Aber was bringt Linkbuilding wirklich, und wie kommt man zu einem Linkprofil, das Sie von Ihren Mitbewerber:innen abhebt? Wir verraten Ihnen in diesem Beitrag alles Wissenswerte rund um den Linkaufbau und zeigen Ihnen, wie Sie 9 häufige Fehler beim Linkbuilding vermeiden können.
Bevor man im Linkbuilding wirklich reüssieren kann, muss man sich erst einmal den Basics widmen. So sollte man vorab wissen, wie ein Link überhaupt funktioniert, welche Backlinks zur eigenen Seite sich positiv auf das Suchmaschinenranking auswirken, und welche Backlinks Ihnen sogar schaden können.
Linkbuilding ist wichtig, damit die eigene Website bei Google und anderen Suchmaschinen möglichst weit oben in den Suchergebnissen ausgespielt wird. Denn mit guten Backlinks von vertrauenswürdigen Quellseiten zeigen Sie Google, dass man auf Ihrem Spezialgebiet um Ihre Seite nicht herumkommt.
Das Linkprofil – gewissermaßen Ihr persönliches Portfolio an Backlinks und externen Links – ist ausschlaggebend für diesen Trust, den Sie bei Google gewinnen oder auch einbüßen können. Auf jeden Fall aber zählen Backlinks zu den wichtigsten Rankingfaktoren, sodass man sich bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO) unbedingt auch eine funktionierende Linkbuilding-Strategie erarbeiten sollte!
Der Aufbau von Links ist in den meisten Fällen sehr ähnlich. Am besten aber sieht man sich dazu ein Beispiel einmal näher an.
Sehen Sie das unterstrichene Wort „Suchmaschinenoptimierung“ im vorherigen Abschnitt? Meist optisch hervorgehoben, erkennt man schnell, wo ein Link eingebaut ist. Seinen sichtbaren Teil nennt man auch Ankertext: Er gibt Ihnen (und auch Google!) einen Hinweis darauf, was Sie nach dem Klick auf den Link erwartet.
Auf dem Ankertext liegt der eigentliche Hyperlink – der eingebundene Verweis auf eine andere Seite, dessen Linkstruktur in unserem Beispiel so aussieht: <a href=“https://www.klixpert.io/wissen/seo/suchmaschinenoptimierung-2022-googles-liebling-werden/“>Suchmaschinenoptimierung
Wenn Sie in WordPress oder einem anderen CMS einen Link einbauen, wird automatisch ein solcher Code erstellt und an der entsprechenden Stelle auf Ihrer Seite hinterlegt. Neben der URL der Zielseite erkennen Sie hier auch den verwendeten Ankertext (auch Linktext genannt) und, falls vorhanden, weitere Linkattribute.
Mit Linkattributen wie „sponsored” (bezahlter Link), „ugc” (user-generated content) oder „nofollow” bzw. „dofollow” können Sie Google zusätzliche Informationen über einen Link oder die verlinkte Seite mitteilen.
Backlinks funktionieren wie Empfehlungen: Der Webmaster einer Seite platziert einen externen Link hin zu Ihrer Seite und spricht Ihnen dadurch gewissermaßen sein Vertrauen aus. Je glaubwürdiger und stärker die Linkquelle (man achtet hier auf die sogenannte Domain Authority und Pagerank), desto mehr profitieren auch Sie von einem Backlink auf Ihre Seite.
Haben auch Sie diesen einen Freund, mit dem zwar jedes Abendessen wie im Flug vergeht, der von Essen aber rein gar nichts versteht? Was halten Sie nun aber davon, wenn Ihnen dieser eine Freund ein Restaurant empfiehlt? Reservieren Sie schnurstracks einen Termin? Nein – Sie werden sich den Namen des Restaurants zwar merken, aber nur, um einen möglichst weiten Bogen darum zu machen.
So ähnlich verhält es sich mit Linkquellen. Während hochwertige Backlinks von anderen Websites für bessere Rankings sorgen können, sind bestimmte Backlinks in Ihrem Backlinkprofil möglicherweise auch schädlich. Das können Verweise aus Linkfarmen oder von toxischen Domains sein, aber auch ein Linkkauf oder ein Linktausch kann zu einer Abstrafung von Google führen. Bei der Planung Ihres Linkaufbaus sollten Sie also unbedingt berücksichtigen, von wem Sie gerne einen Link auf eine eigene Webseite bekommen würden.
Prinzipiell kann man sich das Internet als ein Netz an Trinkwasserleitungen vorstellen. Jede Domain möchte so viel an reinem Trinkwasser im Reservoir haben wie möglich, Verunreinigungen aber tunlichst vermeiden. Nur dass es im Linkbuilding nicht um Trinkwasser geht, sondern eben um Linkjuice – Energie, die über Links von einer Seite auf die andere übertragen werden kann.

Sobald erst einmal verinnerlicht wurde, worauf es bei einem Backlink ankommt, will man natürlich gleich mit dem Linkbuilding loslegen. Davor aber lohnt es ich, die folgenden 9 häufigen Fehler im Linkaufbau zu kennen, um sie beim eigenen Linkbuilding vermeiden zu können.
1. Viel Mühe für schwache Backlinks
Ein Backlink soll einerseits Ihren Trust erhöhen, andererseits aber auch für Traffic auf Ihrer Website sorgen. Ein schwacher Backlink von einer Seite mit wenig Traffic kann in den meisten Fällen auch nur wenig Link Juice weitergeben. Trotzdem ist er oft mit Aufwand verbunden, der andernorts vielleicht besser investiert wäre.
2. Backlinks von themenfremden Seiten
Google bewertet nicht nur Sie, sondern auch Ihre „Nachbarschaft”, also Seiten, die in einer Beziehung mit Ihnen stehen. Und weil es für Google wenig logisch ist, dass Ihr Blumenladen massenweise Backlinks von Finanzdienstleistern bekommt, ergeben Links von Seiten ohne Themenrelevanz wenig Sinn. Sie können Ihnen sogar schaden.
Bemühen Sie sich deshalb eher um Backlinks, die Sie etwa von einschlägigen Bloggern oder über Gastbeiträge in Fachzeitschriften bekommen. Die Anzahl der Backlinks steigt dabei zwar vielleicht nicht ganz so schnell – dafür sind aber die richtigen dabei!
