung ist dabei der CTA Button (call to action) – der Aufruf zur Handlung.

Interne Verlinkung im Zeitalter von Helpful Content & E-E-A-T – Google bewertet Inhalte heute nicht mehr nur nach Keywords, sondern danach, wie hilfreich sie für echte Nutzer sind – und wie klar Expertise, Erfahrung und Vertrauen erkennbar werden (E-E-A-T).
Eine starke interne Linkstruktur unterstützt genau das:
Wenn du über interne Verlinkung nachdenkst, solltest du deshalb nicht nur an SEO-KPIs wie PageRank denken, sondern immer fragen: „Hilft dieser Link dem Nutzer, das Thema besser zu verstehen – und stärkt er gleichzeitig unsere Rolle als Experte?“
Der PageRank zeigt dir, welche Seiten auf deiner Webseite die stärksten sind. Der PageRank Algorithmus gibt jeder Seite ein Gewicht (PageRank). Der PageRank ist umso höher, je mehr Seiten (mit möglichst hohem eigenen Gewicht) auf diese Seite verweisen.
Google nutzt dabei das patentierte Reasonable Surfer Model. Dieser Surfer folgt bestimmten Links mit höherer Wahrscheinlichkeit als anderen. Die basiert darauf, ob der Link zum Thema relevant ist oder nicht. Entscheidend ist also: Hilft der interne Link dem Nutzer, sein Wissen weiter aufzubauen, und führt der interne Link ihn an das gewünschte Ziel?
“Systems and methods consistent with the principles of the invention may provide a reasonable surfer model that indicates that when a surfer accesses a document with a set of links, the surfer will follow some of the links with higher probability than others. This reasonable surfer model reflects the fact that not all of the links associated with a document are equally likely to be followed. Examples of unlikely followed links may include „Terms of Service“ links, banner advertisements, and links unrelated to the document.” Quelle von Google Patents
Deshalb gibt der interne PageRank sein Gewicht (Link Juice, die Energie) weiter an die verweisenden Seiten, sofern er auf do-follow gesetzt ist. Diese Vorstellung ist ein relevanter Aspekt bei der Erstellung von internen Verlinkungen. Jede Seite hat daher nur einen bestimmten Anteil an Energie zur Verfügung, die weitergegeben werden kann. Je mehr Links auf der Seite gesetzt werden, desto weniger Link Juice erhält jeder einzelne Link.
Im internen PageRank Ihrer Webseite sollten also deine wichtigsten Seiten im vorderen Feld gelistet sein. Ist das nicht der Fall, weißt du, was zu tun ist.

Lange Zeit wurden interne Links fast ausschließlich rund um Keywords geplant: „Welches Wort hat Suchvolumen – und wohin verlinke ich es?“
Mit modernen Suchsystemen und semantischen Modellen hat sich der Fokus verschoben: Google sucht keine Wörter mehr, sondern Bedeutung. Statt nur „interne Verlinkung“ als Keyword zu sehen, denkt die Suchmaschine in Entitäten und Themenfeldern wie:
Interne Links sind die Brücken zwischen diesen Entitäten. Sie zeigen Google, welche Inhalte zusammengehören und wie tief du ein Thema wirklich abdeckst.
Praktisch bedeutet das:
Kommen wir nun zum Thema Ankertext. Nochmals erklärt: Der Ankertext ist der sichtbare Text des Links und ein äußerst wichtiger Bestandteil, da der Ankertext Aufschluss über den Inhalt der verweisenden Seite geben sollte. Dabei kannst du bei der internen Verlinkung wichtige Keywörter verlinken, aber auch eine Varianz der Keywörter einbringen.

Der Ankertext sollte kein Satz oder gar Absatz sein. Verwende als Ankertext klare, logische und nutzerzentrierte Wörter und Phrasen. Zum Beispiel „Was ist SEO?” oder „Wie kann dein Unternehmen mit der OKR Methode neue Maßstäbe setzen?”
Vermeide, „hier” oder „mehr lesen” alleine als Ankertext zu verlinken. Es sei denn, du möchtest mit „hier” und „mehr lesen” auf Google ranken.
Das wichtigste zu Ankertext zusammengefasst:
Ankerlinks mit Sprungmarken sind Hyperlinks, die den Nutzer zu einem ganz bestimmten Absatz auf der jeweiligen Seite oder anderen Seite führen. Ein praktisches Beispiel wäre das Inhaltsverzeichnis auf dieser Seite. Wenn du im Inhaltsverzeichnis auf Ankerlinks mit Sprungmarken klickst, kommst du genau hier her. Du kannst es gerne versuchen: Klicke jetzt auf „Inhaltsverzeichnis” und dann auf „Ankerlinks mit Sprungmarken”.
Ankerlinks mit Sprungmarken können das Nutzererlebnis verbessern. Du kannst deine Buyer Persona noch genauer zu den gewünschten Inhalten führen. Google zeigt mittlerweile diese Anker in den SERPs an, um schnellstmöglich die Frage zu beantworten. Der Nachteil kann sein, dass Nutzer kürzer auf deiner Webseite verweilen, da sie sehr schnell das finden, wonach sie gesucht haben.
Ein Link ist nur dann gut, wenn dieser von Nutzern auch geklickt wird. Daher sollten folgenden Punkte bei der Verlinkung berücksichtigt werden:
Diese Link-Strategie funktioniert aber nicht nur bei Wikipedia. Top News Seiten wie die sueddeutsche.de verweisen mit wichtigen Keywörtern auf ihre Themen-Seiten und integrieren einen Link zu ihren Autoren mit eigener Profilseite. Dies stärkt den Trust Faktor ihrer Seite und des Autors. Ein wichtiger Aspekt des letzten Google EAT Update.
Genauso wichtig ist die interne Verlinkung für Onlineshops, wie zum Beispiel Adidas oder Zalando.
Der Nutzer sollte durch den Inhalt geführt werden. Gibt es eine Passage, die nähere Details zu einem Thema verlangen, wird auf die nächste Seite verlinkt, mit mehr Tiefe. Der Nutzer bleibt im Fokus, Klicks werden generiert, die Verweildauer nimmt zu.
Themencluster oder Content Cluster bilden eine starke, übersichtliche Struktur und sind ein wichtiger Baustein im Inbound Marketing. Sie vermitteln Know-How und führen deinen Nutzer, die Buyer Persona zum gewünschten Ergebnis. Diese Themencluster werden durch passende interne Verlinkungen verwebt. Dabei können auch unterschiedliche Themencluster miteinander verlinkt werden.
Hier zeige ich dir ein Beispiel für interne Verlinkungen eines Content-Clusters beim Reiseunternehmen Christophorus Reisen, einer unserer Kunden.
Das Ziel sind Buchungen für einen Sardinien-Urlaub. Dabei haben wir uns Gedanken gemacht, was neben dem Hotel und der Reisezeit die relevanten Themen für den Nutzer sind. Im Fall Sardinien sind dies die Strände und Städte. Diese Seiten unterteilen sich dann nochmals in die einzelnen Strände auf Sardinien, die man unbedingt gesehen haben sollte und die Städte Sardiniens, die es zu erkunden gibt.

Die Grafik von unten nach oben erklärt:
Eine Person aus Deutschland oder Österreich hat einen Traumstrand mit Namen “Cala Luna” gesehen und sucht bei Google “Cala Luna Traumstrand” -> mach selbst den Test!
In den Top-Resultaten erscheint ein Beitrag von Christophorus Reisen. Diesen Beitrag klickt die Person an. In den ersten Absätzen gelangt sie nun über Textlinks mit klarem Ankertext auf die Übersichtseite zu allen Stränden Sardiniens, oder auf die Sardinien-Urlaubsseite mit den Top-Angeboten. Weiters bieten wir einen CTA-Button an, für mehr Informationen zum Sardinien Urlaub.
Die Platzierung interner Links sollte immer Sinn ergeben. Wie im obigen Beispiel macht es Sinn, von einem Informations-Beitrag auf die nächsthöhere Seite zu verweisen – und dies möglichst am Anfang der Seite.
Die ersten beiden Links einer Seite sind die wichtigsten und bekommen das größte Gewicht laut PageRank übertragen.
Damit du die Nutzerfreundlichkeit erhöhst, verlinkst du relevante Themen und Seiten mit den richtigen Ankertexten. Versuche dabei, den Link zu setzen, wenn das jeweilige Thema das erste Mal auf der Seite erwähnt wird.
Nutze auch die Macht der CTA-Buttons, um deine Nutzer zum Handeln aufzufordern. Deine CTR (click through rate) wird sich erhöhen. Ein Tipp: Schließe jeden deiner Beiträge und Artikel mit einem CTA-Button ab. Gib dem Nutzer am Ende der Seite die Möglichkeit zum Handeln.
Berücksichtigt man diese Punkte und sieht man sich funktionierende Beispiele an, erkennt man, wie praktisch und nutzerfreundlich diese internen Verlinkungen aufgebaut sind. Aber wie kannst du dies nun für deine eigene Webseite nutzen und umsetzen?
Wir nehmen an, wir haben ein bestimmtes Thema wie interne Verlinkung, zu dem wir einen Beitrag verfassen. Dieser Beitrag behandelt alle Themen zu interner Verlinkung. Es gibt aber nun Bereiche wie z. B. Backlinks, die noch mehr Details benötigen, aber auf dieser Seite den Rahmen sprengen würden.
Zudem ist „Backlinks“ ein Begriff (Keyword oder Keywordphrase) mit hohem Suchvolumen, zu dem man daher mit einem eigenen Beitrag in die Tiefe gehen kann. So entstehen Content Cluster. D. h. mit unserem Beitrag zu interner Verlinkung haben wir mit dem Beitrag zu Backlinks schon einen internen Link, auf den wir hin- und auch zurückverweisen.
Nachdem der Beitrag interne Verlinkung live ist, solltest du unbedingt von anderen Beiträgen, die in diesem Content Cluster relevant sind oder thematisch dazu passen, verweisen. D.h. du gehst in die jeweilige Blog-Kategorie und setzt von anderen relevanten Beiträgen einen Link auf den neuen Beitrag zur internen Verlinkung. Beachte dabei die Ankertexte und Varianz.
Vorteil: schnellere Indexierung, mehr Kompetenz zum Thema, praktisch für Nutzer und Google.
Wenn du eine Seite mit hunderten oder tausenden Blog-Beiträgen hast, bietet sich folgende Suche an, um schnellstmöglich die Top-Beiträge zu deinem Beitragsthema zu finden. Geh auf die Google Seite und gib folgendes in das Suchfeld ein:
site:www.domain.de “Keyword zum Beitragsthema”
Google sucht dir alle Beiträge und Seiten auf deiner Webseite, nach Ranking geordnet, die genau die Phrase “Keyword zum Beitragsthema” enthalten. So kannst du dir die ersten 10 bis 20 Resultate vornehmen und deinen internen Link einbauen.
Das Tolle ist: Du verweist von Seiten, die vermutlich bereits ein gutes Ranking, hohen PageRank haben.

Je größer eine Webseite wird, desto schwieriger wird es, alle sinnvollen internen Links manuell zu setzen. Genau hier kommen Vektor-Embeddings ins Spiel.
Vereinfacht gesagt wird jeder Inhalt (Seite, Absatz, H2-Block) in einen Vektor im semantischen Raum übersetzt. Inhalte, die inhaltlich stark zusammengehören, liegen im selben „Cluster“ – auch dann, wenn sie nicht exakt dieselben Keywords verwenden.
Ein typischer Workflow:
So findest du auch ältere Beiträge, die perfekt zum neuen Content passen – und baust ein internes Netz auf, das viel näher am tatsächlichen Nutzerbedürfnis liegt als reine Keyword-Verlinkung.
Für große Blogs, Magazine oder Shops ist das der nächste logische Schritt: Interne Verlinkung wird von einem manuellen SEO-Task zu einem datengetriebenen, AI-unterstützten Prozess.
Wie dir vermutlich selbst schon aufgefallen ist, erscheint bei fast jeder zweiten oder dritten Suchanfrage ein Top-Ergebnis von wikipedia.org. Das ist kein Zufall! Die Enzyklopädie bietet teils sehr guten Content, keine Werbung und verlinkt jedes Keyword, für das es einen Eintrag gibt, ohne Ausnahme. Die interne Verlinkung von Wikipedia ist ein Meisterwerk.
Aus heutiger SEO Sicht ist diese Form der internen Verlinkung äußerst effektiv. Aber viel mehr noch: Sie ist unglaublich nutzerorientiert und praktisch. Will man über einen bestimmten Begriff mehr erfahren, ist die Seite verlinkt. Durch diese Struktur kann der Nutzer ein unglaubliches Wissen zu Themen aufbauen und in die Tiefe gelangen.
Da auch Google stets bestrebt ist, nutzerorientierte Resultate vorzuschlagen, ergibt sich mit der Link-Struktur Wikipedias eine Symbiose.

Damit du bei der internen Verlinkung die Übersicht behältst, raten wir dir, die Arbeit in einer Excel-Tabelle festzuhalten. Besonders auch bei der Erstellung der internen Links Strategie hilft dir diese Tabelle, einen ersten Überblick zu erhalten.
Du siehst, welche Themen bereits existieren, welche fehlen und welche du im Zuge der Optimierung ergänzen wirst. Notiere dabei deine Ankertexte und darauf verweisende Seiten, vor allem auch, wenn du Anpassungen vornimmst. So behält dein gesamtes Team den Überblick und der Einstieg für Neuzugänge wird somit erleichtert.
Auch eine Mindmap kann hilfreich sein, um die interne Linkstruktur bei Themen-Cluster darzustellen.