3. Das Naheliegende übersehen
Vergessen Sie nicht Ihre lokale Präsenz. Damit sind etwa Branchenbücher gemeint, auf denen Sie Ihr Unternehmen kostenlos oder günstig präsentieren können – wichtig für Local SEO! Plattformen, auf denen Sie auf jeden Fall vertreten sein sollten, sind z. B. Google My Business, Apple Maps und Bing Places: allesamt kostenlos!
4. Schlechte Backlinks beibehalten
Backlinks von schlechten, gar toxischen Quellen können sich negativ auf Ihr Link-Profil auswirken. Wägen Sie deshalb ab, ob Ihnen ein Link nützt oder eher schadet, und entfernen Sie schädliche Links regelmäßig. Hierzu hält Google Tools bereit, um Backlinks aus Ihrem Linkprofil zu entfernen.
5. Backlinks von Linkbrokern und fadenscheinigen Agenturen
Backlinks zu kaufen ist ein riskantes Unterfangen. Wenn man nicht genau weiß, was man tut, ist das Risiko groß, von Google abgestraft zu werden. Auf jeden Fall aber sollte man nicht auf unseriöse Linkbroker und Agenturen hereinfallen. Allzu oft entdeckt der Google Algorithmus solche Systeme und reagiert darauf.
Vor allem seit dem Penguin Update von Google erkennt die Suchmaschine unlautere Linkbuilding-Methoden schnell und reagiert entsprechend streng. Für ein gutes Ranking in den SERPs sollten Sie stattdessen auf ein natürliches Linkprofil achten – natürliche Backlinks von anderen Webseiten sind deshalb der way to go.
6. Der falsche Ankertext
Vermeiden Sie nichtssagende Ankertexte wie “Mehr erfahren” oder “Weiterlesen” – Google wird Probleme damit haben, den Text zu interpretieren und in eine Beziehung mit Ihnen zu bringen. Gleichzeitig aber sollten Sie auch keine Money Keywords verlinken.
Sie haben sich Gedanken zum perfekten Ankertext gemacht? Dann sollten Sie ihn dennoch nicht überstrapazieren. Achten Sie vielmehr auf eine Varianz in den Ankertexten, um Google die Interpretation zu erleichtern.
Die Wahl des Ankertextes haben Sie nicht immer selbst in der Hand. Bei einer redaktionellen Veröffentlichung etwa kann es passieren, dass der Link für Sie ungünstig platziert wird. Hier hilft Nachfragen!
7. Zu früh mit intensivem Linkbuilding beginnen
Gerade bei neuen Websites ist es wichtig, zuerst onpage alle Vorkehrungen zu treffen, damit Ihr Linkbuilding auch seine volle Wirkung entfalten kann. Bevor Sie sich also allzu sehr mit eingehenden Links beschäftigen, sollten Sie sich beim Content Marketing auf die Basics konzentrieren.
Sind alle relevanten Seiten ausgereift, und haben Sie eine funktionierende interne Verlinkung? Ist die Infografik schon fertig, die Sie für Ihre Landingpage unbedingt noch brauchen? Erst wenn Sie solche Fragen zum Großteil mit „ja” beantworten können, sollten Sie mehr Aufwand in detaillierteres Linkbuilding investieren.
8. Kostengünstige Möglichkeiten für Backlinks ungenutzt lassen
Backlink-Building muss nicht zwingend mit großem Aufwand und entsprechenden Kosten verbunden sein. Lassen Sie günstige Möglichkeiten zum Aufbauen von Backlinks nicht ungenutzt – z. B. indem Sie nach Erwähnungen Ihres Unternehmens suchen und dort um einen Backlink bitten.
Auch Erwähnungen auf Social Media zahlen sich beim Backlinkaufbau aus. Obwohl Sie in vielen Fällen nur Nofollow-Links ernten, werden sie doch als Signal gewertet, dass Ihre Seite im Gespräch ist. Deshalb lohnt es sich, gute Inhalte nicht nur selbst zu posten, sondern auch Onpage-Nutzer:innen mit Social Media Buttons dazu anzuregen, bestimmte Unterseiten zu teilen und damit neue Backlinks zu generieren.
9. Fehlende Analyse
Pflegen Sie Ihr Link-Profil regelmäßig! Analysieren Sie, welche Links Sie gewonnen oder vielleicht auch wieder verloren haben, und welche Auswirkungen das auf Ihre Website hat.
Wenn Sie Parameter wie Ihre Linkpopularität und Ihre Domainpopularität (die Anzahl an Domains, die auf Sie verlinkt haben) im Auge behalten, können Sie Ihre Linkbuilding-Strategie immer wieder optimieren und Ressourcen zielgerichtet einsetzen.
Linkbuilding funktioniert über langfristige Beziehungen und Kontakte. Aber auch wenn das Aufbauen von Backlinks Zeit in Anspruch nimmt und nicht von heute auf morgen funktioniert, so haben Sie doch auch einige schnelle und vor allem kostenlose Methoden für den Backlink-Aufbau zur Verfügung.
Wenn Sie ihn richtig anlegen, kann schon der Start ins Linkbuilding große Wirkung zeigen. Und obwohl einige Fehlversuche unvermeidlich sind und Gold Nuggets im Backlink Building erst gefunden werden wollen: Über ein ständiges Learning, Analysieren und Anpassen kommen Sie Schritt für Schritt zu einer Linkbuilding-Strategie, die Sie ganz nach vorne bringt!
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]]>Das Backlink-Aufbauen ist eine grundlegende Maßnahme im Online Marketing, um das Ranking Ihrer Website zu beeinflussen. Grob gesagt geht es dabei um Links, die von fremden Domains auf Ihre Seite verweisen. Ist Ihr Backlink-Profil gepflegt, signalisieren Sie, dass Ihre Seite auch für andere Nutzer:innen relevant ist.
So weit, so theoretisch. Nur: Wie kann ich Backlinks aufbauen, und kommt es nur auf die Menge der Backlinks an? In diesem Beitrag klären wir grundlegende Fragen zum Aufbau von Backlinks und werfen einen Blick auf bewährte Methoden wie auch auf häufige Fehler im Linkaufbau.
Was genau ist überhaupt ein Backlink? Das kommt auf den Blickwinkel an, von dem aus man den Link betrachtet. Grundsätzlich aber verweist ein Backlink von einer Domain auf eine andere.
Wenn Sie einen Link von einem:r anderen Webseitenbetreiber:in erhalten, haben Sie einen Backlink für sich gewonnen. Sind Sie es aber, die von Ihrer eigenen Website aus auf eine andere Seite verweisen, dann haben Sie einen externen Link gesetzt (der wiederum ein Backlink ist für jene Seite, die Sie verlinken).
Ein Backlink besteht – wie andere Links auch – aus einem Ankertext, auf dem ein Hyperlink liegt. Dieser hat ein bestimmtes Linkziel: Er verweist von der Quelldomain auf eine andere Website. Aber Achtung: Auch Bilder etwa können verlinkt werden, z. B. ein Logo oder Infografiken.
Sie sehen schon – im Linkbuilding wird auf einen speziellen, oft recht technischen Wortschatz zurückgegriffen. Die wichtigsten davon wollen wir deshalb im nächsten Kapitel kurz erklären.
Beim Linkaufbau greift man auf ein bestimmtes Repertoire an Begriffen zurück, die sich nur zum Teil von selbst erklären. Hier erklären wir deshalb jene Begriffe, die Ihnen im Aufbau von Backlinks am häufigsten begegnen werden.
Immer wieder kommt die Frage auf, wie wichtig Backlinks für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) tatsächlich sind.
Auch wenn es immer wieder Änderungen an der Gewichtung gibt, die Google für das Linkprofil vornimmt: Um Backlinks kommen professionelle SEOs kaum herum. Das zeigt einerseits das Prinzip, nach dem Backlinks funktionieren. Aber auch Google selbst gibt klare Hinweise dazu, was der Suchmaschinengigant von Backlinks hält.
Google legt Wert auf Backlinks. Gute Backlinks aufzubauen ist nämlich der Beweis dafür, dass Ihre Seite relevant und aktiver Teil des Internets ist. Dabei geht es aber weniger um Masse als um Qualität. Denn das Umfeld Ihrer Website wird mitbeurteilt.
Außerdem definiert Google in der Dokumentation zur Google Suche einige verbotene Praktiken, etwa das Kaufen von Links oder der gegenseitige Linktausch mit anderen Seiten.
Wenn man verstehen will, wie ein Backlink funktioniert, darf man nicht nur den einzelnen Verweis betrachten. Denn wie wir schon bei der Definition eines Backlinks gesehen haben, kommt es immer auf die Betrachtungsweise an und auf das Umfeld, in das ein Link eingebettet ist.
Stellen wir uns das Linkgeflecht im Internet deshalb vor als ein Netz von Trinkwasserleitungen – nur dass wir hier nicht von Wasser, sondern von Link Juice sprechen.

Jeder Wasserspeicher stellt dabei eine Domain dar, die über Leitungen mit anderen Domains verbunden ist. Je höher dabei die Domain Authority ist, desto größer der Wasserspeicher, den die Domain zum Verteilen zur Verfügung hat. Beispiele für Domains, die viel Link Juice zu vergeben haben, sind etwa Seiten von Regierungen oder renommierten Wissenschaftsportalen.
Auch Ihre Website ist an dieses Netzwerk angeschlossen, indem Backlinks von verschiedenen Domains auf Sie verweisen. Gleichzeitig verlinken Sie aber auch von der eigenen Seite aus auf andere.
Nun stellt sich die Frage, worum es im ganzen Modell überhaupt geht. Soll der eigene Wasserspeicher möglichst voll werden, indem zahlreiche Backlinks auf Ihre Domain verweisen? Früher vielleicht, heute aber nur mehr bedingt.
Google möchte dafür sorgen, dass das metaphorische Wasser im Kanalsystem (oder eben der Link Juice) immer in Bewegung bleibt – es geht sozusagen um die Wasserqualität. Deshalb ist es auch ein Trugschluss zu glauben, dass man auf keinen Fall externe Links auf der eigenen Seite platzieren soll. Denken Sie an das Leitungssystem – der Speicher würde voll, das Wasser darin wäre nicht mehr in Bewegung und bald schon schal.
Vielmehr gilt es, mit dem zur Verfügung stehenden Wasser so zu haushalten, dass durch kontrollierten Zu- und Abfluss stets Trinkwasser in bester Qualität vorhanden ist. Dieses Vorgehen wird auch von Google belohnt, und zwar durch ein gutes Ranking.
Immer wieder stößt man auf die Begriffe “dofollow” und “nofollow” – nur was bedeuten sie?
Wir haben es schon angesprochen – Webmaster haben die Möglichkeit, Google mehr zu ihren Link mitzuteilen als nur die Zielseite. Vertraut man einer Quelle beispielsweise nicht unbedingt, kann man den Link auf „nofollow” setzen (das funktioniert in WordPress und den meisten gängigen CMS). Sie distanzieren sich von der Seite, auf die Sie verlinken, und geben nur bedingt Link Juice weiter, indem Sie gewissermaßen ein Ventil schließen.
Standardmäßig sind in den meisten CMS externe Links auf “dofollow” gesetzt. Das bedeutet, dass der Google Crawler dem Verweis folgt und die Zieldomain ebenfalls mit Ihnen in Verbindung bringt. Denn Google beurteilt, in welcher „Gesellschaft” sich Ihre Seite befindet.
Lange ging man davon aus, dass ein Nofollow-Link für die eigene Website wertlos ist – nur stimmt das so nicht. Gerade auf Social Media wie LinkedIn werden Links häufig auf “nofollow” gestellt. Dennoch wertet Google sie als Signal, dass Ihre Seite aktiv und relevant ist.
Mit Link-Attributen kann man Suchmaschinen Details über einen gesetzten Link mitteilen. Wir haben bereits über „dofollow” und “nofollow” gesprochen. Daneben gibt es aber noch weitere Attribute, die Sie Ihren Links nötigenfalls hinzufügen können.
Nicht jeder Backlink wirkt sich in Ihrem Link-Profil gleich aus. Vielmehr entscheidet die Qualität der Backlinks darüber, ob Sie von Ihnen profitieren oder gar eine Abstrafung riskieren.
Starke Backlinks sind jene, die Sie von einer Seite mit hoher Autorität und Linkpopularität bekommen. Außerdem sollten gute Backlinks aus Bereichen kommen, die für Sie themenrelevant sind.