Wie du nun bereits weißt, befinden sich interne Links auf derselben Domain, verbessern deine interne Vernetzung der Seiten und haben eine positive Auswirkung auf SEO-Rankings und Nutzerfreundlichkeit.
Inwieweit deine Webseite auch von externen Links und Backlinks profitieren kann, sehen wir uns jetzt im Schnelldurchlauf an.
Externe Links sind Hyperlinks, die von deiner Webseite auf eine andere Domain verweisen. Das klingt jetzt aufs Erste kontraintuitiv, seine Nutzer von der eigenen Seite weg auf eine andere Domain zu lotsen. Die richtigen externen Links haben aber einige Vorteile:
Als Tipp, lass den externen Link in einem neuen Tab oder neuen Fenster öffnen, dann bleibt der Nutzer trotzdem auf deiner Seite und kommt schneller zurück.
Backlinks von anderen Domains auf deine Webseite sind essenziell, um an der Spitze von Google zu ranken, ganz besonders in einem umkämpften Markt. Dabei ist es äußerst wichtig, Backlinks von Domains mit einem guten Trust bzw. hohen Authority Score zu bekommen.
Ein gutes Beispiel wäre ein Link von einer Zeitung. Eine Zeitung hat meistens einen hohen Authority Score und Trust. Täglich werden neue Artikel veröffentlicht und viele hunderttausend Menschen befinden sich auf den Seiten.
Versuch, Backlinks von für dich themenrelevanten Seiten zu bekommen. Die Links sollten im besten Fall auf do-follow gesetzt sein. do-follow sagt dem Googlebot, folge dem Link auf diese Seite, dort findest du weitere Kompetenz. Der Link Juice wird an deine Seite weitergeben – bei no-follow wird zwar die Link-Power nicht weitergeben, aber bei vielen Klicks nimmt Google dies dennoch als positives Signal wahr.
Pass auf, möglichst keine Backlinks von toxischen Seiten zu erhalten und führe regelmäßig ein Backlink Audit durch. Software-Anbieter wie Semrush und ahrefs leisten hierzu eine tolle Arbeit.
Suchmaschinen wie Google, aber auch KI-Systeme (AIO, Chatbots, Answer Engines) greifen auf dieselbe Basis zu: strukturierte Inhalte und klar verknüpfte Themen.
Je besser dein Content intern vernetzt ist, desto höher ist die Chance, dass deine Seiten nicht nur in den klassischen SERPs ranken, sondern auch als Quelle in KI-Antworten auftauchen. Interne Verlinkung ist damit ein Baustein von GEO (Generative Engine Optimization):
Das Ziel bleibt gleich: Nutzer schnell und zuverlässig zum besten Inhalt zu führen – egal, ob sie über einen blauen Link, eine AI-Summary oder einen Chatbot einsteigen.
Die interne Verlinkung ist für ein Top Google Ranking ausschlaggebend, aber gleichzeitig auch nur ein Teilbereich – besonders in einem umkämpften Markt. Die Komplexität der internen Verlinkung ergibt sich aus vielen Einzelteile, die bei richtiger Umsetzung tolle Ergebnisse für deine Webseite, Nutzer und Unternehmen erzielen wird.
Interne Verlinkung ist damit nicht nur ein Rankingfaktor, sondern ein strategisches Element im Inbound Marketing, weil sie Nutzer vom ersten Informationsbedürfnis bis zur Conversion begleitet.
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Sein Thema: Google Discover. Ein Kanal, der für viele Unternehmen noch eine „Black Box“ ist, bei gezielter Umsetzung jedoch systematisch Millionen von Klicks liefert.
Die zentrale These des Vortrags war radikal: Google Discover folgt nicht den Regeln der Suche (Search), sondern den Regeln von Social Media. Wer hier gewinnen will, muss aufhören, wie ein technischer SEO zu denken, und anfangen, wie ein Publisher zu agieren.
Hier sind die tiefgehenden Analysen und Strategien aus Björns „Discover at Scale“-Framework.
Björns provokante These „Don’t hire a SEO – hire a Journalist“ fundiert auf der technischen Natur von Google Discover. Während die klassische Google-Suche ein Pull-Kanal ist (Nutzer hat ein Bedürfnis -> sucht -> findet), ist Discover ein Push-Kanal. Der Feed wird basierend auf Interessen kuratiert, ähnlich wie bei TikTok oder Instagram.
Es geht laut Björn um Frequenz: “Wir brauchen umfassende Cluster und täglich Veröffentlichungen über Monate – die ersten Beiträge können erst nach drei Monaten relevant werden, dann beginnen die richtigen Spiele!”
In diesem Umfeld ist die Click-Through-Rate (CTR) das entscheidende Signal für den Algorithmus. Ein technischer SEO optimiert für Crawler; ein Journalist schreibt für menschliche Aufmerksamkeit.
Die Erfolgsformel von Björn lässt sich als „Sexy-Framework“ zusammenfassen, das die psychologische Klick-Barriere senkt:
Der strategische Hebel: Journalistisch aufbereiteter Content wird häufiger von anderen Medien zitiert. Dies generiert natürliche Citations. Für Google ist das ein massives Vertrauenssignal. Discover-Traffic ist somit nicht nur ein Klick-Lieferant, sondern ein Vehikel zum Aufbau von Brand Authority, was wiederum die Rankings in der klassischen Suche stützt. PR und SEO verschmelzen hier.
Im Zeitalter von AI-Content ist E-E-A-T (Experience, Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness) die wichtigste Währung. Google muss verstehen, wer der Absender ist und warum er kompetent ist.
Björn stellte hierzu das Konzept des „Entity Stacking“ vor. Anstatt Content anonym oder unter generischen Firmenprofilen zu veröffentlichen, werden gezielt Autoren-Entitäten aufgebaut. Hinsichtlich Themen und Entitäten gilt es breit zu arbeiten, aber im semantischen Spektrum des Projektes zu bleiben. In seinem konkreten Fall schreibt er für ein Real-Estate Projekt auch über Tiny-Homes, Gartengestaltung und die Terrasse. In seinem Fall hat er keine Kochrezepte veröffentlicht 
Ergänzend dazu spielt die Local Authority eine immense Rolle. Wer täglich relevante Inhalte für eine spezifische Region liefert, wird von Google als lokale Autorität erkannt und im Feed der dort ansässigen Nutzer bevorzugt.
Einer der wertvollsten Growth-Hacks aus dem Vortrag betrifft den Lebenszyklus von Content. Die meisten Marketer betrachten einen Artikel als „abgeschlossen“, sobald er veröffentlicht ist. Das ist Ressourcenverschwendung.
Björns Metapher: „Wir fahren Schlitten, solange der Schnee fällt.“ Das bedeutet: Solange ein Thema relevant ist und auf Discovery Traffic auslüst, wird der Content am Leben erhalten. Die Aviv Group nutzt hierfür eine aggressive Republishing-Strategie:
Björn zeigte Beispiele von Artikeln, die bis zu 22-mal republished wurden. Das Ergebnis ist eine „dramatische Steigerung“ des Traffics: Der Artikel baut über die Zeit immer mehr Signale auf, anstatt jedes Mal bei Null zu beginnen. Für uns als Growth Marketer ist das Effizienz in Reinform: Maximaler Output aus bestehenden Assets.
Für einige Leute im Zuschauerraum verwirrend oder gar verstörend. Aber klar, dies ist eine Kontra-Strategie zum klassischen SEO, wie wir das bisher kannten. Hier ist Björn ganz klar.
Um Discover dominieren zu können, ist Frequenz entscheidend. Die Empfehlung lautete: Mindestens ein Content-Piece pro Tag pro Cluster. Dies ist manuell kaum skalierbar, weshalb Prozesse und KI unverzichtbar sind.

Der Vortrag von Björn Darko war ein Weckruf für die Branche. Google Discover ist kein Zufallsprodukt, sondern ein Kanal, der sich durch klare Prozesse, journalistische Qualität und technisches Entity-Management steuern lässt.
Die Key-Takeaways für unsere Strategien bei Klixpert.io:
Wer tiefer in Björns Denkweise eintauchen möchte, dem empfehle ich seinen Podcast SEOPPRESSO – es gibt genau zu diesem Case auch eine Podcast-Episode.
Folge Björn Darko für Updates auch gern auf Linkedin: Björn Darko
]]>Doch wie misst man Erfolg in einer Welt, in der der Klick vielleicht gar nicht mehr stattfindet? Alexander Holl gab in seinem Vortrag spannende Einblicke, wie man KPIs in dieser neuen Ära sauber aufsetzt.

Bevor man sich auf neue „Fancy Metrics“ stürzt, erinnerte Holl an die zeitlosen Prinzipien von Digital-Analytics-Vordenker Avinash Kaushik. Ein Dashboard oder ein Report ist nur so gut wie die Kennzahlen, die er beinhaltet.
Laut dem gezeigten Slide müssen gute Kennzahlen 5 Kriterien erfüllen:
Mit dem Aufkommen von AI Overviews (Google SGE, ChatGPT Search) reicht der klassische „Sichtbarkeitsindex“ oft nicht mehr aus. Ein neuer Wert betritt die Bühne: Der AI Visibility Score.
Die Herausforderung: Wie bewertet man Sichtbarkeit, wenn die KI die Antwort direkt gibt und der Nutzer gar nicht mehr auf die Webseite klickt? Der AI Visibility Score versucht zu messen, wie oft eine Marke oder ein Inhalt in den generierten Antworten von KI-Modellen als Quelle oder direkte Antwort auftaucht.
Die Bewertung: Holl deutete an, dass man sich genau überlegen muss, wie man diesen Score in bestehende Dashboards integriert. Ist er schon „Uncomplex“ und „Relevant“ genug (siehe Avinashs Kriterien)? Er ist definitiv ein spannender Indikator für die Markenautorität im KI-Zeitalter.
Die wichtigste Erkenntnis des Vortrags war erfrischend simpel: Es muss nicht kompliziert sein.
Oft neigen wir dazu, komplexe Data-Warehouses und überfrachtete Dashboards zu bauen. Doch oft reicht ein einfaches Google Sheet, das sauber gepflegt ist und die richtigen Daten präsentiert.
Wenn man die 5 Kriterien von Avinash befolgt, ist eine einfache Excel-Tabelle wertvoller als das teuerste BI-Tool, das niemand versteht.
Alexander Holl ist Gründer der 121WATT GmbH und ein Veteran im Digital Marketing. Er ist ehemaliger Direktor bei AltaVista und Yahoo und berät heute Unternehmen wie die Deutsche Bahn oder die Allianz. Er verbindet tiefes technisches SEO-Wissen mit strategischer Web-Analyse.
Meine Posts zur SEOkomm 2025
Die SEOkomm und die OMX (Online Experts Days) sind die beiden zentralen Fachkonferenzen der sogenannten „Online Expert Days“ (OXD), die jährlich in Salzburg stattfinden und als führende Weiterbildungsveranstaltung für die digitale Marketingbranche im deutschsprachigen Raum gelten. Die OMX, welche am ersten Tag (27. November 2025) stattfindet, konzentriert sich auf das breite Feld des Online Marketings – inklusive E-Commerce, Social Media, SEA (Search Engine Advertising), B2B Marketing und mehr. Die SEOkomm am darauffolgenden Tag (28. November 2025) legt den Fokus dezidiert auf die Suchmaschinenoptimierung (SEO) und behandelt Themen wie Technical SEO, Content-Strategien, KI im Digital Marketing sowie aktuelle Trends und Tools.
Daniel Kremer hat in seiner Session „Relaunch done right“ gezeigt, warum wir aufhören müssen, stur Excel-Listen abzuhaken und anfangen sollten, wie Ingenieure zu denken. Spoiler: Es geht um Embeddings, Python und die 80/20-Regel.

Fangen wir mit dem Offensichtlichen an, weil es einfach gesagt werden muss: Der Screaming Frog war auf der diesjährigen Konferenz der heimliche Star. Für mich ist das Ding alternativlos. Wenn du Daten brauchst, liefert der Frosch. Punkt. Daniel hat klargestellt, dass er ohne saubere Crawl-Daten gar nicht erst anfängt. Wer hier spart oder auf „All-in-One-Suites“ vertraut, die nur an der Oberfläche kratzen, hat den Kampf schon vor dem Relaunch verloren.
Jetzt wird es spannend für uns Techies. Daniel hat einen Workflow vorgestellt, der weit über „URL A auf URL B matchen“ hinausgeht. Er nutzt Vector Embeddings (z.B. Sentence Transformers*), um Inhalte semantisch zu vergleichen.
Warum ist das genial? Beim Relaunch verändern sich Inhalte oft. Ein simpler Keyword-Abgleich greift zu kurz. Mit Embeddings verwandelst du deinen Content in Vektoren und vergleichst die semantische Nähe zwischen der alten und der neuen Seite.Du kannst nicht einfach den ganzen DOM in den Transformer werfen und auf Magie hoffen. Wie du den Text zerlegst, entscheidet über die Qualität deiner Matches. Über eine detailliert Chunking-Strategie gab Daniel leider keine Auskunft.
Um diese Vektoren dann auch performant durchsuchbar zu machen, kam der Faiss-Index zur Sprache. Wer schon mal Millionen von Datenpunkten vergleichen musste, weiß: Ohne effiziente Vektorsuche wartest du bis zum nächsten Google Core Update auf dein Ergebnis.
Das Herzstück für diese Berechnungen? Google Colab. Hier bin ich voll bei Daniel: Wer sich noch nicht in Colab eingegroovt hat, sollte das dringend nachholen. Ja, es ist technisch. Ja, du musst vielleicht ein paar Zeilen Python verstehen. Aber es gibt dir die Power, Datenanalysen zu fahren, von denen Excel-User nur träumen.
Jep … das haben wir in diesem Jahr bei der Migration eines Shops von WordPress auf Shopify ganz ähnlich gehandhabt. Der Case war zwar nicht derart groß wie hier im Track präsentiert, aber das Ergebnis zeigt uns, dass wir nahezu alles richtig gemacht haben. Ein ähnlicher Ansatz, das eine oder andere Tool etwas anders genutzt, aber das Ergebnis ist dasselbe. Na ja … da merkt man, dass die Tiroler und bayerische Denkweise nicht allzu weit auseinanderliegen.
Ein Konzept, das ich zu 100 % unterschreibe: Ein schwacher Q-Wert (Quality Value) einzelner Seiten zieht deine gesamte Domain runter. Google bewertet die Gesamtqualität. Wenn du beim Relaunch Müll mitschleppst, „weil wir das schon immer so hatten“, schadest du der Performance der gesamten Seite.
Daniel’s Ansatz:
Und hier kommt mein Lieblings-Takeaway der Session: 80% richtig zu machen, reicht oft aus. Niemand schafft die 100%. Der Versuch, die perfekte Migration hinzulegen, führt oft nur zu Analysis Paralysis. Ship it, miss die Daten, iteriere. Das ist genau das Mindset, das wir im Growth Marketing und in der Softwareentwicklung brauchen. Perfection is the enemy of done.