Schlechte, gar toxische Backlinks sollten Sie hingegen meiden. Sogenannte Linkfarmen etwa – Seiten, die massenhaft auf andere Seiten verlinken – sieht Google nämlich ebenso streng wie den Linkkauf. Solche Taktiken in der Linkbuilding-Strategie zu verwenden, kann sogar eine Abstrafung der eigenen Seite zur Folge haben. Auch Rückverweise von einer anderen Website ohne Themenrelevanz bringen Sie wenig weiter.
Backlinks wirken nicht unmittelbar. Es dauert, bis Google neue Backlinks erkannt und bewertet hat. Deshalb kann es mitunter mehrere Wochen dauern, bis Sie Änderungen an Ihrem Google Ranking bemerken können.
Gerade hier liegt die Gefahr, allzu schnell aufzugeben. Backlinks aufzubauen ist kein Sprint, sondern ein Marathon – genauso wie interne Verlinkungen oder andere Bereiche aus dem Content Marketing. Wichtig ist es, Maßnahmen zu dokumentieren und in regelmäßigen Abständen zu bewerten, welche Wirkung sie haben. So kann die eigene Linkbuilding-Strategie flexibel angepasst, funktionierendes fortgesetzt und nicht funktionierendes verworfen werden.
Backlinks aufzubauen funktioniert auch kostenlos. Die indirekten Kosten, die für den internen Aufwand anfallen, bestehen zwar weiterhin. Zusätzliche Kosten lassen sich in der Folge durch die richtigen Tipps und Tricks zu weiten Teilen aber vermeiden. In Hinblick auf solche Folgekosten ist außerdem zu beachten, dass Google den Kauf von Backlinks abstrafen kann.
In den kommenden Kapiteln widmen wir uns deshalb 7 kostenlosen Methoden, um Backlinks zu generieren.
Ein erster Schritt, um Backlinks für das eigene Unternehmen aufzubauen, ist das Ansteuern von Branchenportalen, Branchenbüchern und Unternehmensverzeichnissen. So werden Sie nicht nur leichter von potenziellen Kund:innen gefunden, die nach – sagen wir – einem Detailhändler für Tierfutter suchen.
Neben nützlichen Infos wie dem Standort, den Öffnungszeiten oder Kontaktmöglichkeiten können Sie hier direkt einen Link hin zu Ihrer Website platzieren. Das Tolle daran: Der Vorgang lässt sich wiederholen! Erstellen Sie Einträge in für Sie relevanten Branchenportalen und vergessen Sie nicht, sich quasi selbst einen Backlink zu geben. Einige wichtige Firmenbücher sind
Herausragender Content auf der eigenen Website soll begeistern. Diese Begeisterung kann sich in mehr Klicks, Interaktionen oder einer längeren Verweildauer zeigen. Wenn Sie bestimmte Inhalte aber kostenlos zur Verfügung stellen, können Sie auch Backlinks damit erzielen.
Solche linkable Assets können ganz unterschiedlich sein, je nachdem, womit sich Ihr Unternehmen beschäftigt. Aber egal ob Whitepaper, Studie oder Infografik – der Content sollte etwas bieten, das nur Sie liefern können. Bitten Sie im Gegenzug um einen Backlink und sehen Sie regelmäßig nach, ob auf Ihre Inhalte zurückgegriffen wird.
Wir haben es schon angesprochen: Social Signals sind vielleicht nicht die erste Wahl, wenn es um das Aufbauen von Backlinks geht, weil man oft nur Nofollow-Links bekommt. Dennoch wertet Google Backlinks von sozialen Medien als positives Signal – Ihr Unternehmen ist im Gespräch und im besten Fall aktiver Diskursteilnehmer.
Das können Sie auch erreichen, indem Sie Social Buttons bei Ihrem Content hinzufügen. Damit erleichtern Sie es Nutzer:innen, Beiträge zu sharen. Und je mehr private Personen Ihren Content teilen, desto besser!
Besonders vor einigen Jahren haben es sich viele SEOs zur Aufgabe gemacht, möglichst viele Kommentare in Foren zu streuen, in denen sie Links hin zur eigenen Seite unterbringen. Nur: Betreiber:innen von Foren haben diese Taktik längst erkannt, sodass das systematische Link-Spaming in den Beiträgen nicht lange unentdeckt bleibt.
Trotzdem können Sie diese Möglichkeit, Backlinks aufzubauen, für sich nutzen. Achten Sie aber darauf, nicht wahllos Links zu platzieren, sondern auch einen Nutzen für andere Leser:innen zu liefern. Liefern Sie mehrere Antworten zu verschiedenen Problemstellungen, und platzieren Sie nach ein paar Beiträgen an passender Stelle einen Link.
Gastartikel mit entsprechenden Links zu Ihrer Website sind eine bewährte Methode, um Backlinks zu generieren. Indem Sie branchenspezifische Websites recherchieren, die hochwertigen Content von Gastautoren akzeptieren, steigern Sie außerdem Ihre Markenbekanntheit.
Qualität ist hier das Um und Auf. Immerhin wollen Sie durch gute Inhalte in Ihren Gastbeiträgen beweisen, dass Sie Expert:in auf Ihrem Gebiet und es wert sind, dass man auf Sie hört.
Auch durch Kooperationen mit Bloggern und Influencern können Sie an Backlinks und an Reichweite gewinnen. Hier gibt es unterschiedliche Wege, wie so eine Zusammenarbeit aussehen kann.
Beispielsweise kann ein Food-Blogger auf Ihr Restaurant aufmerksam gemacht werden, sich durch Ihre Speisekarte durchprobieren und die gewonnen Eindrücke im Blog und auf Social Media festhalten – natürlich samt Link zu Ihrem Unternehmen.
Mit Outreach PR können Sie Ihr Unternehmen in den Fokus von Journalist:innen und anderen Medienkontakten rücken. Diese Methode der Medienarbeit dient einerseits dazu, öffentliche Aufmerksamkeit zu erlangen. Gerade im Online Marketing verfolgt sie aber auch den Zweck, Backlinks zu generieren.
Wenn es nach dem Versand von Outreach-Meldungen, in denen Sie einen Link auf Ihre Homepage oder passende Unterseiten platziert haben, zu einer Veröffentlichung kommt, haben Sie einen Backlink generiert. Voraussetzung dafür: guter Content. Schließlich veröffentlichen Journalist:innen keine beliebigen Artikel mit offenkundigen Werbebotschaften, sondern achten auf hervorragend recherchierte Beiträge zu aktuellen Themen.
Backlinks für die eigene Website zu kaufen ist nicht unumstritten. Ganz im Gegenteil: Google zählt dies in seinen Richtlinien zu den verbotenen Taktiken. Wird ein solcher Verstoß entdeckt, kann das mehr bedeuten als nur die Entwertung des gekauften Backlinks; im schlimmsten Fall wird Ihre Seite von Google abgestraft. Und obwohl es aussichtsreiche Möglichkeiten gibt, Backlinks zu kaufen, ohne entdeckt zu werden, raten wir Ihnen nicht dazu.
Dennoch gibt es Backlinks, die nicht ohne eine bestimmte Gegenleistung zustande kommen. Das können z. B. Blogger sein, mit denen Sie eine bezahlte Kooperation eingehen. Wird dann aus einem Beitrag heraus auf Ihre Seite verwiesen, sollte der Link entsprechend gekennzeichnet sein.
Das funktioniert, indem der Link seitens des:der Blinkgeber:in mit dem Attribut “sponsored” versehen wird. Dann wird Google gegenüber gewissermaßen mit offenen Karten gespielt und Sie laufen nicht Gefahr, wegen eines Link-Kaufs abgestraft zu werden.
Der reine Backlink-Kauf ist hingegen nicht empfohlen. Zu groß ist das Risiko, von Google entdeckt zu werden, wenn man nicht genau weiß, was man tut. Dennoch: Ohne Backlinks zu kaufen kann es in manchen Fällen richtig schwer sein, ein Top Ranking zu erzielen.
Um Backlinks nachhaltig aufzubauen, gibt es einige Dinge zu beachten. Einerseits sollten Sie onpage bereits die Grundlage dafür schaffen, dass Backlinks ihr volles Potenzial entfalten können. Andererseits sollte man auch bei der Beschaffung von Backlinks selbst auf ein paar Basics achten.
Um Link Building zu betreiben, sollte man einige Voraussetzungen erfüllen. Denn bevor es ans eigentliche Link Building geht, sollten Sie sich ein paar grundlegende Gedanken machen: Was wollen Sie mit einem Backlink erreichen? Soll er ganzheitlich für Ihre Domain wirken oder eine ganz bestimmte Unterseite pushen? Welcher Content muss bereits vorhanden sein oder neu entstehen, damit der Backlink auch wirklich Sinn macht?
Vergessen Sie auch nicht: Wenn Ihnen jemand einen Backlink gibt, ist das nichts anderes als eine Empfehlung Ihres Unternehmens. Stellen Sie deshalb sicher, dass Ihre Website – das Online-Schaufenster Ihres Unternehmens – auch „vorzeigbar” ist. Denn gerade, wenn eine Website neu entsteht und noch nicht alles so rund läuft, wie man es gerne hätte, will man noch nicht voll ins Rampenlicht. Schließlich empfängt man ja auch zu Hause nur dann Besuch, wenn man vorher für Ordnung in den eigenen vier Wänden gesorgt hat.
Besser ist es daher, zuerst onpage die Grundlagen zu schaffen, um für ein bestmögliches Nutzer:innenerlebnis zu sorgen. Das beginnt beim Check, ob alle Seiten auch tatsächlich ansteuerbar sind und funktionieren, und geht weiter mit der internen Verlinkung und weiteren Onpage-Optimierungen.
Gut gemeint ist nicht immer gut getroffen – das gilt auch für das Aufbauen von Backlinks. Immerhin sind damit Kosten und Mühen verbunden, die sich auszahlen und sich nicht gar negativ auf Ihr Ranking auswirken sollen.
Hier sind deshalb 7 Fehler, die Sie beim Backlink Building vermeiden sollten.
Die regelmäßige Backlink-Analyse ist für ein gepflegtes Linkprofil unbedingt notwendig. Solche Analysen können Sie entweder selbst durchführen oder an Ihre Agentur übergeben, die meist kostenpflichtige (und effizientere) Tools im Repertoire hat.
Zu den bekanntesten Tools zur Backlink-Analyse zählen
Auch wenn die Funktionen kostenpflichtiger Tools sehr umfangreich sein können – es gibt kostenlose Alternativen. Eine davon ist Google Search Console. Wenn Ihre Sirte mit der Search Console verbunden ist, können Sie auch hier nachvollziehen, welche Backlinks Sie bereits erarbeitet haben.
Ob Sie selbst oder Ihre Agentur: Die Backlink-Analyse muss in regelmäßigen Abständen gemacht werden, um schädliche Backlinks rasch auszusortieren. Die Analyse ist deshalb gleichzeitig Voraussetzung und Bestandteil Ihrer Backlink-Strategie.
Das Aufbauen von Backlinks ist ein langwieriger Prozess, der Ihr Google Ranking jedoch enorm verbessern kann. Investieren Sie deshalb durchaus Zeit in die Pflege Ihres Link-Profils.
Gerade am Anfang können ein paar wenige Handgriffe – etwa dem Listing in Branchenbüchern – große Wirkung haben. Und Sie werden sehen: Diese Erfolge spornen Sie an, Backlink Building in Ihrer Online-Marketing-Strategie fest zu verankern.
Linkbuilding – 9 Fehler und wie man sie vermeiden kann
SEO – Suchmaschinenoptimierung 2022, Googles Liebling werden
Core Web Vitals: Verständnis und Nutzung
E-A-T und YMYL im SEO – womit Google seine Algorithmen füttert und was das für SEO bedeutet
Social Media Advertising – Definition, Ziele & Wissenswertes
Search Engine Marketing – so funktioniert’s
]]>Aus Sicht der SEO optimization, im speziellem Onpage SEO, ist die interne Linkstruktur für das Google Ranking ein wichtiger Teilbereich. Die internen Links helfen Google, Ihre Seiten zu finden, zu indexieren und den Inhalt Ihrer Webseite zu verstehen. Eine strategische interne Linkstruktur kann die Page Authority (auch PageRank oder Linkjuice) auf wichtige Seiten weitergeben. Um es kurz zu sagen, interne Verlinkungen sind ein bedeutendes Thema, wenn Sie ein Top 3 Ranking auf Google, in einem umkämpften Markt, erreichen möchten.
Interne Verlinkungen sind aber auch aus Nutzersicht eine der tragenden Säulen Ihres Erfolges. Je besser und natürlicher Ihre Webseite intern vernetzt ist, desto praktischer für Ihre Nutzer – die Verweildauer steigt, die Interaktionen auf Ihrer Webseite nehmen zu und der Nutzer gelangt zum gewünschten Ziel, dem Kauf Ihres Produktes oder der Anfrage Ihrer Dienstleistung.