Relaunches müssen nicht wehtun, wenn man die richtigen Tools und das richtige Mindset mitbringt. Die Kombination aus soliden Daten (Screaming Frog), moderner AI-Technologie (Embeddings/Faiss) und einer pragmatischen Strategie (80/20) ist der Weg nach vorne. Wer heute noch Relaunches ohne Python und Vektoren plant, fährt mit der Kutsche auf der Autobahn.
Damit du direkt in die Umsetzung kommst, hier die Tools, die in Daniels Session und meinem Recap eine Rolle spielten:
Daniel ist Gründer & SEO-Experte bei ONE Beyond Search. Seit 2016 baut er skalierbare SEO-Strategien, bei denen Technik und Strategie Hand in Hand gehen. Was mir an Daniel gefällt: Er redet nicht nur über AI, er nutzt sie, um Workflows fundamental zu verändern. Sein Fokus liegt darauf, durch Daten und KI Raum für echtes strategisches Denken zu schaffen.
*Es wurden die Embeddings von OpenAI und anderen im Track erwähnt, ich persönlich bin aber ein Fan von Sentence Transformers fürs Embedding.
Meine Posts zur SEOkomm 2025
Die SEOkomm und die OMX (Online Experts Days) sind die beiden zentralen Fachkonferenzen der sogenannten „Online Expert Days“ (OXD), die jährlich in Salzburg stattfinden und als führende Weiterbildungsveranstaltung für die digitale Marketingbranche im deutschsprachigen Raum gelten. Die OMX, welche am ersten Tag (27. November 2025) stattfindet, konzentriert sich auf das breite Feld des Online Marketings – inklusive E-Commerce, Social Media, SEA (Search Engine Advertising), B2B Marketing und mehr. Die SEOkomm am darauffolgenden Tag (28. November 2025) legt den Fokus dezidiert auf die Suchmaschinenoptimierung (SEO) und behandelt Themen wie Technical SEO, Content-Strategien, KI im Digital Marketing sowie aktuelle Trends und Tools.
Christiane „Chrissy“ Kunisch von ONE Beyond Search hat in ihrem Track „Browser-Based SEO – die besten Chrome DevTools Hacks“ gezeigt, warum wir aufhören müssen, SEO nur an der Oberfläche zu betreiben. Wer Wachstum will, muss verstehen, was im Hintergrund passiert. Keine Vanity Metrics, sondern harte technische Realität direkt im Browser.
Hier sind die Key-Takeaways aus der Session – gefiltert durch meine Tech-Brille.
Vergiss „Quelltext anzeigen“. Das ist statisch. Chrissy hat klar gemacht: Die Magie passiert im DOM (Document Object Model). Hier siehst du, was der User wirklich sieht und wie JavaScript die Seite manipuliert, nachdem der Server geantwortet hat.
Das war der Part, der mein „Agentic AI“-Herz höher schlagen ließ. Der Network Tab ist nicht nur zum Debuggen von Ladezeiten da, sondern ein astreines Spionage-Tool.
Performance ist kein „Nice-to-have“, es ist ein Ranking-Faktor* und Conversion-Treiber. Chrissys Blick auf die Coverage war ein wichtiger Reminder: Wieviel JavaScript und CSS laden wir eigentlich, das gar nicht genutzt wird? Unused Code ist Ballast. Weg damit.
Spannend für die Zukunft: ChromeDev MCPs. Das geht in Richtung Agentic Workflow. Model Context Protocols helfen uns beim Debuggen und verbinden LLMs besser mit unseren Dev-Umgebungen. Wer hier am Ball bleibt, automatisiert seine Fehlersuche bald komplett.
Guter Input, der Altbekanntes neu framet. Als Entwickler ist die Konsole mein zweites Wohnzimmer. Aus SEO-Sicht ist es aber genau das Werkzeug, das den Unterschied zwischen „raten“ und „wissen“ macht.
Chrissy hat eindrucksvoll gezeigt: Du brauchst nicht für alles ein teures SaaS-Tool. Die mächtigsten Waffen liefert der Browser frei Haus. Wer technische SEO-Probleme lösen will, muss lernen, wie ein Browser zu denken.
Hier ein kurzer Abriss der Tools und Features, die in der Session relevant waren:
⋮ -> More Tools -> Coverage).Christiane „Chrissy“ Kunisch ist Co-Gründerin & Managing Director von ONE Beyond Search. Mit über zehn Jahren Erfahrung auf Agenturseite hat sie alles gesehen. Ihr Sweetspot ist Tech SEO: Sie löst technische Knoten, wo andere aufgeben. Als ehemaliger SEO-Lead weiß sie genau, wie man komplexe technische Sachverhalte so übersetzt, dass sie strategisch nutzbar werden. Chrissy steht für Pragmatismus statt Theorie – ihre Strategien funktionieren nicht nur auf Folien, sondern im Live-Betrieb.
* Man mag meinen, das stimmt nicht, aber am Ende geht es um Speed: Die User wollen schnelle Ergebnisse. Die Core Web Vitals sind wichtig – vielleicht nicht überlebenswichtig – aber sie helfen dem Nutzer, die Seite so zu nutzen, wie es sich gehört.
Meine Posts zur SEOkomm 2025
Die SEOkomm und die OMX (Online Experts Days) sind die beiden zentralen Fachkonferenzen der sogenannten „Online Expert Days“ (OXD), die jährlich in Salzburg stattfinden und als führende Weiterbildungsveranstaltung für die digitale Marketingbranche im deutschsprachigen Raum gelten. Die OMX, welche am ersten Tag (27. November 2025) stattfindet, konzentriert sich auf das breite Feld des Online Marketings – inklusive E-Commerce, Social Media, SEA (Search Engine Advertising), B2B Marketing und mehr. Die SEOkomm am darauffolgenden Tag (28. November 2025) legt den Fokus dezidiert auf die Suchmaschinenoptimierung (SEO) und behandelt Themen wie Technical SEO, Content-Strategien, KI im Digital Marketing sowie aktuelle Trends und Tools.
Aber was bringt Linkbuilding wirklich, und wie kommt man zu einem Linkprofil, das dich von deinen Mitbewerbern abhebt? Wir verraten dir in diesem Beitrag alles Wissenswerte rund um den Linkaufbau und zeigen dir, wie du 9 häufige Fehler beim Linkbuilding vermeiden kannst.
Bevor man im Linkbuilding wirklich reüssieren kann, muss man sich erst einmal den Basics widmen. So sollte man vorab wissen, wie ein Link überhaupt funktioniert, welche Backlinks zur eigenen Seite sich positiv auf das Suchmaschinenranking auswirken, und welche Backlinks dir sogar schaden können.
Linkbuilding ist wichtig, damit die eigene Website bei Google und anderen Suchmaschinen möglichst weit oben in den Suchergebnissen ausgespielt wird. Denn mit guten Backlinks von vertrauenswürdigen Quellseiten zeigst du Google, dass man auf deinem Spezialgebiet um deine Seite nicht herumkommt.
Das Linkprofil – gewissermaßen dein persönliches Portfolio an Backlinks und externen Links – ist ausschlaggebend für diesen Trust, den Sie bei Google gewinnen oder auch einbüßen können. Auf jeden Fall aber zählen Backlinks zu den wichtigsten Rankingfaktoren, sodass man sich bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO) unbedingt auch eine funktionierende Linkbuilding-Strategie erarbeiten sollte!
Der Aufbau von Links ist in den meisten Fällen sehr ähnlich. Am besten aber sieht man sich dazu ein Beispiel einmal näher an.
Siehst du das unterstrichene Wort „Suchmaschinenoptimierung“ im vorherigen Abschnitt? Meist optisch hervorgehoben, erkennt man schnell, wo ein Link eingebaut ist. Seinen sichtbaren Teil nennt man auch Ankertext: Er gibt dir (und auch Google!) einen Hinweis darauf, was dich nach dem Klick auf den Link erwartet.
Auf dem Ankertext liegt der eigentliche Hyperlink – der eingebundene Verweis auf eine andere Seite, dessen Linkstruktur in unserem Beispiel so aussieht: <a href="https://klixpert-io.s2.klixpert.dev/wp/wissen/seo/suchmaschinenoptimierung-2022-googles-liebling-werden/">Suchmaschinenoptimierung
Wenn du in WordPress oder einem anderen CMS einen Link einbaust, wird automatisch ein solcher Code erstellt und an der entsprechenden Stelle auf deiner Seite hinterlegt. Neben der URL der Zielseite erkennst du hier auch den verwendeten Ankertext (auch Linktext genannt) und, falls vorhanden, weitere Linkattribute.
Mit Linkattributen wie „sponsored” (bezahlter Link), „ugc” (user-generated content) oder „nofollow” bzw. „dofollow” kannst du Google zusätzliche Informationen über einen Link oder die verlinkte Seite mitteilen.
Backlinks funktionieren wie Empfehlungen: Der Webmaster einer Seite platziert einen externen Link hin zu deiner Seite und spricht dir dadurch gewissermaßen sein Vertrauen aus. Je glaubwürdiger und stärker die Linkquelle (man achtet hier auf die sogenannte Domain Authority und Pagerank), desto mehr profitierst auch du von einem Backlink auf deine Seite.
Hast auch du diesen einen Freund, mit dem zwar jedes Abendessen wie im Flug vergeht, der von Essen aber rein gar nichts versteht? Was hältst du nun aber davon, wenn dir dieser eine Freund ein Restaurant empfiehlt? Reservierst du schnurstracks einen Termin? Nein – Du wirst dir den Namen des Restaurants zwar merken, aber nur, um einen möglichst weiten Bogen darum zu machen.
So ähnlich verhält es sich mit Linkquellen. Während hochwertige Backlinks von anderen Websites für bessere Rankings sorgen können, sind bestimmte Backlinks in deinem Backlinkprofil möglicherweise auch schädlich. Das können Verweise aus Linkfarmen oder von toxischen Domains sein, aber auch ein Linkkauf oder ein Linktausch kann zu einer Abstrafung von Google führen. Bei der Planung deines Linkaufbaus solltest du also unbedingt berücksichtigen, von wem du gerne einen Link auf eine eigene Webseite bekommen würdest.
Prinzipiell kann man sich das Internet als ein Netz an Trinkwasserleitungen vorstellen. Jede Domain möchte so viel an reinem Trinkwasser im Reservoir haben wie möglich, Verunreinigungen aber tunlichst vermeiden. Nur dass es im Linkbuilding nicht um Trinkwasser geht, sondern eben um Linkjuice – Energie, die über Links von einer Seite auf die andere übertragen werden kann.

Sobald erst einmal verinnerlicht wurde, worauf es bei einem Backlink ankommt, will man natürlich gleich mit dem Linkbuilding loslegen. Davor aber lohnt es ich, die folgenden 9 häufigen Fehler im Linkaufbau zu kennen, um sie beim eigenen Linkbuilding vermeiden zu können.
Ein Backlink soll einerseits deinen Trust erhöhen, andererseits aber auch für Traffic auf deiner Website sorgen. Ein schwacher Backlink von einer Seite mit wenig Traffic kann in den meisten Fällen auch nur wenig Link Juice weitergeben. Trotzdem ist er oft mit Aufwand verbunden, der andernorts vielleicht besser investiert wäre.
Google bewertet nicht nur deine Seite, sondern auch ihre „Nachbarschaft”, also Seiten, die in einer Beziehung mit dir stehen. Und weil es für Google wenig logisch ist, dass dein Blumenladen massenweise Backlinks von Finanzdienstleistern bekommt, ergeben Links von Seiten ohne Themenrelevanz wenig Sinn. Sie können dir sogar schaden.
Bemüh dich deshalb eher um Backlinks, die du etwa von einschlägigen Bloggern oder über Gastbeiträge in Fachzeitschriften bekommst. Die Anzahl der Backlinks steigt dabei zwar vielleicht nicht ganz so schnell – dafür sind aber die richtigen dabei!
Vergiss nicht deine lokale Präsenz. Damit sind etwa Branchenbücher gemeint, auf denen du dein Unternehmen kostenlos oder günstig präsentieren kannst – wichtig für Local SEO! Plattformen, auf denen du auf jeden Fall vertreten sein solltest, sind z. B. Google My Business, Apple Maps und Bing Places: allesamt kostenlos!
Backlinks von schlechten, gar toxischen Quellen können sich negativ auf dein Link-Profil auswirken. Wäge deshalb ab, ob dir ein Link nützt oder eher schadet, und entferne schädliche Links regelmäßig. Hierzu hält Google Tools bereit, um Backlinks aus deinem Linkprofil zu entfernen.
Backlinks zu kaufen ist ein riskantes Unterfangen. Wenn man nicht genau weiß, was man tut, ist das Risiko groß, von Google abgestraft zu werden. Auf jeden Fall aber sollte man nicht auf unseriöse Linkbroker und Agenturen hereinfallen. Allzu oft entdeckt der Google Algorithmus solche Systeme und reagiert darauf.
Vor allem seit dem Penguin Update von Google erkennt die Suchmaschine unlautere Linkbuilding-Methoden schnell und reagiert entsprechend streng. Für ein gutes Ranking in den SERPs solltest du stattdessen auf ein natürliches Linkprofil achten – natürliche Backlinks von anderen Webseiten sind deshalb der way to go.
Vermeide nichtssagende Ankertexte wie „Mehr erfahren“ oder „Weiterlesen“ – Google wird Probleme damit haben, den Text zu interpretieren und in eine Beziehung mit dir zu bringen. Gleichzeitig aber solltest du auch keine Money Keywords verlinken.
Du hast dir Gedanken zum perfekten Ankertext gemacht? Dann solltest du ihn dennoch nicht überstrapazieren. Achte vielmehr auf eine Varianz in den Ankertexten, um Google die Interpretation zu erleichtern.
Die Wahl des Ankertextes hast du nicht immer selbst in der Hand. Bei einer redaktionellen Veröffentlichung etwa kann es passieren, dass der Link für dich ungünstig platziert wird. Hier hilft Nachfragen!
Gerade bei neuen Websites ist es wichtig, zuerst onpage alle Vorkehrungen zu treffen, damit dein Linkbuilding auch seine volle Wirkung entfalten kann. Bevor du dich also allzu sehr mit eingehenden Links beschäftigen, solltest du dich beim Content Marketing auf die Basics konzentrieren.
Sind alle relevanten Seiten ausgereift, und hast du eine funktionierende interne Verlinkung? Ist die Infografik schon fertig, die du für deine Landingpage unbedingt noch brauchst? Erst wenn du solche Fragen zum Großteil mit „ja“ beantworten kannst, solltest du mehr Aufwand in detaillierteres Linkbuilding investieren.
Backlink-Building muss nicht zwingend mit großem Aufwand und entsprechenden Kosten verbunden sein. Lass günstige Möglichkeiten zum Aufbauen von Backlinks nicht ungenutzt – z. B. indem du nach Erwähnungen deines Unternehmens suchst und dort um einen Backlink bittest.
Auch Erwähnungen auf Social Media zahlen sich beim Backlinkaufbau aus. Obwohl du in vielen Fällen nur Nofollow-Links erntest, werden sie doch als Signal gewertet, dass deine Seite im Gespräch ist. Deshalb lohnt es sich, gute Inhalte nicht nur selbst zu posten, sondern auch Onpage-Nutzer mit Social Media Buttons dazu anzuregen, bestimmte Unterseiten zu teilen und damit neue Backlinks zu generieren.
Pfleg dein Link-Profil regelmäßig! Analysiere, welche Links du gewonnen oder vielleicht auch wieder verloren hast, und welche Auswirkungen das auf deine Website hat.
Wenn du Parameter wie deine Linkpopularität und deine Domainpopularität (die Anzahl an Domains, die auf dich verlinkt haben) im Auge behältst, kannst du deine Linkbuilding-Strategie immer wieder optimieren und Ressourcen zielgerichtet einsetzen.
Linkbuilding funktioniert über langfristige Beziehungen und Kontakte. Aber auch wenn das Aufbauen von Backlinks Zeit in Anspruch nimmt und nicht von heute auf morgen funktioniert, so hast du doch auch einige schnelle und vor allem kostenlose Methoden für den Backlink-Aufbau zur Verfügung.
Wenn du ihn richtig anlegst, kann schon der Start ins Linkbuilding große Wirkung zeigen. Und obwohl einige Fehlversuche unvermeidlich sind und Gold Nuggets im Backlink Building erst gefunden werden wollen: Über ein ständiges Learning, Analysieren und Anpassen kommst du Schritt für Schritt zu einer Linkbuilding-Strategie, die dich ganz nach vorne bringt!
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]]>Das Backlink-Aufbauen ist eine grundlegende Maßnahme im Online Marketing, um das Ranking deiner Website zu beeinflussen. Grob gesagt geht es dabei um Links, die von fremden Domains auf deine Seite verweisen. Ist dein Backlink-Profil gepflegt, signalisierst du, dass deine Seite auch für andere Nutzer relevant ist.
So weit, so theoretisch. Nur: Wie kann ich Backlinks aufbauen, und kommt es nur auf die Menge der Backlinks an? In diesem Beitrag klären wir grundlegende Fragen zum Aufbau von Backlinks und werfen einen Blick auf bewährte Methoden wie auch auf häufige Fehler im Linkaufbau.
Was genau ist überhaupt ein Backlink? Das kommt auf den Blickwinkel an, von dem aus man den Link betrachtet. Grundsätzlich aber verweist ein Backlink von einer Domain auf eine andere.
Wenn du einen Link von einem anderen Webseitenbetreiber erhältst, hast du einen Backlink für dich gewonnen. Bist du es aber, der von deiner eigenen Website aus auf eine andere Seite verweist, dann hast du einen externen Link gesetzt (der wiederum ein Backlink ist für jene Seite, die du verlinkst).
Ein Backlink besteht – wie andere Links auch – aus einem Ankertext, auf dem ein Hyperlink liegt. Dieser hat ein bestimmtes Linkziel: Er verweist von der Quelldomain auf eine andere Website. Aber Achtung: Auch Bilder etwa können verlinkt werden, z. B. ein Logo oder Infografiken.
Du siehst schon – im Linkbuilding wird auf einen speziellen, oft recht technischen Wortschatz zurückgegriffen. Die wichtigsten davon wollen wir deshalb im nächsten Kapitel kurz erklären.
Beim Linkaufbau greift man auf ein bestimmtes Repertoire an Begriffen zurück, die sich nur zum Teil von selbst erklären. Hier besprechen wir deshalb jene Begriffe, die dir im Aufbau von Backlinks am häufigsten begegnen werden.
Immer wieder kommt die Frage auf, wie wichtig Backlinks für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) tatsächlich sind.
Auch wenn es immer wieder Änderungen an der Gewichtung gibt, die Google für das Linkprofil vornimmt: Um Backlinks kommen professionelle SEOs kaum herum. Das zeigt einerseits das Prinzip, nach dem Backlinks funktionieren. Aber auch Google selbst gibt klare Hinweise dazu, was der Suchmaschinengigant von Backlinks hält.
Google legt Wert auf Backlinks. Gute Backlinks aufzubauen ist nämlich der Beweis dafür, dass deine Seite relevant und aktiver Teil des Internets ist. Dabei geht es aber weniger um Masse als um Qualität. Denn das Umfeld deiner Website wird mitbeurteilt.
Außerdem definiert Google in der Dokumentation zur Google Suche einige verbotene Praktiken, etwa das Kaufen von Links oder der gegenseitige Linktausch mit anderen Seiten.
Wenn man verstehen will, wie ein Backlink funktioniert, darf man nicht nur den einzelnen Verweis betrachten. Denn wie wir schon bei der Definition eines Backlinks gesehen haben, kommt es immer auf die Betrachtungsweise an und auf das Umfeld, in das ein Link eingebettet ist.
Stellen wir uns das Linkgeflecht im Internet deshalb vor als ein Netz von Trinkwasserleitungen – nur dass wir hier nicht von Wasser, sondern von Link Juice sprechen.

Jeder Wasserspeicher stellt dabei eine Domain dar, die über Leitungen mit anderen Domains verbunden ist. Je höher dabei die Domain Authority ist, desto größer der Wasserspeicher, den die Domain zum Verteilen zur Verfügung hat. Beispiele für Domains, die viel Link Juice zu vergeben haben, sind etwa Seiten von Regierungen oder renommierten Wissenschaftsportalen.
Auch deine Website ist an dieses Netzwerk angeschlossen, indem Backlinks von verschiedenen Domains auf dich verweisen. Gleichzeitig verlinkst du aber auch von der eigenen Seite aus auf andere.
Nun stellt sich die Frage, worum es im ganzen Modell überhaupt geht. Soll der eigene Wasserspeicher möglichst voll werden, indem zahlreiche Backlinks auf deine Domain verweisen? Früher vielleicht, heute aber nur mehr bedingt.
Google möchte dafür sorgen, dass das metaphorische Wasser im Kanalsystem (oder eben der Link Juice) immer in Bewegung bleibt – es geht sozusagen um die Wasserqualität. Deshalb ist es auch ein Trugschluss zu glauben, dass man auf keinen Fall externe Links auf der eigenen Seite platzieren soll. Denk an das Leitungssystem – der Speicher würde voll, das Wasser darin wäre nicht mehr in Bewegung und bald schon schal.
Vielmehr gilt es, mit dem zur Verfügung stehenden Wasser so zu haushalten, dass durch kontrollierten Zu- und Abfluss stets Trinkwasser in bester Qualität vorhanden ist. Dieses Vorgehen wird auch von Google belohnt, und zwar durch ein gutes Ranking.
Immer wieder stößt man auf die Begriffe „dofollow“ und „nofollow“ – nur was bedeuten sie?
Wir haben es schon angesprochen – Webmaster haben die Möglichkeit, Google mehr zu ihren Link mitzuteilen als nur die Zielseite. Vertraut man einer Quelle beispielsweise nicht unbedingt, kann man den Link auf „nofollow” setzen (das funktioniert in WordPress und den meisten gängigen CMS). Du distanzierst dich von der Seite, auf die du verlinkst, und gibst nur bedingt Link Juice weiter, indem du gewissermaßen ein Ventil schließt.
Standardmäßig sind in den meisten CMS externe Links auf „dofollow“ gesetzt. Das bedeutet, dass der Google Crawler dem Verweis folgt und die Zieldomain ebenfalls mit dir in Verbindung bringt. Denn Google beurteilt, in welcher „Gesellschaft“ sich deine Seite befindet.
Lange ging man davon aus, dass ein Nofollow-Link für die eigene Website wertlos ist – nur stimmt das so nicht. Gerade auf Social Media wie LinkedIn werden Links häufig auf „nofollow“ gestellt. Dennoch wertet Google sie als Signal, dass deine Seite aktiv und relevant ist.
Mit Link-Attributen kann man Suchmaschinen Details über einen gesetzten Link mitteilen. Wir haben bereits über „dofollow“ und „nofollow“ gesprochen. Daneben gibt es aber noch weitere Attribute, die du deinen Links nötigenfalls hinzufügen kannst.
Nicht jeder Backlink wirkt sich in deinem Link-Profil gleich aus. Vielmehr entscheidet die Qualität der Backlinks darüber, ob du von ihnen profitierst oder gar eine Abstrafung riskierst.
Starke Backlinks sind jene, die du von einer Seite mit hoher Autorität und Linkpopularität bekommst. Außerdem sollten gute Backlinks aus Bereichen kommen, die für dich themenrelevant sind.
Schlechte, gar toxische Backlinks solltest du hingegen meiden. Sogenannte Linkfarmen etwa – Seiten, die massenhaft auf andere Seiten verlinken – sieht Google nämlich ebenso streng wie den Linkkauf. Solche Taktiken in der Linkbuilding-Strategie zu verwenden, kann sogar eine Abstrafung der eigenen Seite zur Folge haben. Auch Rückverweise von einer anderen Website ohne Themenrelevanz bringen dich wenig weiter. Es ist also sehr wichtig Linkbuilding Fehler zu vermeiden.
Backlinks wirken nicht unmittelbar. Es dauert, bis Google neue Backlinks erkannt und bewertet hat. Deshalb kann es mitunter mehrere Wochen dauern, bis du Änderungen an Ihrem Google Ranking bemerken kannst.
Gerade hier liegt die Gefahr, allzu schnell aufzugeben. Backlinks aufzubauen ist kein Sprint, sondern ein Marathon – genauso wie interne Verlinkungen oder andere Bereiche aus dem Content Marketing. Wichtig ist es, Maßnahmen zu dokumentieren und in regelmäßigen Abständen zu bewerten, welche Wirkung sie haben. So kann die eigene Linkbuilding-Strategie flexibel angepasst, Funktionierendes fortgesetzt und Nicht-Funktionierendes verworfen werden.
Backlinks aufzubauen funktioniert auch kostenlos. Die indirekten Kosten, die für den internen Aufwand anfallen, bestehen zwar weiterhin. Zusätzliche Kosten lassen sich in der Folge durch die richtigen Tipps und Tricks zu weiten Teilen aber vermeiden. In Hinblick auf solche Folgekosten ist außerdem zu beachten, dass Google den Kauf von Backlinks abstrafen kann.
In den kommenden Kapiteln widmen wir uns deshalb 7 kostenlosen Methoden, um Backlinks zu generieren.
Ein erster Schritt, um Backlinks für das eigene Unternehmen aufzubauen, ist das Ansteuern von Branchenportalen, Branchenbüchern und Unternehmensverzeichnissen. So wirst du nicht nur leichter von potenziellen Kunden gefunden, die nach – sagen wir – einem Detailhändler für Tierfutter suchen.
Neben nützlichen Infos wie dem Standort, den Öffnungszeiten oder Kontaktmöglichkeiten kannst du hier direkt einen Link hin zu deiner Website platzieren. Das Tolle daran: Der Vorgang lässt sich wiederholen! Erstelle Einträge in für dich relevanten Branchenportalen und vergiss nicht, dir quasi selbst einen Backlink zu geben. Einige wichtige Firmenbücher sind
Herausragender Content auf der eigenen Website soll begeistern. Diese Begeisterung kann sich in mehr Klicks, Interaktionen oder einer längeren Verweildauer zeigen. Wenn du bestimmte Inhalte aber kostenlos zur Verfügung stellst, kannst du auch Backlinks damit erzielen.
Solche linkable Assets können ganz unterschiedlich sein, je nachdem, womit sich dein Unternehmen beschäftigt. Aber egal ob Whitepaper, Studie oder Infografik – der Content sollte etwas bieten, das nur du liefern kannst. Bitte im Gegenzug um einen Backlink und schau regelmäßig nach, ob auf deine Inhalte zurückgegriffen wird.
Wir haben es schon angesprochen: Social Signals sind vielleicht nicht die erste Wahl, wenn es um das Aufbauen von Backlinks geht, weil man oft nur Nofollow-Links bekommt. Dennoch wertet Google Backlinks von sozialen Medien als positives Signal – dein Unternehmen ist im Gespräch und im besten Fall aktiver Diskursteilnehmer.
Das kannst du auch erreichen, indem du Social Buttons bei deinem Content hinzufügen. Damit erleichterst du es Nutzern, Beiträge zu sharen. Und je mehr private Personen Ihren Content teilen, desto besser!
Besonders vor einigen Jahren haben es sich viele SEOs zur Aufgabe gemacht, möglichst viele Kommentare in Foren zu streuen, in denen sie Links hin zur eigenen Seite unterbringen. Nur: Betreiber von Foren haben diese Taktik längst erkannt, sodass das systematische Link-Spaming in den Beiträgen nicht lange unentdeckt bleibt.
Trotzdem kannst du diese Möglichkeit, Backlinks aufzubauen, für dich nutzen. Achte aber darauf, nicht wahllos Links zu platzieren, sondern auch einen Nutzen für andere Leser zu liefern. Gib mehrere Antworten zu verschiedenen Problemstellungen, und platziere nach ein paar Beiträgen an passender Stelle einen Link.
Gastartikel mit entsprechenden Links zu deiner Website sind eine bewährte Methode, um Backlinks zu generieren. Indem du branchenspezifische Websites recherchierst, die hochwertigen Content von Gastautoren akzeptieren, steigerst du außerdem deine Markenbekanntheit.
Qualität ist hier das Um und Auf. Immerhin willst du durch gute Inhalte in deinen Gastbeiträgen beweisen, dass du Experte auf deinem Gebiet bist und es verdient hast, dass man auf dich hört.
Auch durch Kooperationen mit Bloggern und Influencern kannst du an Backlinks und an Reichweite gewinnen. Hier gibt es unterschiedliche Wege, wie so eine Zusammenarbeit aussehen kann.
Beispielsweise kann ein Food-Blogger auf dein Restaurant aufmerksam gemacht werden, sich durch deine Speisekarte durchprobieren und die gewonnen Eindrücke im Blog und auf Social Media festhalten – natürlich samt Link zu deinem Unternehmen.
Mit Outreach PR kannst du dein Unternehmen in den Fokus von Journalisten und anderen Medienkontakten rücken. Diese Methode der Medienarbeit dient einerseits dazu, öffentliche Aufmerksamkeit zu erlangen. Gerade im Online Marketing verfolgt sie aber auch den Zweck, Backlinks zu generieren.
Wenn es nach dem Versand von Outreach-Meldungen, in denen du einen Link auf deine Homepage oder passende Unterseiten platziert hast, zu einer Veröffentlichung kommt, hast du einen Backlink generiert. Voraussetzung dafür: guter Content. Schließlich veröffentlichen Journalisten keine beliebigen Artikel mit offenkundigen Werbebotschaften, sondern achten auf hervorragend recherchierte Beiträge zu aktuellen Themen.
Backlinks für die eigene Website zu kaufen ist nicht unumstritten. Ganz im Gegenteil: Google zählt dies in seinen Richtlinien zu den verbotenen Taktiken. Wird ein solcher Verstoß entdeckt, kann das mehr bedeuten als nur die Entwertung des gekauften Backlinks; im schlimmsten Fall wird deine Seite von Google abgestraft. Und obwohl es aussichtsreiche Möglichkeiten gibt, Backlinks zu kaufen, ohne entdeckt zu werden, raten wir dir nicht dazu.
Dennoch gibt es Backlinks, die nicht ohne eine bestimmte Gegenleistung zustande kommen. Das können z. B. Blogger sein, mit denen du eine bezahlte Kooperation eingehst. Wird dann aus einem Beitrag heraus auf deine Seite verwiesen, sollte der Link entsprechend gekennzeichnet sein.
Das funktioniert, indem der Link seitens des Backlinkgebers mit dem Attribut „sponsored“ versehen wird. Dann wird Google gegenüber gewissermaßen mit offenen Karten gespielt und du läufst nicht Gefahr, wegen eines Link-Kaufs abgestraft zu werden.
Der reine Backlink-Kauf ist hingegen nicht empfohlen. Zu groß ist das Risiko, von Google entdeckt zu werden, wenn man nicht genau weiß, was man tut. Dennoch: Ohne Backlinks zu kaufen kann es in manchen Fällen richtig schwer sein, ein Top Ranking zu erzielen.
Um Backlinks nachhaltig aufzubauen, gibt es einige Dinge zu beachten. Einerseits solltest du onpage bereits die Grundlage dafür schaffen, dass Backlinks ihr volles Potenzial entfalten können. Andererseits sollte man auch bei der Beschaffung von Backlinks selbst auf ein paar Basics achten.
Um Link Building zu betreiben, sollte man einige Voraussetzungen erfüllen. Denn bevor es ans eigentliche Link Building geht, solltest du dir ein paar grundlegende Gedanken machen: Was willst du mit einem Backlink erreichen? Soll er ganzheitlich für deine Domain wirken oder eine ganz bestimmte Unterseite pushen? Welcher Content muss bereits vorhanden sein oder neu entstehen, damit der Backlink auch wirklich Sinn macht?
Vergiss auch nicht: Wenn dir jemand einen Backlink gibt, ist das nichts anderes als eine Empfehlung deines Unternehmens. Stell deshalb sicher, dass deine Website – das Online-Schaufenster deines Unternehmens – auch „vorzeigbar“ ist. Denn gerade, wenn eine Website neu entsteht und noch nicht alles so rund läuft, wie man es gerne hätte, will man noch nicht voll ins Rampenlicht. Schließlich empfängt man ja auch zu Hause nur dann Besuch, wenn man vorher für Ordnung in den eigenen vier Wänden gesorgt hat.
Besser ist es daher, zuerst onpage die Grundlagen zu schaffen, um für ein bestmögliches Nutzererlebnis zu sorgen. Das beginnt beim Check, ob alle Seiten auch tatsächlich ansteuerbar sind und funktionieren, und geht weiter mit der internen Verlinkung und weiteren Onpage-Optimierungen.
Gut gemeint ist nicht immer gut getroffen – das gilt auch für das Aufbauen von Backlinks. Immerhin sind damit Kosten und Mühen verbunden, die sich auszahlen und sich nicht gar negativ auf dein Ranking auswirken sollen.
Hier sind deshalb 7 Fehler, die Sie beim Backlink Building vermeiden sollten.
Die regelmäßige Backlink-Analyse ist für ein gepflegtes Linkprofil unbedingt notwendig. Solche Analysen kannst du entweder selbst durchführen oder an deine Agentur übergeben, die meist kostenpflichtige (und effizientere) Tools im Repertoire hat.
Zu den bekanntesten Tools zur Backlink-Analyse zählen
Auch wenn die Funktionen kostenpflichtiger Tools sehr umfangreich sein können – es gibt kostenlose Alternativen. Eine davon ist Google Search Console. Wenn deine Seite mit der Search Console verbunden ist, kannst du auch hier nachvollziehen, welche Backlinks du bereits erarbeitet hast.
Ob du selbst oder deine Agentur: Die Backlink-Analyse muss in regelmäßigen Abständen gemacht werden, um schädliche Backlinks rasch auszusortieren. Die Analyse ist deshalb gleichzeitig Voraussetzung und Bestandteil deiner Backlink-Strategie.
Das Aufbauen von Backlinks ist ein langwieriger Prozess, der dein Google Ranking jedoch enorm verbessern kann. Investiere deshalb durchaus Zeit in die Pflege deines Link-Profils.
Gerade am Anfang können ein paar wenige Handgriffe – etwa dem Listing in Branchenbüchern – große Wirkung haben. Und du wirst sehen: Diese Erfolge spornen dich an, Backlink Building in deiner Online-Marketing-Strategie fest zu verankern.
Linkbuilding – 9 Fehler und wie man sie vermeiden kann
SEO – Suchmaschinenoptimierung 2022, Googles Liebling werden
Core Web Vitals: Verständnis und Nutzung
E-A-T und YMYL im SEO – womit Google seine Algorithmen füttert und was das für SEO bedeutet
Social Media Advertising – Definition, Ziele & Wissenswertes
Search Engine Marketing – so funktioniert’s
]]>Vielmehr ist das Content Marketing zu einem äußerst wichtigen Instrument des Online Marketings herangewachsen und stellt für uns als Inbound Marketing Agentur eine vollumfängliche Marketingstrategie dar.
In diesem Artikel erfährst du was Content Marketing genau ist und welchen Impact es auf deinen Blog und Unternehmen haben kann – wenn du deinen Content natürlich richtig einsetzt. Content Marketing, Storytelling messbares Inbound Marketing ist für uns nicht nur langweilige Theorie, sondern ist unsere Kernkompetenz, welche wir mit Leidenschaft weiterentwickeln.
Mit dem folgenden Beitrag wünsche ich dir viel Spaß, ich hoffe er bringt dich weiter!
Content Marketing bezeichnet eine Ausrichtung des strategischen Marketings, die es zum Kern hat, wertvollen und Zielgruppen-relevanten Content zu kreieren. Dadurch sollen potenzielle Kunden angezogen werden, um langfristig darüber hinaus profitable Aktionen herbeizuführen. (Lies dazu gerne auch die Unterschiede Content und traditionelles Marketing.)
Die Content Marketing Strategie kann unterschiedliche Ziele verfolgen – z. B. Neukundengewinnung, Markenbekanntheit zu steigern oder etwa das Image eines Unternehmens aufzupolieren.
„Content ist King” ist nicht bloß eine Phrase, sondern hat durchaus praktische Relevanz! Content Marketing ist wichtiger Bestandteil des Online Marketings und der Kern davon ist, möglichst passenden, zugeschnittenen Content – einheitlich über alle Kanäle hinweg – zu produzieren und zu verbreiten.
Die Content-Produktion sowie die daraus anknüpfende Kommunikation mit der unternehmenseigenen Zielgruppe arbeitet auf ein gemeinschaftliches Ziel hin und möchte channelübergreifend die korrekte Botschaft senden. Guter Content ist ein äußerst wirksames Marketing-Instrument und sollte von Unternehmen ernst genommen werden.
Die Content Marketing Trends haben sich durch die Integration von KI zunehmend verändert. Genauso deshalb wird ein Punkt noch wichtiger – Hochwertiges Content Marketing, welches wir als Growth Marketing Agentur seit vielen Jahren leben.
Content Marketing funktioniert dann gut, wenn sich ausführlich und detailliert Gedanken darüber gemacht wird, was die Zielgruppe und die potenziellen Kunden interessiert. Nur dann kann gewährleistet werden, dass die kommunizierte Botschaft auch relevant für die etwaigen Personen ist.
Damit diese Botschaften auch bei den Zielpersonen ankommen, muss ebenso darauf geachtet werden, welche Marketing-Technik angewendet wird und über welche Kanäle kommuniziert wird. Die Inhalte sollen der Zielgruppe abseits von kommerziellen Zielen einen Mehrwert bieten – am besten so sehr, dass Personen Ihre Inhalte freiwillig weiterverbreiten: der Ansatz von Content Seeding.