Sie sehen also: Eine strategisch optimierte interne Verlinkung Ihrer Webseite wirkt sich positiv auf das Google Ranking aus, bringt eine Umsatzsteigerung, mehr Leads und mehr Anfragen – unterm Strich mehr Geld.
Wenn Sie die interne Linkstruktur für Ihre Webseite richtig aufbauen, können nahezu magische Erfolge entstehen. In diesem Beitrag klären wir die Basics und zeigen Ihnen, wie eine interne Linkstruktur aufgebaut ist, wie es Profis angehen und was Sie beachten sollten, wenn Sie Ihre internen Verlinkungen setzen.

Interne Links sind Hyperlinks, die auf Seiten verweisen, die auf derselben Domain liegen – im Gegensatz zu externen Links, die auf Webseiten mit einer anderen Domain verlinken.
Wie bereits erwähnt, helfen diese internen Links bei der Orientierung, und zwar für Nutzer und Suchmaschinen gleichermaßen. Sie führen praktisch Ihre Buyer Persona oder den Googlebot (Web Crawler) zu näheren Details, zu wichtigen Seiten mit neuen Erkenntnissen und Informationen, um schlussendlich dorthin zu gelangen, wo ein Kauf geschieht oder eine Anfrage gestellt wird.
Der interne Link ist immer mit einem Linktext (Ankertext, Anchor Text) verknüpft. Der Linktext ist der sichtbare Text eines Links. Dabei gelten einige grundlegende und SEO-technische Regeln, die bei Ankertexten befolgt werden sollten. Dazu aber später mehr.

Es gibt verschiedene Arten von internen Links auf einer Webseite, angefangen bei Links in der Meta-Navigation, in der Hauptnavigation (im Menü) und Links im Footer-Bereich. Weiters gibt es noch Breadcrumbs, Bild-Links und Textlinks (Content Links). In diesem Beitrag zur internen Verlinkung legen wir den Fokus auf Textlinks.
Die Textlinks sind nämlich agil, es kommen ständig neue dazu und sie können stetig optimiert werden. Links im Menü oder Footer beispielsweise bleiben hingegen oft statisch, da sich die wichtigen Themen auf Ihrer Webseite kaum ändern.
Bread Crumbs (Kekskrümel) geben dem Nutzer eine schnelle Übersicht, wo genau er sich innerhalb der Navigationsstruktur der Webseite befindet und welcher natürliche Weg dorthin geführt hat. Richtig – wie bei Hänsel und Gretel.
Bread Crumbs machen beispielsweise Sinn, wenn Ihre Webseite mehrere Unterkategorien zu einem Thema oder Produkt hat. Mit einem Klick kommt der Nutzer zurück zur Kategorie davor oder zur übergeordneten Hauptkategorie.
Am Beispiel von Adidas sehen Sie die Bread Crumbs von der Produkt-Detailseite zurück zu den Kategorien „Schuhe”, „Frauen” und „Home”.

Interne Links helfen Seitenbesuchern, sich leichter auf Ihrer Seite zurechtzufinden. Sie können besser navigieren.
Links übergeben Link Juice (Link Power, Energie) von einer Seite auf die jeweils verlinkende Seite weiter. Wenn Sie also von einer stark frequentierten Seite auf eine weniger starke oder neue Seite verlinken, geben Sie diese Energie weiter. Die Folge kann ein besseres Ranking oder eine schnellere Indexierung sein.
Bauen Sie eine interne Verlinkung richtig auf, erhalten Sie datenbezogene Resultate – eindeutig messbare Verbesserungen des Rankings für bestimmte Keywörter, die im Zuge der internen Verlinkung angepasst wurden.
Interne Links helfen Google, Ihre Seite leichter zu crawlen, eine schnellere Indexierung neuer Beiträge findet statt und Sie geben Ihre Seitenstruktur vor. Das wiederum hilft Ihrer Seite dabei, besser zu ranken. Sie zeigen Google so Ihren gesamten Seiteninhalt und schließlich Ihre Kompetenz.
Neben SEO-relevanten Verbesserungen hilft die interne Verlinkung auch dabei, Ihre Conversion Rate zu verbessern. Ziel Ihrer Webseite sollte es sein, die Buyer Persona dort hinzuführen, wo sie einen Kauf tätigen oder Lead absetzen kann. Eine ausschlaggebende interne Verlinkung ist dabei der CTA Button (call to action) – der Aufruf zur Handlung.

Der PageRank zeigt Ihnen, welche Seiten auf Ihrer Webseite die stärksten sind. Der PageRank Algorithmus gibt jeder Seite ein Gewicht (PageRank). Der PageRank ist umso höher, je mehr Seiten (mit möglichst hohem eigenen Gewicht) auf diese Seite verweisen.
Google nutzt dabei das patentierte Reasonable Surfer Model. Dieser Surfer folgt bestimmten Links mit höherer Wahrscheinlichkeit als anderen. Die basiert darauf, ob der Link zum Thema relevant ist oder nicht. Entscheidend ist also: Hilft der interne Link dem Nutzer, sein Wissen weiter aufzubauen, und führt der interne Link ihn an das gewünschte Ziel?
“Systems and methods consistent with the principles of the invention may provide a reasonable surfer model that indicates that when a surfer accesses a document with a set of links, the surfer will follow some of the links with higher probability than others. This reasonable surfer model reflects the fact that not all of the links associated with a document are equally likely to be followed. Examples of unlikely followed links may include „Terms of Service“ links, banner advertisements, and links unrelated to the document.” Quelle von Google Patents
Deshalb gibt der interne PageRank sein Gewicht (Link Juice, die Energie) weiter an die verweisenden Seiten, sofern er auf do-follow gesetzt ist. Diese Vorstellung ist ein relevanter Aspekt bei der Erstellung von internen Verlinkungen. Jede Seite hat daher nur einen bestimmten Anteil an Energie zur Verfügung, die weitergegeben werden kann. Je mehr Links auf der Seite gesetzt werden, desto weniger Link Juice erhält jeder einzelne Link.
Im internen PageRank Ihrer Webseite sollten also Ihre wichtigsten Seiten im vorderen Feld gelistet sein. Ist das nicht der Fall, wissen Sie, was zu tun ist.