Für wirklich relevante Inhalte und die Erreichung von Content-Marketing-Zielen ist es von großer Bedeutung, verschiedene Elemente, wie Backlinks, SEO oder prägnante Infografiken für die Awareness-Steigerung miteinander zu verbinden.
Willst du wertvollen und relevanten Content kreieren und distribuieren? Dann brauchst du für richtigen Content eine Taktik, die passende Vorgehensweise, ein Redaktionsteam mit Redakteuren und SEO-Spezialisten, einen Redaktionsplan sowie nützliche Content-Tools, um effektives Content Marketing zu betreiben.
Auch sollte der produzierte Content regelmäßig evaluiert werden – das nennt man wiederum Content Audit. Für erfolgreiches Content Marketing braucht es also einiges an Ressourcen. Gerne kannst du auch weitere Content Marketing Beispiele entdecken.
Marketing Automation oder Automatisierung und damit verknüpfte Tools ermöglichen es Marketern und Unternehmen, Arbeitsabläufe und Marketingkampagnen zu automatisieren. Damit wird es vereinfacht, die passenden Nachrichten zur richtigen Zeit an die richtigen Kunden zu senden. Dazu werden etwa bekannte Marketing Automation Softwares wie HubSpot oder Salesforce genutzt.
Im Folgenden gehen wir auf wichtige Teilelemente des Content Marketings ein, die berücksichtigt werden sollten, um wirklich relevante Inhalte zu erstellen.
Im Rahmen des Content Marketings überlegt sich der Sender einer Botschaft – oftmals ein Unternehmen – also ganz genau, was und worüber er an die Empfänger, die er erreichen möchte, kommuniziert.
Beispielsweise überlegst du dir im Bereich deines Social Media Marketing, über welche sozialen Medien du deine Zielgruppe erreichst. Willst du relevanten Content an eine jüngere Zielgruppe senden, wählst du in der Regel nicht die gleichen Netzwerke wie für eine ältere Zielgruppe.
Noch besser lässt sich passender und zugeschnittener Content produzieren, wenn du die Buyer Persona deines bestimmten Produkts oder deiner spezifischen Dienstleistung kennst und im Hinterkopf hast. Doch was ist eine Buyer Persona?

Die Buyer Persona ist eine fiktive Person, die den perfekten Kunden für dein jeweiliges Produkt darstellt. Diese Person hat ein Gesicht, einen Namen, Interessen, Hobbys und weitere Eigenschaften, wie soziale Medien-Nutzung, Einkommen etc., was es vereinfachen kann, maßgeschneiderten Content zu erstellen, der die Buyer Personas anzieht. Etwa ein interessanter Blogartikel zu einem relevanten Thema, das die Persona und deren Kaufentscheidung letztlich beeinflusst.
Interne Verlinkungen rücken oftmals noch zu sehr in den Hintergrund, dabei stellen sie ein kraftvolles Tool im Content Marketing und SEO Bereich dar. Durch interne Links verbesserst du die Benutzerfreundlichkeit deiner Website und kannst die Leser auf eine Customer Journey schicken, die du mit beeinflusst und lenkst.
Überlegte Verlinkungen können deinen Beiträgen einen enormen SEO-Boost verschaffen und den Nutzern einen Mehrwert bieten, wie auch HubSpot erläutert. Interne Links verlinken innerhalb einer Website und eben nicht “nach außen” auf eine andere Domain.
Ein interner Link ist ein Hyperlink, der beispielsweise zwei Blogbeiträge einer Website miteinander verbindet und dadurch die User innerhalb der Seite navigiert. Der Link besteht aus Linkziel, einem Linktext und einem Title-Tag.
Linktexte (oder auch Ankertexte) sind besonders wichtig, um den Usern und insbesondere auch Suchmaschinen zu verdeutlichen, welcher Content auf der Zielseite zu erwarten ist. Sie sollten aussagekräftig und prägnant sein sowie sich am Fokus-Keyword orientieren.
Stell sicher, dass ein interner Link nicht ins Leere verlinkt und ebenso auf die richtige Zielseite. Des Weiteren zeichnet eine gute interne Verlinkung aus, dass sie gut im Fließtext integriert ist und nach Möglichkeit weit oben im Seitentext platziert wird. Sie sind von wichtiger Bedeutung für Ihre Content- und Kommunikationsstrategie.
Neben einem Textlink hast du auch die Möglichkeit, eine interne Bildverlinkung einzusetzen, wo – wie die Beschreibung bereits vermuten lässt – über ein Bild eines Beitrags ein interner Link auf anderen Content deiner Webseite weiterverwiesen wird.
Interne Links können innerhalb eines Content-Cluster als Verbindung dienen und Ankertexte mit der übergeordneten Pillarpage connecten. So kannst du nicht nur mit internen Verweisen und dem Unterbringen von Ankertexten für eine sinnvolle Benutzerfreundlichkeit sorgen, sondern dadurch auch deine SEO-Visibility stärken.
Externe Links stehen im Kontrast zu den internen Links, denn sie sind eben welche, die von einer Domain auf eine andere Domain verweisen. Dabei wird nochmals unter ausgehenden externen Links und eingehenden externen Links (Backlinks) unterschieden.
Verlinken wir beispielsweise aus unserem Blogbeitrag raus auf eine andere Website, ist dies ein ausgehender externer Link. Erhalten wir aber von einer anderen Domain einen Verweis auf unsere Page, erhalten wir einen Backlink.
Solche Backlinks oder Rückverweise, die von einer auf eine andere Domain führen, dienen für Suchmaschinen sozusagen als Maß der Wichtigkeit, der sogenannten „Authority” einer Webseite. Linkt also eine andere Webseite auf deine Webseite, hast du nicht nur einen wertvollen Backlink erhalten, sondern steigerst dadurch auch deinen Wert bzw. dein Ranking bei der Suchmaschinenoptimierung.
Es lässt sich also sagen, dass ein Zusammenhang besteht zwischen der Anzahl an Backlinks und organischem Suchtraffic. Im Content Marketing ist es also mit Hinblick auf Traffic- und Reichweiten-Steigerung von großer Bedeutung, mit Backlinks zu arbeiten.
Um spannenden Content zu kreieren, bedarf es Unique Content und eben welchem, der die Leser abholt. Mit einprägsamen Infografiken oder auch spannendem Storytelling kannst du User auf deinen Content aufmerksam machen und sie halten. Dadurch verhinderst du, dass sie schnell wieder abspringen, wenn die Inhalte zu monoton und fad sind.
Die Augen von Lesern bleiben innerhalb eines Blogbeitrags bzw. generell bei einem Fließtext oftmals an prägnanten Infografiken stehen, die kurz und knapp Inhalte optisch darstellen.
Als wirkungsvolle Content Marketing Maßnahme lässt sich Story Telling in einige Formate einbauen. Beim Storytelling wird Wissen in Form von Symbolen, Geschichten oder Metaphern vermittelt und dadurch einprägsamer und auch leichter verständlich gemacht. Gut verpackter Content begeistert und fesselt die User mithilfe von Emotionen und trägt dazu bei, dass sie bestenfalls sehr lange auf der entsprechenden Seite verweilen.
Im Content Marketing Cosmos ist die Anwesenheit von SEO (Search Engine Optimization) unabdingbar. Besonders für textintensive Content Formate, wie Blogs oder Landingpages, ist es dahingehend wichtig, um in den Suchergebnissen möglichst weit oben zu ranken.
Neben effektiven Verlinkungen ist bei der Suchmaschinenoptimierung das Verwenden relevanter Keywords von oberster Bedeutung. Allerdings ist die stupide Aneinanderreihung von Keywords ohne Zusammenhang nicht zielführend. Vielmehr füllt Content Marketing die Website mit relevanten Inhalten und zusätzlich schafft SEO den nötigen Rahmen für ein gutes Ranking.
Die Bedeutung von hochwertigem Content ist sehr hoch, wenn es darum geht, bei Suchmaschinen gut platziert dazustehen. So kann das abgestimmte Zusammenspiel von Content Marketing und SEO zum Ziel führen.
Die Vorteile von Content Marketing und ein sinnvoller Content Marketing Prozess bieten einige Vorteile im Rahmen deiner gesamten Marketing Strategie. Doch warum sollte sich ein Unternehmen nun die Mühe machen, relevanten Content zu erstellen? Schließlich kostet die Ausarbeitung wertvolle Zeit und damit Geld.
Solltest du also noch zögern, haben wir dir im Folgenden 6 Gründe zusammengestellt, die dafür sprechen, in ein rundum wirksames Content Marketing zu investieren.
KPIs – also Key Performance Indicators – lassen sich exzellent für die Definition Ihrer Content Marketing Ziele berücksichtigen. KPIs sind Indikatoren bzw. Kennzahlen, die die Leistung von Maßnahmen in einem Unternehmen messen und ermitteln. Das Messbarmachen von Maßnahmen gibt Auskunft darüber, ob etwas gut funktioniert oder ob besser noch etwas an der Strategie anpasst werden sollte.
Zu den SMARTEN (Specific, Measurable, Achievable, Realistic, Time-bound) Zielsetzungen lassen sich folgende KPIs wunderbar nutzen:
So kann ein SMARTES Ziel z.B. heißen, dass Sie bis zum 31. Dezember diesen Jahres den Traffic des Blogbeitrags zum Content Marketing um 20 % steigern wollen. Weiterhin soll die Bounce Rate (Absprungrate) um 5 % reduziert werden und das Suchmaschinen-Ranking auf die TOP10 angesteuert werden.
So kannst du deine Content-Marketing-Ziele formulieren und die Wirksamkeit der Maßnahmen messen. Um diese Ziele erreichen und die Maßnahmen verbessern zu können, musst du dir vor Augen führen, wie (effizientes) Content Marketing funktioniert und welche Formate du dafür z.B. nutzen kannst. Dazu findest du nützliche Absätze in diesem Beitrag.
Wer neben Content Marketing auch bereits von dem Marketing-Konzepts des Inbound Marketings gehört hat, der könnte nun erst einmal denken: „Sind diese beiden nicht fast wie ein Synonym füreinander?“ Nun ja, es gibt einiges, das sie verbindet, aber aber Faktoren, durch die sie sich klar unterscheiden.
Damit du für dein Unternehmen unter Umständen entscheiden kannst, was die richtige Marketingmethode für dich ist, ist es notwendig eine Unterscheidung zu treffen. Dazu schaust du dir im Folgenden die Unterschiede, aber zunächst auch die Gemeinsamkeiten von Inbound und Content Marketing an.
Beim Content wie auch beim Inbound Marketing spielt wertvoller Content eine zentrale Rolle. Beide Marketingstrategien bzw. -prozesse haben zum Ziel, Kunden mit wertvollem und relevantem Inhalt zu gewinnen oder zu halten. Es dreht sich also beim Inbound und Content Marketing vieles um den essentiellen Kern, die Zielgruppe mit wirklich passendem Content abzuholen. Oftmals passiert es nämlich, dass an der Zielgruppe vorbeigeredet wird.
Sie unterscheiden sich beide klar von der klassischen Werbung. Während bei der klassischen Werbung besonders die einprägsame Werbebotschaft in Kombination mit der Frequenz und Wiederholung zählt, setzen Content und Inbound Marketing auf qualitativ hochwertigen Content.
Die Philosophie rund um den „richtigen” Content verbindet die beiden Marketing Methoden. Eben dieser Content wird dann wiederum von potentiellen Kunden über Suchmaschinen, Social Media, Website oder auch Offline-Kanäle konsumiert, sodass letztendlich die Kaufentscheidung beeinflusst wird. Es soll über maßgeschneiderten Content mit möglichen Käufern in Kontakt getreten und diese entlang der Customer Journey begleitet werden.
Das Inbound Marketing hat in erster Linie zum Ziel, einen digitalen Sales-Funnel aufzusetzen, der Leads generieren soll und somit Interessenten anzieht, sie konvertiert und bis zum Abschluss begleitet.
So gesehen ist Content Marketing also, neben anderen Elementen, ein wichtiger Bestandteil des Inbound Marketings. Content Marketing kann unabhängig und außerhalb von einer Inbound Marketing Strategie existieren, allerdings wird hingegen kaum wirksames Inbound Marketing ohne gute Inhalte und notwendigen Content funktionieren.

Das Inbound Marketing ist ein Ansatz bzw. ein Prozess im Online Marketing, bei dem Unternehmen und deren Produkte vom Interessenten gefunden werden. Es geht also explizit darum, gefunden zu werden und nicht durch Outbound-Maßnahmen und Werbedruck die möglichen Kunden zu “bombardieren”.
Das Inbound Marketing bzw. der angepeilte Sales-Funnel des Inbound Marketings untergliedert sich grundlegend in drei Wachstumsphasen, die du in der obigen Grafik sehen kannst. In der ersten Phase sollen Unbekannte angezogen werden. Hierbei ist Content Marketing von immenser Bedeutung, denn das Anziehen soll über Formate, wie Website, Blog oder etwa Social Media erfolgen.
Darauffolgend sollen die nunmehr potenziellen Kunden interagieren, was zum Beispiel via Landingpages, CTA-Buttons oder Formulare geschieht. Die Leadgenerierung steht hierbei im Fokus. In der dritten Phase des Inbound Marketings werden die neuen Kunden begeistert und durch Support und das Reagieren auf Kundenstimmen auch nach dem Erwerb Ihres Produkts langfristig gebunden.
Für die Verbreitung von Content kannst du auf einige verschiedene Formate und Kanäle zurückgreifen. Weit verbreitete und bekannte Formate sind etwa Blogs im Onpage-Bereich, E-Mail-Marketing oder auch Postings auf Social Media Kanälen.
Nachfolgend erhältst du eine Übersicht über die wichtigsten und gängigsten Content Marketing Formate.
Blog Beiträge sind im Content Marketing Teil des Onpage Bereichs, da sie auf bzw. innerhalb einer Webseite platziert sind. Du weißt viel über ein Thema, bist gar Experte auf diesem Gebiet und möchtest dein Wissen & Know-How gerne teilen? Um es anderen zugänglich zu machen und einen Mehrwert zu bieten, ist die Erstellung von Blogbeiträgen sinnvoll. E-A-T im SEO ist ein fundamentaler Bestandteil für deinen online Erfolg.
Ein Blog ist oftmals fester Bestandteil einer Webseite. Blogbeiträge sind Artikel, die von einem Autor verfasst und anschließend veröffentlicht werden. Die Artikel innerhalb eines Blogs können in verschiedene Unterthemen eingeteilt werden. Etwa in Frühstücks- und Dinner-Rezepte auf einem Food-Blog oder in Europa- und Asien-Reisen auf einem Reiseblog.
Für erfolgreiche Blogbeiträge gilt es aber abseits des „Drauflosschreibens” auf so manches zu achten. Zunächst sollten sich passende, aufeinander abgestimmte Themen bzw. Themen-Cluster überlegt werden. Daran knüpft an, dass du deine Zielgruppe kennen solltest und umfangreich recherchierst. Spannende Überschriften, packende Einleitungen, das Integrieren von Infografiken, passenden Keywords im SEO-Umfeld und das Einbauen interner und externer Links rundet einen Blogbeitrag ab.
Ein weiteres Content Format ist das White Paper (oder Whitepaper). Diese Formate beinhalten oftmals komplexe Themen, die prägnant aufbereitet zu einem übersichtlichen Bericht komprimiert werden. Wissenschaftliche Berichte, Fallstudien oder Marktforschungsstudien werden gerne in PDF-Form als Whitepaper verfasst. Auch Suchmaschinen können die informationsschweren PDF-Dokumente gut leiden und so können sich Whitepaper positiv auf das Ranking Ihrer Website auswirken.
Unter PR (Public Relations) versteht sich Öffentlichkeitsarbeit, also Maßnahmen, die Offpage und etwa im Presse-Umfeld geschehen. Bei Public Relations geht es darum, Vertrauen und Verständnis in der Öffentlichkeit für die eigene Marke oder das eigene Unternehmen aufzubauen. Bei der PR-Arbeit geht es also vorrangig um den (guten) Ruf des Unternehmens.
Online-PR hat in den letzten Jahren einen deutlichen Zuwachs erfahren, hat doch schließlich nahezu jede wichtige Zeitung oder jedes Magazin eine Online-Präsenz. Online-PR wird hauptsächlich zur Stärkung der Marke und des Unternehmens betrieben und um, wie bereits weiter oben erwähnt, wertvolle Backlinks zu generieren.
Eine gesunde Beziehung zur Presse kann dabei hilfreich sein, ist sie zwar nur ein, aber dafür ein wichtiger Bestandteil von PR-Abteilungen. Kein Wunder, dass diese Beziehungen stets gepflegt werden, möchte ein Unternehmen doch keinen „Shitstorm” oder veränderte Interviews ernten.
Klassischerweise sind die wohl bekanntesten Online-PR Maßnahmen etwa Pressemitteilungen oder News auf der Unternehmens-Website oder auch Interviews in einem Online-Magazin zu veröffentlichen.
Mit E-Mail- und Newsletter-Marketing können besonders gut Kundenbeziehungen aufgebaut und neue Kunden gewonnen werden. Hierbei werden Mailings an die Newsletter-Abonnenten versendet, um sie auf Informationen zu Aktionen, Produkten oder sonstige relevante Inhalte hinzuweisen. Dabei sollte – als Teil des Online Content Marketing – ganz besonders darauf geachtet werden, dass wirklich interessante und relevante Infos per Mail versendet werden.
Ebenso ist es von großer Wichtigkeit, dass die Häufigkeit und Frequenz der Newsletter nicht übertrieben wird. Das kann nämlich schnell einen Spam-Effekt beim User auslösen, sodass er oder sie sich folglich vom Newsletter abmeldet. Weiterhin ist es für ein Unternehmen wertvoll, über Kontaktdaten der User zu verfügen, sobald diese sich für Newsletter anmelden.
Ein weiterer wichtiger Bereich des Online und somit auch Content Marketings sind Social-Media-Plattformen und Netzwerke, wie Facebook, Instagram oder LinkedIn. Auch für Social Media Postings muss relevanter Content erstellt werden, was meistens in Text- und Bilderstellung unterteilt wird. Social Media Content kannst du als Unternehmen selbst verbreiten oder aber auch z.B. mithilfe von Influencern verbreiten lassen.
Du möchtest mehr Follower und Gefällt-Mir-Angaben für dein Instagram-Profil generieren? Kreiere nützliche Inhalte für User und „share” diese. Über die sozialen Netzwerke kannst du deine Zielgruppe sehr gut erreichen. Allerdings solltest du dich hierbei auch informieren und eine Strategie aufsetzen, welchen Content du worüber an welche Zielgruppe verbreiten willst.
So erreichst du die jüngeren User vermehrt auf Netzwerken wie TikTok, Snapchat oder Instagram und die etwas älteren Generationen auf Facebook oder auch auf der „Social Media Suchmaschine” Pinterest. Über Social Media lassen sich wunderbar sämtliche Content Formate, wie etwa Blogbeiträge oder auch Audio- und Videoformate mit der Öffentlichkeit und der Community über Postings und Storys teilen.
Mithilfe von Verlinkungen kannst du also beispielsweise von deiner Instagram-Story hinaus auf deinen neuen Blogbeitrag linken oder ein Posting verfassen, in dem du auf die wichtigsten Punkte zu einem Thema eingehst. Anschließend kannst du mit funktionierendem Content über Social Media Ads eine noch breitere Zielgruppe erreichen.
Du willst neben den klassischen Text- und Bild-Formaten auch Content zum Hören und Anschauen an deine Zielgruppe verbreiten? Eine gute Idee! Mit Tutorials, Podcasts und ähnlichen Formaten kannst du ganz persönlich mit deiner Community in Verbindung treten. Das Sehen von Gesichtern oder das Hören von Stimmen lässt gleich eine ganz andere Art der Verbindung erschaffen. Viel persönlicher, als bloß ein anonymer Textbeitrag, nicht wahr?
Kreiere Tutorials zu interessanten Themen und teile Informationen, die User einen Mehrwert bieten und visuell wesentlich besser zu erklären sind. Beliebt und weit verbreitet sind hier z.B. DIY-Videos etwa zu „PC selber zusammenbauen” oder „So baust du dein eigenes Hochbeet”.
Bildformate, die sofort ins Auge fallen, sind für ein erfolgreiches Content Marketing nicht wegzudenken. Mit Liebe gestaltete Infografiken rund um spannende oder auch weniger spannende Themen ziehen die Aufmerksamkeit der Augen eines Users an sich. Egal, ob Menschen durch Instagram scrollen oder einen Blogbeitrag überfliegen – bei einer „Eyecatcher”-Grafik bleiben sie sehr häufig stehen und schauen sich den Content darauf an.
Wir haben uns doch alle schon dabei erwischt – sei es in der Schule, Uni oder beim privaten Zeitung lesen – dass wir manchmal zu faul sind, den gesamten Fließtext zu lesen, aber liebend gerne die integrierten Bilder anschauen. In der Hemisphärenforschung und dem Neuromarketing wird dabei auf die rechte Gehirnhälfte (Hemisphäre) verwiesen, welche für das Kreative, das Intuitive und Emotionale zuständig ist.
Mit den passenden – Emotionen ansprechenden – Bildern und Infografiken kann also die rechte Hirnhälfte eines Users angesprochen und dieser somit angezogen werden. Infografiken, wie z.B. die des ARD & ZDF Content-Magazins „funk“ (Instagram), sind bei der Community äußerst beliebt. Sie sind nicht bloß optisch anspruchsvoll, sondern bieten den Usern einen besonderen Mehrwert im Bereich Wissen und Allgemeinbildung.
Weitere beliebte Bild-Content-Formate sind zum Beispiel GIFs (also bewegte, meist lustige Bilder) oder auch Memes (lustige und satirische Fotos, die oftmals bekannte Personen oder Situationen darstellen).
Das Content Marketing als ganzheitliche Marketing-Strategie hat immer mehr an Wichtigkeit gewonnen und steht der klassischen Werbung entgegen. Es wird zunehmend wichtig, nützlichen und relevanten Content für die eigenen Zielgruppen zu produzieren und sich damit vermehrter dem Inbound Konzept zu widmen, statt der aggressiveren Marktschreier-Outbound-Strategie.
Die potenziellen Kunden sollen (freiwillig) angezogen werden – was mit gut durchdachtem Content Marketing umgesetzt werden kann. Interessante Blogbeiträge, lustige und spannende Social Media Postings oder hilfreiche DIY-Video-Tutorials bieten den Usern einen Mehrwert, ziehen ihn an und begeistern ihn, wodurch er gebunden wird und in nachfolgenden Schritten bestenfalls zum Kunden konvertiert.
Für uns ist es immer wieder interessant und befriedigend zugleich, wenn wir mit unseren Content Marketing Projekten Erfolge einfahren und Traffic oder Leads steigern können. Mit ausgeklügelten Content Clustern und wirklich Zielgruppen-relevantem Content lässt sich viel bewirken und Content Marketing sollte bei jedem Unternehmen Anklang finden.
Content Marketing ist eine Marketing-Strategie, bei der sich alles um den Kern dreht, relevanten und wertvollen Content zu kreieren und diesen zu distribuieren. Diese strategische Marketing Ausrichtung ist darauf ausgerichtet, neue Kund:innen anzuziehen und zusätzlich Bestandskunden durch die Bereitstellung von Mehrwert zu begeistern und zu halten. Diese Strategie funktioniert für Endkunden und genauso im B2B Bereich. Lies dazu gerne mehr über B2B Content Marketing für Wachstum.
Beim Content Marketing wird relevanter und Zielgruppen-spezifischer Content produziert, der unbekannten, potentiellen Kunden einen Mehrwert bietet. Man setzt auf Content-Formate, wie Blogbeiträge, Podcasts, Social Media Postings und einiges mehr.
Content Marketing – als Kommunikationsstrategie im (Online) Marketing – hat das Ziel, Aufmerksamkeit von potenziellen Kunden zu erwecken und diese durch bereitgestellten Mehrwert anzuziehen.
Denn gerade in Zeiten von maschinell erstelltem Content und einer Flut an Informationen zu durchaus sensiblen Bereichen – man denke an gesundheitsbezogene Informationen, aber auch solche zu (welt-)politischen Ereignissen – ist die Verlässlichkeit einer Quelle das Um und Auf. Dabei ist es jedoch mitunter nicht einfach, die Glaubwürdigkeit einer Ressource auf den ersten Blick beurteilen zu können, was der Verbreitung von Fehl- und Falschinformationen Tür und Tor öffnen würde.
Google wollte auf den Bedarf an gesicherten Informationen reagieren und hat beim Core-Update seiner Google-Algorithmen das E-A-T-Prinzip eingeführt, was unter anderem bei Webmastern anfangs für einiges an Kopfzerbrechen gesorgt hat.
Was hinter dem E-A-T-Prinzip steckt, was es mit YMYL auf sich hat und warum Sie sich nicht scheuen sollten, Ihren Expertenstatus bei der Suchmaschinenoptimierung Ihrer Website zu nutzen, erfahren Sie in diesem Beitrag!
Eines vorweg: Nein, beim E-A-T-Prinzip geht es nicht ums leibliche Wohl. Vielmehr hat man es dabei mit einer Beurteilungsmethode von Google zu tun, anhand welcher die Suchmaschine die Zuverlässigkeit einer Quelle zu bestimmten Themenbereichen beurteilt.
E-A-T ist ein Akronym und steht für „Expertise”, „Authoritativeness“ und „Trustworthiness” – zu deutsch „Expertise”, „Autorität” und „Vertrauenswürdigkeit“. Diese drei Kriterien berücksichtigt Google für Inhalte auf Webseiten, was sich auch im Pagerank in den SERPs einer Google-Suche widerspiegelt.
Werfen wir deshalb einen Blick auf die einzelnen E-A-T-Kriterien.