Kommen wir nun zum Thema Ankertext. Nochmals erklärt: Der Ankertext ist der sichtbare Text des Links und ein äußerst wichtiger Bestandteil, da der Ankertext Aufschluss über den Inhalt der verweisenden Seite geben sollte. Dabei können Sie bei der internen Verlinkung wichtige Keywörter verlinken, aber auch eine Varianz der Keywörter einbringen.

Der Ankertext sollte kein Satz oder gar Absatz sein. Verwenden Sie als Ankertext klare, logische und nutzerzentrierte Wörter und Phrasen. Zum Beispiel „Was ist SEO?” oder „Wie kann Ihr Unternehmen mit der OKR Methode neue Maßstäbe setzen?”
Vermeiden Sie, „hier” oder „mehr lesen” alleine als Ankertext zu verlinken. Es sei denn, Sie möchten mit „hier” und „mehr lesen” auf Google ranken.
Das wichtigste zu Ankertext zusammengefasst:
Ankerlinks mit Sprungmarken sind Hyperlinks, die den Nutzer zu einem ganz bestimmten Absatz auf der jeweiligen Seite oder anderen Seite führen. Ein praktisches Beispiel wäre das Inhaltsverzeichnis auf dieser Seite. Wenn Sie im Inhaltsverzeichnis auf Ankerlinks mit Sprungmarken klicken, kommen Sie genau hier her. Gerne können Sie es versuchen: Klicken Sie jetzt auf „Inhaltsverzeichnis” und dann auf „Ankerlinks mit Sprungmarken”.
Ankerlinks mit Sprungmarken können das Nutzererlebnis verbessern. Sie können Ihre Buyer Persona noch genauer zu den gewünschten Inhalten führen. Google zeigt mittlerweile diese Anker in den SERPs an, um schnellstmöglich die Frage zu beantworten. Der Nachteil kann sein, dass Nutzer kürzer auf Ihrer Webseite verweilen, da Sie sehr schnell das finden, wonach sie gesucht haben.
Ein Link ist nur dann gut, wenn dieser von Nutzern auch geklickt wird. Daher sollten folgenden Punkte bei der Verlinkung berücksichtigt werden:
Diese Link-Strategie funktioniert aber nicht nur bei Wikipedia. Top News Seiten wie die sueddeutsche.de verweisen mit wichtigen Keywörtern auf ihre Themen-Seiten und integrieren einen Link zu ihren Autoren mit eigener Profilseite. Dies stärkt den Trust Faktor ihrer Seite und des Autors. Ein wichtiger Aspekt des letzten Google EAT Update.
Genauso wichtig ist die interne Verlinkung für Onlineshops, wie zum Beispiel Adidas oder Zalando.
Der Nutzer sollte durch den Inhalt geführt werden. Gibt es eine Passage, die nähere Details zu einem Thema verlangen, wird auf die nächste Seite verlinkt, mit mehr Tiefe. Der Nutzer bleibt im Fokus, Klicks werden generiert, die Verweildauer nimmt zu.
Themencluster oder Content Cluster bilden eine starke, übersichtliche Struktur. Sie vermitteln Know-How und führen Ihren Nutzer, die Buyer Persona zum gewünschten Ergebnis. Diese Themencluster werden durch passende interne Verlinkungen verwebt. Dabei können auch unterschiedliche Themencluster miteinander verlinkt werden.
Hier zeige ich Ihnen ein Beispiel für interne Verlinkungen eines Content-Clusters beim Reiseunternehmen Christophorus Reisen, einer unserer Kunden.
Das Ziel sind Buchungen für einen Sardinien-Urlaub. Dabei haben wir uns Gedanken gemacht, was neben dem Hotel und der Reisezeit die relevanten Themen für den Nutzer sind. Im Fall Sardinien sind dies die Strände und Städte. Diese Seiten unterteilen sich dann nochmals in die einzelnen Strände auf Sardinien, die man unbedingt gesehen haben sollte und die Städte Sardiniens, die es zu erkunden gibt.

Die Grafik von unten nach oben erklärt:
Eine Person aus Deutschland oder Österreich hat einen Traumstrand mit Namen “Cala Luna” gesehen und sucht bei Google “Cala Luna Traumstrand” -> machen Sie selbst den Test!
In den Top-Resultaten erscheint ein Beitrag von Christophorus Reisen. Diesen Beitrag klickt die Person an. In den ersten Absätzen gelangt sie nun über Textlinks mit klarem Ankertext auf die Übersichtseite zu allen Stränden Sardiniens, oder auf die Sardinien-Urlaubsseite mit den Top-Angeboten. Weiters bieten wir einen CTA-Button an, für mehr Informationen zum Sardinien Urlaub.
Die Platzierung interner Links sollte immer Sinn ergeben. Wie im obigen Beispiel macht es Sinn, von einem Informations-Beitrag auf die nächsthöhere Seite zu verweisen – und dies möglichst am Anfang der Seite.
Die ersten beiden Links einer Seite sind die wichtigsten und bekommen das größte Gewicht laut PageRank übertragen.
Damit Sie die Nutzerfreundlichkeit erhöhen, verlinken Sie relevante Themen und Seiten mit den richtigen Ankertexten. Versuchen Sie dabei, den Link zu setzen, wenn das jeweilige Thema das erste Mal auf der Seite erwähnt wird.
Nutzen Sie auch die Macht der CTA-Buttons, um Ihre Nutzer zum Handeln aufzufordern. Ihre CTR (click through rate) wird sich erhöhen. Ein Tipp: Schließen Sie jeden Ihrer Beiträge und Artikel mit einem CTA-Button ab. Geben Sie dem Nutzer am Ende der Seite die Möglichkeit zum Handeln.
Berücksichtigt man diese Punkte und sieht man sich funktionierende Beispiele an, erkennt man, wie praktisch und nutzerfreundlich diese internen Verlinkungen aufgebaut sind. Aber wie können Sie dies nun für Ihre eigene Webseite nutzen und umsetzen?
Wir nehmen an, wir haben ein bestimmtes Thema wie interne Verlinkung, zu dem wir einen Beitrag verfassen. Dieser Beitrag behandelt alle Themen zu interner Verlinkung. Es gibt aber nun Bereiche wie z.B. Backlinks, die noch mehr Details benötigen, aber auf dieser Seite den Rahmen sprengen würden. Zudem sind “Backlinks” ein Begriff (Keyword oder Keywordphrase) mit hohem Suchvolumen, zu dem man daher mit einem eigenen Beitrag in die Tiefe gehen kann. So entstehen Content Cluster. D.h. mit unserem Beitrag zu interner Verlinkung haben wir mit dem Beitrag zu Backlinks schon einen internen Link, auf den wir hin- und auch zurückverweisen.
Nachdem der Beitrag interne Verlinkung live ist, sollten Sie unbedingt von anderen Beiträgen, die in diesem Content Cluster relevant sind oder thematisch dazu passen, verweisen. D.h. Sie gehen in die jeweilige Blog-Kategorie und setzen von anderen relevanten Beiträgen einen Link auf den neuen Beitrag zur internen Verlinkung. Beachten Sie dabei die Ankertexte und Varianz.
Vorteil: schnellere Indexierung, mehr Kompetenz zum Thema, praktisch für Nutzer und Google.
Wenn Sie eine Seite mit hunderten oder tausenden Blog-Beiträgen haben, bietet sich folgende Suche an, um schnellstmöglich die Top-Beiträge zu Ihrem Beitragsthema zu finden. Gehen Sie auf die Google Seite und geben Sie folgendes in das Suchfeld ein:
site:www.domain.de “Keyword zum Beitragsthema”
Google sucht Ihnen alle Beiträge und Seiten auf Ihrer Webseite, nach Ranking geordnet, die genau die Phrase “Keyword zum Beitragsthema” enthalten. So können Sie sich die ersten 10 bis 20 Resultate vornehmen und Ihren internen Link einbauen.
Das Tolle ist: Sie verweisen von Seiten, die vermutlich bereits ein gutes Ranking, hohen PageRank haben.
Wie Ihnen vermutlich selbst schon aufgefallen ist, erscheint bei fast jeder zweiten oder dritten Suchanfrage ein Top-Ergebnis von wikipedia.org. Das ist kein Zufall! Die Enzyklopädie bietet teils sehr guten Content, keine Werbung und verlinkt jedes Keyword, für das es einen Eintrag gibt, ohne Ausnahme. Die interne Verlinkung von Wikipedia ist ein Meisterwerk.
Aus heutiger SEO Sicht ist diese Form der internen Verlinkung äußerst effektiv. Aber viel mehr noch: Sie ist unglaublich nutzerorientiert und praktisch. Will man über einen bestimmten Begriff mehr erfahren, ist die Seite verlinkt. Durch diese Struktur kann der Nutzer ein unglaubliches Wissen zu Themen aufbauen und in die Tiefe gelangen.
Da auch Google stets bestrebt ist, nutzerorientierte Resultate vorzuschlagen, ergibt sich mit der Link-Struktur Wikipedias eine Symbiose.

Damit Sie bei der internen Verlinkung die Übersicht behalten, raten wir Ihnen, die Arbeit in einer Excel-Tabelle festzuhalten. Besonders auch bei der Erstellung der internen Links Strategie hilft Ihnen diese Tabelle, einen ersten Überblick zu erhalten.
Sie sehen, welche Themen bereits existieren, welche fehlen und welche Sie im Zuge der Optimierung ergänzen werden. Notieren Sie dabei Ihre Ankertexte und darauf verweisende Seiten, vor allem auch, wenn Sie Anpassungen vornehmen. So behält Ihr gesamtes Team den Überblick und der Einstieg für Neuzugänge wird somit erleichtert.
Auch eine Mindmap kann hilfreich sein, um die interne Linkstruktur bei Themen-Cluster darzustellen.

Wie Sie nun bereits wissen, befinden sich interne Links auf derselben Domain, verbessern Ihre interne Vernetzung der Seiten und haben eine positive Auswirkung auf SEO-Rankings und Nutzerfreundlichkeit.
Inwieweit Ihre Webseite auch von externen Links und Backlinks profitieren kann, sehen wir uns jetzt im Schnelldurchlauf an.
Externe Links sind Hyperlinks, die von Ihrer Webseite auf eine andere Domain verweisen. Das klingt jetzt aufs Erste kontraintuitiv, seine Nutzer von der eigenen Seite weg auf eine andere Domain zu lotsen. Die richtigen externen Links haben aber einige Vorteile:
Als Tipp, lassen Sie den externen Link in einem neuen Tab oder neuen Fenster öffnen, dann bleibt der Nutzer trotzdem auf Ihrer Seite und kommt schneller zurück. Sie können externe Links auf no-follow setzen, die Frage stellt sich aber, ob
Backlinks von anderen Domains auf Ihre Webseite sind essenziell, um an der Spitze von Google zu ranken, ganz besonders in einem umkämpften Markt. Dabei ist es äußerst wichtig, Backlinks von Domains mit einem guten Trust bzw. hohen Authority Score zu bekommen.
Ein gutes Beispiel wäre ein Link von einer Zeitung. Eine Zeitung hat meistens einen hohen Authority Score und Trust. Täglich werden neue Artikel veröffentlicht und viele hunderttausend Menschen befinden sich auf den Seiten.
Versuchen Sie, Backlinks von für Sie themenrelevanten Seiten zu bekommen. Die Links sollten im besten Fall auf do-follow gesetzt sein. do-follow sagt dem Googlebot, folge dem Link auf diese Seite, dort findest du weitere Kompetenz. Der Link Juice wird an Ihre Seite weitergeben – bei no-follow wird zwar die Link-Power nicht weitergeben, aber bei vielen Klicks nimmt Google dies dennoch als positives Signal wahr.
Passen Sie auf, möglichst keine Backlinks von toxischen Seiten zu erhalten und führen Sie regelmäßig ein Backlink Audit durch. Software-Anbieter wie Semrush und ahrefs leisten hierzu eine tolle Arbeit.
Die interne Verlinkung ist für ein Top Google Ranking ausschlaggebend, aber gleichzeitig auch nur ein Teilbereich – besonders in einem umkämpften Markt. Die Komplexität der internen Verlinkung ergibt sich aus vielen Einzelteile, die bei richtiger Umsetzung tolle Ergebnisse für Ihre Webseite, Nutzer und Unternehmen erzielen wird.
Eine klar aufgebaute Linkstruktur dient der Nutzerfreundlichkeit und geleitet Ihre Buyer Persona zum Ziel – mehr Leads, mehr Verkäufe, mehr Umsätze.
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