Für die Bestimmung der Expertise innerhalb des E-A-T-Prinzips stellt Google fest, welche Erfahrungswerte die Person hat, die für einen bestimmten Inhalt verantwortlich ist. Das bedeutet, dass nicht die übergeordnete Institution ausschlaggebend ist, ob ein Inhalt das Prädikat „hohe Expertise” zugeschrieben bekommt, sondern die Qualifikation der dafür verantwortlichen Einzelperson.
So erkennt Google etwa das Fachwissen eines:r IT-Expert:in, wenn diese:r einen Inbound-Blogbeitrag über künstliche Intelligenz schreibt – das Google-Ranking innerhalb der Suchergebnisse kann entsprechend positiv beeinflusst werden.
Mitunter kann aber auch Menschen mit entsprechendem Alltagswissen bzw. persönlicher Lebenserfahrung von Google mit eine hohe Expertise zuerkannt werden – das ist unter anderem abhängig vom Themengebiet.
Autorität kann verstanden werden als die Reputation, die eine für Inhalte verantwortliche Person genießt. Während die Expertise also in erster Linie vom eigenen Wissen beeinflusst wird, ist die Autorität gewissermaßen fremdbestimmt, denn sie hängt maßgeblich davon ab, welchen Ruf eine Person innerhalb einer Branche genießt bzw. wie sie in Fachkreisen wahrgenommen wird.
Wichtiges Stichwort hierbei: Thought Leadership! Indem Google erkennt, dass eine Seite oder eine Person tonangebend in einem bestimmten Feld ist, wird dies bei der Google-Search Berücksichtigung finden. Unter anderem wird dies daran gemessen, ob es Erwähnungen auf anderen Websites gibt bzw. diese Ihre Webpage als Quelle per Backlink verlinken.
Zur „Authoritativeness“ gilt es jedoch zu wissen, dass sie niemals allumfassend sein kann – schließlich ist niemand ein Almanach à la Wikipedia, das Fachwissen in allen möglichen Bereichen im Petto hat. Das weiß auch Google, und so wird die Autorität von Ärzt:innen in medizinischen Belangen wahrscheinlich höher eingeschätzt, als wenn es um die richtige Pflege von Strauchtomaten gehen würde.
Trustworthiness oder Vertrauenswürdigkeit ist die dritte Säule des E-A-T-Prinzips. Sie wird davon beeinflusst, wie gesichert die Informationen zu sein scheinen, die auf einer Webseite vorzufinden sind. Das festzustellen mag nicht immer gleich funktionieren – man denke an eine Seite, die Themen aus der Thermodynamik behandelt, im Vergleich zu einem Nachrichtenartikel, wo es nicht immer gesicherte Informationen als Vergleichsgröße gibt.
Dennoch geben etwa Anzahl und Art der Quellen Aufschluss darüber, ob eine Webseite glaubwürdig ist, aber auch schlicht und ergreifend die objektive Richtigkeit der Inhalte.
Ein weiterer Punkt, der auf die Glaubwürdigkeit einer Seite schließen lässt, ist die ausreichende Angabe von Kontaktinformationen – etwa eine Über-uns-Seite, auf der neben einer möglichen Autorenbox auch seine:ihre Profile auf Social Media und weitere Kontaktmöglichkeiten angegeben sind. Je transparenter mit den Informationen auf einer Website umgegangen wird, desto besser!
E-A-T im SEO zu berücksichtigen ist mittlerweile unumgänglich – schließlich umfasst es Kriterien, die Google bei der Positionierung einer Webseite in den Suchergebnissen berücksichtigt.
Kriterien, die das Google-Ranking beeinflussen, lassen sich grundsätzlich in zwei Klassen einteilen. Da gibt es einerseits solche, die je nach Suchanfrage neu beurteilt werden. Das wäre etwa die Relevanz einer Seite in Bezug auf den eingegebenen Suchbegriff und die damit verbundene Suchintention, die SEOs stets vor Augen haben sollten. Auf der anderen Seite gibt es aber auch statische Kriterien, die unabhängig von der durchgeführten Suche gelten – so etwa jene, die mit dem E-A-T-Prinzip zusammengefasst werden.
Schon vor einigen Jahren gab es in den Google Search Quality Rater Guidelines bzw. in den Google Search Quality Evaluator Guidelines Ansätze, die Zuverlässigkeit einer Quelle beim Ranking in den Suchergebnissen heranzuziehen. Mit einem größeren Update der Google-Algorithmen im Jahr 2018 schließlich wurde das E-A-T-Prinzip vollends in die Metriken der Suchmaschine aufgenommen – 2019 hat Google dazu im Whitepaper „How Google Fights Disinformation” Stellung bezogen. Seither ist immer wieder die Frage aufgekommen:
Zählt E-A-T zu den Rankingfaktoren?
Danny Sullivan – wichtige Quelle, wenn es um die Hintergründe der Google-Suche geht – hat diese Frage 2019 auf Twitter aufgegriffen.

Screenshot aus: twitter.com / 06.09.2022
Diesem Tweet zufolge ist die Antwort auf die Frage, ob E-A-T ein Rankingfaktor ist, eindeutig uneindeutig: Zwar handelt es sich hier nicht um eine Variable mit technischem Hintergrund, wie etwa die Ladegeschwindigkeit einer Seite, die Aufschluss über die User Experience gibt, oder andere Core Web Vitals. Wohl aber kann E-A-T das Ranking einer Seite insgesamt beeinflussen, weshalb sich SEOs mit dem Konzept auf jeden Fall befassen sollten.
Die Frage in der Überschrift ist so nicht ganz richtig. Denn es ist nicht nur an Google selbst, E-A-T-Faktoren auf einer Seite zu bestimmen. Stattdessen überlässt der Suchmaschinengigant dies ausgewählten „Testnutzer:innen”, die anhand vorgegebener Kriterien die Qualität einer Website beurteilen. Dieses Feedback wird dann an Google weitergegeben, um in der Feinabstimmung seiner Algorithmen berücksichtigt zu werden.
Vielleicht wird an dieser Stelle auch noch einmal klarer, warum es sich bei E-A-T nicht um einen dezidierten Rankingfaktor handelt, das Prinzip aber dennoch Einfluss auf den Pagerank haben kann.
Denn neben den eigentlichen Algorithmen von Google, die mit Rankingfaktoren arbeiten, um das Ranking einer Seite festzulegen, orientieren sich die Google Quality Raters (die oben angesprochenen „Testnutzer”) an den sogenannten Quality Rater Guidelines. Mithilfe einer objektivierten Beurteilung durch menschliche User will Google die Zuverlässigkeit einer Webseite exakter feststellen und der Verbreitung von Falsch- und Fehlinformationen vorbeugen.
Was sind YMYL-Seiten überhaupt? Erlauben Sie, dass wir hier etwas ausholen.
Das Spektrum an unterschiedlichen Web-Inhalten ist schier endlos – von Online-Shops für antike Glasfiguren bis hin zu medizinischen Fachzeitschriften und Finanzratgebern. Dass Betreiber egal welcher Website darauf achten sollten, hochwertige Inhalte frei von Falschinformationen zu veröffentlichen, steht wohl außer Frage. Allerdings befindet Google, dass es Seitenkategorien gibt, für die noch höhere Standards gelten sollen, da von ihrem Wahrheitsgehalt zentrale Güter wie Gesundheit oder Finanzen abhängig sind.
Solche Websites bezeichnet Google als YMYL-Seiten; YMYL steht für „Your money or your life” und beschreibt Seiten, in denen es beispielsweise um Finanz-, aber auch Gesundheitsinformationen geht. Sie stellen Inhalte bereit, deren Richtigkeit von besonderer Tragweite für User ist, sodass Google hier besondere Maßstäbe anlegt.
Gerade bei YMYL-Seiten ist E-A-T deshalb wichtig für den Pagerank. Doch zählt mitunter nicht nur die Fachkompetenz des:der Autor:in, um hinsichtlich E-A-T positiv aufzufallen; auch Erfahrung und Alltagswissen fließen unter Umständen in diese Beurteilung mit ein. Sucht jemand beispielsweise nach Erfahrungswerten mit dem Kundenservice eines bestimmten Kreditinstitutes, so wird der Erfahrungsschatz einer langjährigen Kundschaft, die diesen in einem Blog mit anderen teilt, vermutlich schwerer wiegen als die Expertise eines ausgewiesenen Finanz-Profis.
Nicht nur gesundheits- oder finanzorientierte Inhalte zählen zu den YMYL-Seiten. Google fasst darunter diverse Inhaltskategorien zusammen, für die höhere Standards gelten sollen:
Zwar ist nachvollziehbar, warum Google gerade bei YMYL-Seiten besonders auf das E-A-T-Prinzip zurückgreift. Dennoch spielt das Konzept auch für Nicht-YMYL-Seiten eine immer wichtiger werdende Rolle, weshalb sich Bemühungen, die eigene Website hinsichtlich des E-A-T-Prinzips zu optimieren, in jedem Fall auszahlen.
Wie das funktioniert? Damit beschäftigen wir uns im nächsten Abschnitt!
Sie haben nun einiges an Hintergrundwissen zum E-A-T-Prinzip und seiner Rolle in der Suchmaschinenoptimierung von YMYL- und Nicht-YMYL-Seiten bekommen. Jetzt wollen wir das Thema aus praktischer Sicht betrachten und Ihnen dafür 7 Tipps mit auf den Weg geben, wie Sie das E-A-T-Prinzip bei der Optimierung Ihrer Website berücksichtigen können.
Es mag vielleicht banal klingen, ist aber wohl eine der zentralen Herangehensweisen und auch der Grundgedanke, warum Google das E-A-T-Prinzip eingeführt hat. Achten Sie darauf, dass Informationen auf Ihrer Website durchwegs korrekt sind – nicht nur inhaltlich, sondern auch, was sprachliche Richtigkeit betrifft.
Gerade, aber nicht nur bei sensiblen Themen sollten Sie beweisen, dass Sie sorgfältig mit unterschiedlichen Informationen umgehen und ihren Ursprung transparent machen. Geben Sie dazu, wo es sinnvoll erscheint, auch Quellen für Ihre Inhalte an.
Ihre gut recherchierten Inhalte fallen bekanntlich nicht vom Himmel. Google honoriert Inhalte von Menschen, die über eine gewisse Fachexpertise verfügen. Diese lohnt es sich daher vorzustellen – etwa in einem Autor:innen-Portrait auf Ihrer „Über uns”-Seite, wo Eckdaten zu Ausbildung, Publikationen oder Auszeichnungen aufgelistet werden können. Ausgehend davon können Sie auch auf andere Seiten verweisen, die auf die Expertise Ihrer Autor:innen schließen lassen, wie zum Beispiel Links zu den angesprochenen Publikationen oder deren Profile in den sozialen Medien.
Rufen Sie sich noch einmal Punkt 2 ins Gedächtnis: Sie berufen sich auf Quellen, um deren Gewicht für die Korrektheit Ihrer Inhalte in die Waagschale zu werfen.
Diesen Spieß kann man aber auch umdrehen, indem Sie derjenige sind, auf den sich andere berufen, oder dessen Inhalte als Gastbeiträge andernorts veröffentlicht werden. Zum Ausdruck gebracht wird dieses Vertrauen mit Backlinks – Verweisen also, die von anderen Websites aus auf Sie verlinken. Backlinks von den richtigen Seiten werden so zum Ausdruck anderer, dass Sie Ihrer Expertise vertrauen. Und das wird auch Google erkennen.
Das Internet ist kein Ort des Monologs, sondern erlaubt den Dialog. Berücksichtigen Sie dies und veröffentlichen Sie nicht nur Content, damit dieser gelesen wird, sondern ermöglichen Sie Ihren Besucher:innen eine Form der Interaktion. Das können Gelegenheiten für Feedback, Fragen und Kommentare sein, die Sie Ihren Nutzer:innen einräumen, um auf Ihre Inhalte zu reagieren.
Ruhen Sie sich nicht auf hochwertigem Content aus, den Sie vor einem Jahr in einem intensiven Monat voller Recherche, Konzeption und Erstellung geschaffen und veröffentlicht haben. Achten Sie stattdessen darauf, Ihre Inhalte regelmäßig upzudaten (vergessen Sie nicht den Hinweis in Ihren Beiträgen, wann dies zuletzt der Fall war), und sorgen Sie auch regelmäßig für frischen Content. So bleiben Sie im Gespräch!
Haben Sie einen Fokus auf ein bestimmtes Feld, so sollten sich die Inhalte, die Sie veröffentlichen, mit diesem Bereich decken. Gesteht Ihnen Google beispielsweise in medizinischen Fragen eine hohe Verlässlichkeit als Quelle zu, so wird Ihnen dies wenig nützen, wenn Sie einen Beitrag zur Funktionsweise einer Flugzeugturbine veröffentlichen. Konzentrieren Sie sich stattdessen lieber auf Ihr Kerngeschäft – denn hier können Sie brillieren.
Nachdem wir uns angesehen haben, was hinter dem E-A-T-Prinzip steckt, welche Bedeutung es für Ihre Website hat und wie Sie diese entsprechend optimieren können, ein paar Worte dazu, warum dieser Aufwand überhaupt betrieben wird.
Das Internet ist heute eine der wichtigsten Informationsquellen für zentrale Lebensbereiche. Was etwa den Nachrichtenkonsum betrifft, so nutzten 2021 laut einer Umfrage von Statista ganze 24,65 Millionen Menschen in Deutschland das Internet täglich, um Nachrichten darüber zu beziehen; weitere 19,59 Millionen Menschen taten dies mehrmals wöchentlich.1
Die ständige Verfügbarkeit von einer unüberschaubaren Menge an Inhalten zu jedwedem Thema ist dabei Chance wie Risiko zugleich. Denn während Informationen zu Erkrankungen oder einem Kriegsgeschehen für viele Menschen von unschätzbarem Wert sein können, sind diese von deren Korrektheit in hohem Maße abhängig. Die Folgen von Falschinformationen, die sich rasend schnell verbreiten können, sind hingegen fatal.
Umso stärker will Google dafür sorgen, unzuverlässigen Quellen keine Bühne zu bieten, und setzt dafür auf eine Beurteilung der Zuverlässigkeit von Online-Inhalten – etwa nach dem E-A-T-Prinzip.
Das ist wichtig zu wissen, denn indem Sie Ihre Website hinsichtlich E-A-T optimieren, befolgen Sie nicht einfach willkürlich von Google eingesetzten Spielregeln. Stattdessen setzen Sie damit Maßstäbe um, mit denen Sie vermitteln, dass Sie sichere, zuverlässige und transparente Inhalte anbieten.
1 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/183128/umfrage/nachrichten-und-informationen—internetnutzung/
E-A-T ist ein wichtiger Aspekt im SEO, insbesondere von sogenannten YMYL-Seiten. Das sind solche, die Informationen zu sensiblen Themen wie Gesundheit oder Finanzen bereitstellen.
Mit dem E-A-T-Konzept stellt Google fest, wie zuverlässig die Informationen auf einer bestimmten Website sind.
SEO steht für Search Engine Optimization, zu deutsch Suchmaschinenoptimierung. Damit sind Maßnahmen aus dem Online-Marketing gemeint, die dazu dienen, eine Website in den Suchergebnissen einer Suchmaschine wie Google sichtbarer zu machen. Dafür stehen unterschiedliche – kostenlose wie kostenpflichtige – Maßnahmen zur Verfügung.
Google E-A-T ist ein Konzept, mit dem die Zuverlässigkeit von Webinhalten bestimmt werden soll. Dabei steht
„E“ für „Expertise”,
„A“ für „Authoritativeness“
und
„T” für „Trustworthiness”.
Besonders, aber nicht ausschließlich für sogenannte YMYL-Seiten – jene, die sehr sensible, beispielsweise gesundheitsbezogene Informationen bereitstellen – ist E-A-T ein wichtiger Aspekt in der Suchmaschinenoptimierung.
Nein – einen E-A-T-Score als solchen gibt es nicht. Auch handelt es sich bei E-A-T nicht um einen Rankingfaktor. Vielmehr beschreibt E-A-T ein Konzept von Google, anhand dessen die Zuverlässigkeit von Webinhalten beurteilt wird.
Die Crux ist, die Nutzererfahrung so gestalten, dass sie performant und zugleich interessant ist!
Es gibt im Wesentlichen drei Core Web Vitals:

Ja, es gibt verschiedene Online-Tools, mit denen Sie die Core Web Vitals überprüfen können – sowohl von Google selbst als auch von Drittanbietern. Zu den beliebtesten gehören die Google Search Console (mit dem darin enthaltenen Chrome User Experience Report, der Felddaten echter Nutzer des Chrome-Browsers umfasst) und Google PageSpeed Insights, wo beispielsweise die Time to Interactive ausgegeben wird.
Es gibt aber noch weitere Tools, die Ihnen helfen zu erkennen, wo es auf Ihrer Webseite Probleme gibt.
Laut Google wird es künftig so sein, dass die Google Core Web Vitals ein Ranking-Signal sind. Dies bedeutet, dass Seiten mit guten Ergebnissen in den Core Web Vitals in Suchmaschinen besser ranken können. Im Mai 2021 (oder Mitte Juni) wurden die Core Web Vitals Bestandteil des Algorithmus und somit relevant fürs SEO. Inwieweit sich das auf das Ranking auswirkt, lässt sich aber nicht zu 100 % sagen.
Google hat im Bereich der Suchergebnisse nicht nur einen Algorithmus. Es gibt eine Vielzahl von Faktoren, die bei der Suche eine Rolle spielen. Die Google Core Web Vitals sind neu und können aber auf lange Sicht sehr wichtig werden.
Zu den zusätzlich wichtigen Faktoren zählt Google dabei:
Die Nutzerfreundlichkeit ist ein wesentlicher Punkt für die Kaufentscheidung von Kunden. Je länger ein Kunde auf der Website bleibt, desto höher sind die Chancen, dass er etwas kauft oder Sie kontaktiert. Deshalb sind die Core Web Vitals nicht nur für das Ranking wichtig!
Der First Input Delay ist die Zeit, die vergeht, bis eine Webseite auf die erste Interaktion eines Nutzers reagiert. Dieser Wert ist ein wichtiger Faktor für die Nutzerfreundlichkeit einer Webseite und kann darüber entscheiden, ob ein Nutzer die Seite weiter nutzen möchte oder nicht. Je kürzer der First Input Delay ist, desto besser. Der First Input Delay kann durch die Verwendung einer schnellen Ladezeit und einer optimierten Website verbessert werden.
Der Largest Contentful Paint (LCP) ist ein Messwert, der angibt, wie lange es dauert, bis nicht nur die Hauptinhalte, sondern der größte sichtbare Inhalt auf einer Seite – sprich das größte Element – vollständig geladen und „above the fold” angezeigt wird. Der LCP ist besonders wichtig, da er einen groben Indikator dafür liefert, wie schnell eine Seite geladen wird und ob der Nutzer in der Lage ist, den Inhalt der Seite zu sehen und zu interagieren. Unter anderem ist deshalb die Dateigröße der online verfügbaren Inhalte relevant.
Der Cumulative Layout Shift (CLS) ist ein Messwert für die Nutzerfreundlichkeit einer Website und gibt an, wie viel sich die Inhalte einer Website während des Ladens verschieben. Ein hoher CLS-Wert bedeutet, dass sich die Inhalte der Website häufig verschieben und dass die Website für die Nutzer unzuverlässig ist. Das kann unter anderem an den verwendeten Schriftarten liegen.
Wenn man die Mission von Google versteht, dann ist es auch einem klar, warum Google die Web Vitals ins Leben gerufen hat:
Google hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Informationen der Welt zu organisieren und sie universell zugänglich und nützlich zu machen.
Verwenden eines Content Delivery Networks (CDN)
CDNs speichern Kopien der statischen Inhalte Ihrer Website (z. B. Bilder, CSS, JavaScript) auf Servern in der ganzen Welt. Wenn ein Besucher eine Seite Ihrer Website anfordert, wird der Inhalt vom nächstgelegenen CDN-Server bereitgestellt, wodurch sich die Zeit für die Übertragung der Daten verkürzt.
Caching verwenden
Mit Caching können häufig angeforderte Daten im Speicher abgelegt werden, sodass sie bei der nächsten Anforderung schnell abgerufen werden können. Dies kann die TTFB für nachfolgende Anfragen erheblich verbessern.
Optimieren Ihrer Server-Einrichtung
Stellen Sie sicher, dass Ihr Webserver richtig konfiguriert ist und über genügend Ressourcen verfügt, um den Datenverkehr auf Ihrer Website zu bewältigen sowie für schnelle Antwortzeiten zu sorgen.
Optimieren Ihres Codes
Vergewissern Sie sich, dass der Code Ihrer Website sauber und gut strukturiert ist. Dies kann dazu beitragen, die Zeit zu verkürzen, die für die Generierung und Übermittlung der Daten an den Browser benötigt wird.

Im Allgemeinen nein. Diese Dienste sind darauf ausgelegt, so schnell wie möglich zu sein. Allerdings können einige Plugins oder Themes die Geschwindigkeit einer Seite verringern. Diese Tools sind wichtig, um Online-Marketing erfolgreich betreiben beziehungsweise messbar machen zu können.
Man kann auch mit diesen Tools auf der Seite gute Werte bei den Core Web Vitals erreichen!
Google hat den Page Experience Score als Rankingfaktor angekündigt, aber er ist noch nicht in den Suchergebnissen aktiv.
Der Page Experience Score ist eine Messzahl, die Aufschluss darüber gibt, wie gut eine Website von einem Nutzer wahrgenommen wird. Die Messzahl wird anhand verschiedener Faktoren berechnet, wie zum Beispiel der Ladezeit der Website, der Nutzerfreundlichkeit und der Qualität der Inhalte. Aufgrund dieser Faktoren erhält die Website eine Punktzahl von 0 bis 100. Je höher die Punktzahl, desto besser ist die Page Experience.
Die Core Web Vitals sind eine Gruppe von Metriken, die die Nutzererfahrung (User Experience) auf einer Webseite messen. Sie sind entscheidend für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) und bestehen aus drei Hauptkriterien:
Cumulative Layout Shift (CLS): Misst die visuelle Stabilität der Seite, also ob sich Elemente während des Ladens verschieben. Zielwert: unter 0,1.
Largest Contentful Paint (LCP): Misst die Ladezeit des größten sichtbaren Inhalts auf der Seite. Zielwert: unter 2,5 Sekunden.
First Input Delay (FID): Bewertet die Reaktionsfähigkeit bei der ersten Benutzerinteraktion. Zielwert: unter 100 Millisekunden.
Ein CLS-Fehler (Cumulative Layout Shift) tritt auf, wenn sich Elemente wie Bilder, Texte oder Buttons unerwartet verschieben, während die Seite geladen wird. Dies kann passieren, wenn: